ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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BeitragVerfasst: 14.11.2017, 09:31 
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Beiträge: 6
Hallo,

vor kurzem war ich bei einer Infoveranstaltung der Fa. Manpower...

Dort wurde uns berichtet, dass sich Manpower sehr um die Gesunderhaltung seiner Mitarbeiter kümmere und einen Medizinischen-Dienst (eine Gesundheits-Hotline) betreibe. Mann solle sich als Arbeitnehmer zuerst dort hin wenden, wenn mann zB. Rückenprobleme am Arbeitplatz hat.

Ich kann nur davor warnen!!!
Das sieht mir sehr danach aus, dass man die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verhindern will...
WIR KÜNDIGEN bevor sie Krank sind.

Sprecht nie bei einer Zeitarbeitsbutze über gesundheitliche Probleme - geht immer zum Hausartzt des vertrauens, der unterliegt der Schweigepflicht!!!

Grüße Horst


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BeitragVerfasst: 15.11.2017, 13:34 
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Registriert: 27.03.2012, 11:00
Beiträge: 105
Es unterliegt doch jeder Arzt der Schweigepflicht - auch Betriebsärzte


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BeitragVerfasst: 18.11.2017, 08:12 
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Registriert: 13.11.2017, 08:46
Beiträge: 6
Manpower ist eine amerikanische Firma.
Meinst Du wirklich dass Manpower dort nur Ärzte beschäftigt? und schweigen die wirklich?

Hier geht es ja nicht um die Schweigepflicht, sondern darum dass Zeitarbeitsfirmen bei drohender Krankheit von Arbeitnehmern sehr schnell kündigen!

Meine Praxiserfahrung:
Nach einer Leistenbruch-OP, (8 Wochen Krankschreibung) wurde ein Mitarbeiter von Jobs-in-Time zum einem privaten Arbeits-Medizinischen-Dienst geladen... 14 Tage später wurde ihm betriebsbedingt Gekündigt.

Grüße


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BeitragVerfasst: 29.11.2017, 12:06 
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Registriert: 06.05.2010, 09:31
Beiträge: 201
Moin moin,

meine Firma sponsert z.B. Rückenpräventionskurse - in meinem Fall nehme ich denen ab, dass deren Motivation in erster Linie darin besteht, mit der Prävention Krankheitstage einzusparen (die sie sonst bezahlen müssten...) und nicht unbedingt die Kündigung... Die Fördern im Prinzip auch Suchtprävention bzw. Entziehung, da kenne ich aber auch keinen Kollegen, der sich geoutet hätte - Datenschutz in allen Ehren, aber irgendwie spricht sich ja doch alles rum...

Will sagen: Man muss nicht zwingend immer das Schlimmste annehmen, wenn die Krankheitstage einsparen wollen und deshalb in Vorsorge investieren ist das aus meiner Sicht völlig ok, am Ende profitieren alle Beteiligten davon. Aber am Ende ist es eine Sache des Vertrauens - wenn das nicht da ist, dann sollte man Deinen Rat befolgen.


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