ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

Ein Forum der IG Metall
Aktuelle Zeit: 15.08.2018, 23:50

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 3 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: nehmen wir mal an
BeitragVerfasst: 14.09.2010, 10:16 
Offline

Registriert: 06.08.2007, 05:06
Beiträge: 188
Wohnort: sachsen
nehmen wir mal an die cristen werden am 13.12. als nicht tariffähig erklärt.
holt sich dann der Staat selbstständig das ausstehende Geld oder muss jeder einzeln klagen.
sollte es so kommen werden einige zaf,s zumachen können


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: nehmen wir mal an
BeitragVerfasst: 14.09.2010, 15:30 
Offline

Registriert: 02.06.2006, 13:32
Beiträge: 1614
Wohnort: NRW
katzo hat geschrieben:
nehmen wir mal an die cristen werden am 13.12. als nicht tariffähig erklärt.
holt sich dann der Staat selbstständig das ausstehende Geld oder muss jeder einzeln klagen.
sollte es so kommen werden einige zaf,s zumachen können


Passent zum Thema:
aus dem Focus:
Dumpinglöhne Die Rentenversicherung verschenkt Milliarden
Montag 13.09.2010, 18:01
Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund
dpa Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund
Illegale Dumpinglöhne in der Zeitarbeitsbranche haben die Rentenversicherung um Milliardeneinnahmen gebracht. Das Geld ließe sich zwar zurückholen. Doch die Behörde zaudert – und riskiert, dass die Ansprüche verjähren.
Die Deutsche Rentenversicherung verzichtet auf Milliardeneinnahmen aus möglichen Beitragsrückforderungen. Auf 1,8 Milliarden Euro schätzte der Münstersche Arbeitsrechtsexperte Professor Peter Schüren mögliche Nachforderungen der Rentenkasse an Leiharbeitsfirmen, die ihre Angestellten jahrelang mit unrechtmäßigen Niedrigtarifen bezahlt haben. Grüne und SPD forderten die Versicherung auf, zumindest die drohende Verjährung der Ansprüche zu verhindern.

Angesichts von jährlich etwa 200 000 betroffenen Leiharbeitnehmern handele es sich um eine vorsichtige Schätzung, sagte Schüren, denn „es könnten auch zwei oder drei Milliarden Euro sein“. Die Rentenkasse verzichte auf „die größte Beitragsnachzahlung aller Zeiten“. Bereits für die Jahre 2004 und 2005 habe die Kasse jeweils rund 600 Millionen Euro nicht eingefordert. Nun drohe im Dezember durch Verjährung für das Jahr 2006 ein Verlust von rund 600 Millionen Euro. Einnahmen folgender Jahre seien möglicherweise ebenfalls in Gefahr.

Wettlauf gegen die Zeit
Leiharbeitsfirmen haben seit 2004 sowohl Flächentarife als auch Haustarife mit der christlichen Leiharbeitergewerkschaft CGZP abgeschlossen. Diese Verträge wurden bereits von zwei Gerichten für nichtig, die Gewerkschaft selber für tarifunfähig erklärt. Sollte dieses Urteil auch in letzter Instanz bestätigt werden, stünde den Leiharbeitern der gleiche Lohn zu wie den fest angestellten, besser bezahlten Kollegen. Für die Differenz zwischen den zu niedrigen Löhnen und den Regellöhnen kann die Rentenkasse auch nachträglich Beiträge einziehen.

Zwar steht das Urteil des Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und dem Land Berlin angestrengten Verfahren noch aus. Dennoch könnte die Behörde nach Angaben Schürens bereits Änderungsbescheide erlassen. Die Rentenkasse müsse sofort handeln, wenn sie weitere Verluste durch Verjährung vermeiden wolle. Das sieht die Behörde selbst offenbar anders. Die Deutsche Rentenversicherung Bund teilt auf Anfrage mit, sie müsse das letztinstanzliche Urteil des Bundesarbeitsgerichts abwarten. „Bis dahin können wir nichts tun,“ sagte Sprecherin Renate Thiemann. Eine „faule Ausrede“, findet Schüren.
Die Politik ist alarmiert
Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete und Arbeitsrechtlerin Anette Kramme forderte am Montag ein rasches Handeln der Rentenversicherung. „Es geht jetzt darum, eine Verjährung von Beitragsansprüchen zu verhindern“, sagte Kramme. Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte der Grünen-Bundestagsfraktion, erklärte, Bundesregierung und Rentenverischerung hätten es versäumt, Nachforderungen zu stellen oder zumindest eine Verjährung durch Betriebsprüfungen zu verhindern. Die Deutsche Rentenversicherung müsse „unverzüglich tätig werden“, nicht nur im „konkreten Fall, sondern auch für Fälle, in denen sittenwidrige Löhne gezahlt oder Mindestlöhne nicht gezahlt wurden“. Die Zahlung gesetzeswidriger Löhne müsse konsequent geahndet werden.
ges/dapd

_________________
Gruß

Jobber

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

- Mahatma Gandhi (indischer Politiker (1869-1948))


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: nehmen wir mal an
BeitragVerfasst: 15.09.2010, 09:58 
Offline

Registriert: 06.08.2007, 05:06
Beiträge: 188
Wohnort: sachsen
und was passiert. nichts
warum auch sind doch nur paar Millionen wir haben es doch wir können doch nicht den Unternehmer der den Staat betrügt noch bestrafen mach weiter so dumpinglöhne sind das Heilmittel in der Krise und Pass ja auf das dein Gewinn nicht weniger wird.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 3 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de