ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 11.06.2015, 11:15 
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Mit bedauern muss ich leider die Absage der Demonstration am 12.06.15 in Münster bekanntgeben.

Die Gründe hierfür haben sich in den vergangenen vierzehn Tage summiert – mit der Absage mehrerer Mitnahmemöglichkeiten ist es mir nunmehr nicht möglich selbst in Münster zu erscheinen, zudem fehlen wichtige Elemente die bereits zugesagt wurden. Darunter das Megaphon, der Banner befindet sich auf dem Postweg und liegt derzeit in einem Briefverteilzentrum. Dazu haben Gewerkschaften und andere Gruppen eine Teilnahme zurückgezogen, etliche weitere Absagen erfolgten in den vergangenen Tagen.

Es macht daher wenig Sinn sich in Münster zusammenzufinden um ein gutes Bild abzugeben. Aus diesem Grund scheint es auch wenig Sinn zu ergeben die Veranstaltung auf einen anderen Namen anzumelden.

Ich entscheide mich daher für die kleinere Blamage und werde die Demonstration polizeilich abmelden sowie die Presse informieren. Mit der iGZ werde ich in den kommenden Tagen in Kontakt treten inwiefern der ihrerseits angekündigte - in vieler Augen überraschende - Meinungsaustausch stattfinden könnte, mit der aufgrund gewisser charakterlicher Eigenschaften sicherlich zu erwartenden Häme der Disponenten werde ich mich arrangieren müssen.

Bei den vielen enttäuschten möchte ich mich entschuldigen, auch ich bin spätestens seit gestern Abend niedergeschlagen und bin enttäuscht darüber, die viele Zeit der Vorbereitung vorerst über Bord werfen zu müssen. Die kommende Zeit wird meinerseits genutzt um die Lage zu analysieren damit zukünftige Aktionen, die sicher folgen werden, sicherer angehen zu können.

Alex Schalber
IG Leiharbeit


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 11.06.2015, 16:10 
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Registriert: 25.12.2006, 20:45
Beiträge: 1214
Hallo Alex,

ich habe sehr großen Respekt vor Deinem Statement!

Den Dialog mit der igz bitte trotzdem suchen - alles andere wäre nur Wasser auf deren unsägliche Propagandamühlen.

Schade, dass das nicht geklappt hat.

cortez


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 07.09.2015, 11:36 
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Werner Stolz: "Der iGZ-Einsatz hat sich gelohnt: die Spitzen der Koalition haben jetzt beschlossen, dass das Zeitarbeitsverbot für Asylbewerber künftig bereits nach drei Monaten entfallen soll!"

Ist klar, dass sich die Schmierlappen wieder die Finger lecken! Dumpinglöhne werden folgen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 07.09.2015, 19:01 
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Gemeint ist wohl u. a. dieser Artikel.

Was brauchen die Migranten auch Deutsch-Kurse
oder Hinweise auf Arbeits- und Sozialrecht?

Hauptsache, die knechten erst mal,
über den Status der Anerkennung reden wir später
und wie das mit dem AZK geht, schauen wir mal.

Trotzdem lieben Gruß an die Gemeinde
rw


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 20.09.2015, 21:18 
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Premutos1982 hat geschrieben:
Werner Stolz: "Der iGZ-Einsatz hat sich gelohnt: die Spitzen der Koalition haben jetzt beschlossen, dass das Zeitarbeitsverbot für Asylbewerber künftig bereits nach drei Monaten entfallen soll!"


Die FAZ schreibt:

„Nach Einschätzung des Münchner Ifo Instituts sind die meisten Flüchtlinge nicht gut genug für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert. Damit die Flüchtlingskrise den Steuerzahler jedoch nicht dauerhaft überlaste, müssten die Zuwanderer so schnell wie möglich bezahlte Jobs annehmen, erläuterten die Wirtschaftsexperten in einer Mitteilung vom Sonntag: "Es steht zu befürchten, dass viele von ihnen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro keine Beschäftigung finden, weil ihre Produktivität schlicht zu gering ist

[...]

Der Anteil von Analphabeten in den Herkunftsstaaten sei meist hoch, in Afghanistan etwa liege er bei mehr als 50 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen. Der Anteil der Hochschulabsolventen betrage selbst im vergleichsweise hoch entwickelten Syrien nur sechs Prozent. Zudem seien in vielen Fällen die Abschlüsse nicht gleichwertig.

Die Experten sprachen sich zugleich dagegen aus, die Hartz-IV-Regelsätze anzuheben, da dies nach ihrer Aufassung den Anreiz für Migranten, eine Arbeitsstelle anzutreten, verringern könnte“

Quelle: http://www.faz.net/agenturmeldungen/unt ... 13745.html

Bedenkt man, dass die Leihbuden nicht in der Lage waren, den bisherigen Arbeitslosen Jobs anzubieten, dann dürfte es nur zur Einstellung von Flüchtlingen kommen, wenn zuvor die jetzigen Leiharbeiter rausgeworfen werden. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, wo es freie Stellen gibt, die mit Flüchtlingen besetz werden können.

_________________
Der letzte Kampfaufruf http://www.youtube.com/watch?v=88Hh_DqJA5k
Der letzte Arbeitskampf http://www.youtube.com/watch?v=tGdVo6a0Ats


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 21.09.2015, 08:01 
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Man stelle sich vor, dass Frau Nahles den Mindestlohn so ändert, dass Asylsuchende nicht den Mindestlohn bekommen müssen. Zuzutrauen ist dem BMAS doch alles. Eine neue Welle mit Dumpinglöhnen würde über uns hinweg rollen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 21.09.2015, 09:16 
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Hallo Hans_der_Kaempfer


Zitat:
Bedenkt man, dass die Leihbuden nicht in der Lage waren, den bisherigen Arbeitslosen Jobs anzubieten, dann dürfte es nur zur Einstellung von Flüchtlingen kommen, wenn zuvor die jetzigen Leiharbeiter rausgeworfen werden. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, wo es freie Stellen gibt, die mit Flüchtlingen besetz werden können.


Die Flüchtlinge sind eine gute Gelegenheit das AÜG weiter zu deregulieren ("das Zeitarbeitsverbot für Asylbewerber künftig bereits nach drei Monaten entfallen soll!"). Bisher war die Wartezeit 4 Jahre. Ob Flüchtlinge in größerem Umfang Arbeitsplätze erhalten ist eher unwahrscheinlich. Sie bekommen aber damit die Funktion einer Reservearmee die auf die vorhandenen Arbeitsbedingungen Druck ausübt.

Karl


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 27.09.2015, 10:16 
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Die Bande legt nach:

„„Gleichzeitig sollte“, so Kramer, „zumindest befristet in den nächsten drei Jahren die Vorrangprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit für Asylsuchende mit hoher Bleibeperspektive sowie Geduldete entfallen. Nur so können alle Flüchtlinge mit hoher Bleibeperspektive nach drei Monaten arbeiten, ohne dass 15 Monate lang die bisher bestehende bürokratische Vorrangprüfung viele der Betroffenen daran hindert.“

Quelle: https://www.ig-zeitarbeit.de/presse/art ... g-aufheben

Damit wird die Grundlage geschaffen, dass künftig eine Arbeitsplatz, auf dem ein EU-Bürger Anspruch hat, durch einen Asylant besetzt werden kann. Wobei ich stark bezweifle, ob die Arbeitsagenturen derzeitig die Vorrangprüfung ernsthaft betreibt.

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Der letzte Kampfaufruf http://www.youtube.com/watch?v=88Hh_DqJA5k
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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 07.10.2015, 16:07 
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Die Reaktion auf den gestrigen Bericht:

Zitat:
Frontal 21 "berichtet" über Zeitarbeit: Hätten sie mal vorher beim iGZ gefragt

iGZ-Hauptgeschäftsführer
RA Werner Stolz
Das ZDF-Magazin Frontal 21 hat sich wieder einmal mit der Zeitarbeit auseinandergesetzt. Zwischen Berichten von übergewichtigen Kindern in der Werbefalle und verbrecherischen Flüchtlings-Schleppern verkündet Moderatorin Ilka Brecht mit ernster Miene und selbstgefälliger Stimme: „Leiharbeit sollte eigentlich eine Ausnahme sein! Eigentlich.“ – Woher diese Erkenntnis stammt, bleibt offen. Ebenfalls, wo denn nun der Skandal des folgenden Berichtes liegt. Konkret geht es um einen Mitarbeiter, der viele Jahre in einem Kundenbetrieb eingesetzt worden ist und dann entlassen wurde. Ein Vorgang, der für den Einzelnen bedauerlich ist – aber auch nicht gegen geltendes Recht verstößt. Seit dem Wegfall einer Beschränkung der Überlassungsdauer ist es gesetzlich erlaubt, Menschen über Zeitarbeit ohne zeitliche Befristung einzusetzen. Allerdings hat die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vorgesehen, genau diese Möglichkeit in Kürze einzuschränken. Und so dreht sich dieser Beitrag um ein Thema, das eigentlich gar keines mehr ist.

Handwerklich folgt der Beitrag den bekannten Mechanismen: Es kommen der Betroffene, die IG Metall, ein scheinbar geläuterter ehemaliger Personaldisponent, der präsentiert wird wie ein Aussteiger aus einer Sekte und mit Prof. Dr. Sell ein der Zeitarbeit grundsätzlich eher kritisch gegenüber stehender Wissenschaftler zu Wort. Nicht gefragt werden hingegen Stimmen, die begründete Zweifel an der Empörungs-Choreographie wecken könnten. Einzig die Einsatzbetriebe werden um eine Stellungnahme gebeten – nicht aber die Branche selbst. Und so stammt die wohl treffendste Aussage des Berichts von dem ehemaligen Kollegen des Zeitarbeitnehmers, der eine Stellungnahme zu der Kündigung vor der Kamera verweigerte und im Wegfahren murmelte, das mit der Entlassung „wird schon seine Gründe haben“.

Und so vertut die Frontal 21-Redaktion eine große Chance auf eine ausgewogene Berichterstattung, denn wären wir als mitgliederstärkster Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche gefragt worden, dann hätten wir darauf hingewiesen, dass sich die Zeitarbeit üblicherweise gegen den Vorwurf zu wehren hat, sie würde nur kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse anbieten. Wenn Frontal 21 jetzt der Meinung ist, sie seien zu lang, dann müsse die Wahrheit ja vermutlich in der Mitte liegen. Und da liegt sie in diesem Fall gut. Man kann das natürlich auch durch Zahlen belegen: 40 Prozent der Zeitarbeitseinsätze dauern länger als neun Monate, 20 Prozent länger als 18 Monate. Nach einem Beispiel für eine Einsatzdauer von zehn Jahren, wie sie in dem Bericht vorgestellt wurde, muss man schon richtig lange suchen. Meinen Respekt für diese Fleißaufgabe der Frontal 21-Redakteure! Da waren Sie sicher eine ganze Weile mit beschäftigt.

Wären wir gefragt worden, hätten wir darauf verwiesen, dass der Frontal 21-Beitrag dieser Tage auch unbedingt ausgestrahlt werden musste, weil man Gefahr lief, von den politischen Realitäten überholt zu werden. In wenigen Wochen will die Bundesregierung die Einführung einer maximalen Überlassungsdauer beschließen - und dann wäre die Geschichte tot gewesen. Wir hätten natürlich auch darauf hingewiesen, dass das Vorhaben, Zeitarbeitseinsätze zukünftig auf 18 Monate zu begrenzen, ein schwerer Schlag gegen die Arbeitsflexibilität im Lande ist. Krankheits- und Elternzeitvertretungen, Projektarbeiten und andere Einsätze, die logischerweise länger als 18 Monate dauern, sind bei einer starren Regelung über Zeitarbeit nicht mehr möglich.

Wären wir gefragt worden, hätten wir natürlich auch darauf hingewiesen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Arbeitsflexibilität herzustellen. Die Zeitarbeit ist eine davon - ausgestattet mit unbefristeten Arbeitsverhältnissen und einer tariflichen Entlohnung. Frau Prof. Dr. Jutta Rump bezeichnet die Zeitarbeit als ein Musterbeispiel für "Flexicurity". Nur leider nicht in dem gestern ausgestrahlten Beitrag. Weil sie natürlich auch nicht gefragt worden ist. Wir hätten auch darauf hingewiesen, dass je unattraktiver die Zeitarbeit aufgrund von Verschärfungen der Rahmenbedingungen wird, dies dazu führen kann, dass sich die Unternehmen andere Möglichkeiten der Flexibilität suchen. Es ist ein vielverbreiteter Irrglaube, dass die Unternehmen dann diese Menschen alle fest anstellen werden. Sehen wir mal von einzelnen Einzelfällen ab. Denn im Gegensatz zu Frontal 21 wollen wir uns nicht an medienwirksamen Einzelfällen, sondern an gesamtwirtschaftlichen Zahlen und nachvollziehbaren Branchen-Entwicklungen orientieren.

Wären wir gefragt worden, hätten wir übrigens auch darauf hingewiesen, dass die Zeitarbeit enorme Anstrengungen unternommen hat, die schwarzen Schafe aus ihren Reihen zu entfernen. Der iGZ hat nicht nur einen Ethik-Kodex breit diskutiert, verabschiedet und als Satzungsbestandteil integriert. Er hat auch eine hochrangig besetzte Kontakt- und Schlichtungsstelle eingerichtet, an die sich Mitarbeiter der iGZ-Unternehmen wenden können, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Stimmen die Vorwürfe gibt es Sanktionen bishin zum Verbandsausschluss. Wir hätten auch darauf hingewiesen, dass die Kontakt- und Schlichtungsstelle im vergangenen Jahr rund 750 Anfragen erhalten hat und nur zehn davon hinterher zu einem intensiveren Austausch und einer Anhörung geführt haben, weil sich die anderen im Nachhinein als unbegründet herausgestellt haben.

Aber da wir nicht gefragt worden sind, fehlen all diese Fakten in der Frontal 21-Sendung. Vielleicht ja beim nächsten Mal...
Der Autor:
RA Werner Stolz ist Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ)


http://www.igz-blog.de/2015/10/frontal- ... rbeit.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 12.10.2015, 14:27 
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Aus den Un-Tiefen des Internets:


Zitat:
CDU
Neuer Ärger an der Basis

CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz steht nach Turbulenzen in Berlin neuer Ärger in seinem Kreisverband Münster ins Haus. In einem geharnischten Brief kritisieren die Christdemokraten, dass „nach der Kommunalwahl die CDU Münster selbst mit Vorwürfen von Selbstbedienung und Parteibuchwirtschaft überzogen wird, obgleich sie diese bei der von ihr abgelösten rot-grünen Mehrheit stets kritisiert“ habe.

Der Konflikt entzündet sich am bisherigen CDU-Fraktionschef im Stadtrat, Werner Stolz, der einen Job als Hilfsdezernent bei Oberbürgermeister Berthold Tillmann (CDU) bekommen soll. Stolz soll sich außerdem als Fraktionsgeschäftsführer per Werkvertrag ein monatlich fünfstelliges Gehalt genehmigt haben. Der Vorgang wird von Innenminister Fritz Behrens (SPD) geprüft.


Herr Stolz hat Recht, Zeitarbeit und Werkverträge haben (mit solchen Summen) nichts mit prekärer Beshäftigung zu tun :D

https://www.ig-zeitarbeit.de/presse/art ... zeitarbeit

Zitat:
Selbstverpflichtung

Für die iGZ-Mitgliedsunternehmen gibt es in diesem Zusammenhang noch eine Regel mehr. Sie haben eine verbindliche Selbstverpflichtung beschlossen, nach der Mitarbeiter im Werkvertragseinsatz auch nach den Zeitarbeitsgrundtarifen vergütet werden müssen.



„Die iGZ-Mitgliedsunternehmen verpflichten sich, Mitarbeitern, die im Rahmen von Werkverträgen eingesetzt werden,
mindestens die der Tätigkeit entsprechenden Grundvergütungen aus den am 30.04.2010 mit der DGB-Tarifgemeinschaft
abgeschlossenen iGZ-Entgelttarifverträgen zu gewähren.“

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...Staatshaushalt - Ein Haushalt in dem alle essen, aber niemand spülen will!

http://www.youtube.com/watch?v=ziDDgZdunF0


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 12.10.2015, 19:09 
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Hallo Cid,

Zitat:
Aus den Un-Tiefen des Internets:

das war im Jahre 2000 siehe: http://www.focus.de/politik/deutschland ... 86327.html

Unter: http://www.muenster.de/stadt/amtsblatt/ ... 000_14.pdf

heißt es in der rechten Spalte: Als Mitglied des Rates der Stadt Münster
ist Herr Werner Stolz, CDU, ausgeschieden


Seit 2001 ist er Hauptgeschäftsführer beim IGZ. Vermutlich hat er zwischen September 2000 und Dezember 2000 einen Schnupperkurs beim IGZ absolviert.

Zitat:
als Fraktionsgeschäftsführer per Werkvertrag ein monatlich fünfstelliges Gehalt

Dazu muss man korrekterweise sagen, dass damals noch in DM gerechnet wurde. Also ein "armes Schwein". Aber nach 15 Jahren in der Leihbranche einer der "Dienstältesten" hat er sicher einen Branchenzuschlag der Sonderklasse verdient.
Beim IGZ gehts doch fair zu.

Karl


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 13.10.2015, 04:23 
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Zitat:
Frontal 21 "berichtet" über Zeitarbeit: Hätten sie mal vorher beim iGZ gefragt

Und so vertut die Frontal 21-Redaktion eine große Chance auf eine ausgewogene Berichterstattung, denn wären wir als mitgliederstärkster Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche gefragt worden, dann hätten wir darauf hingewiesen, dass sich die Zeitarbeit üblicherweise gegen den Vorwurf zu wehren hat, sie würde nur kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse anbieten. Wenn Frontal 21 jetzt der Meinung ist, sie seien zu lang, dann müsse die Wahrheit ja vermutlich in der Mitte liegen. Und da liegt sie in diesem Fall gut. Man kann das natürlich auch durch Zahlen belegen: 40 Prozent der Zeitarbeitseinsätze dauern länger als neun Monate, 20 Prozent länger als 18 Monate. Nach einem Beispiel für eine Einsatzdauer von zehn Jahren, wie sie in dem Bericht vorgestellt wurde, muss man schon richtig lange suchen. Meinen Respekt für diese Fleißaufgabe der Frontal 21-Redakteure! Da waren Sie sicher eine ganze Weile mit beschäftigt.


Mag ja sein dass es wenig Zeitarbeiter mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit gibt. Aber vielleicht sollte der feine Herr seine Branche mal ein wenig besser kennen lernen. Leute mit 10 Jahren Zeitarbeitserfahrung gibt es sehr wohl. Nach denen muss man heut zu Tage nicht mehr suchen.


Zitat:
Wären wir gefragt worden, hätten wir darauf verwiesen, dass der Frontal 21-Beitrag dieser Tage auch unbedingt ausgestrahlt werden musste, weil man Gefahr lief, von den politischen Realitäten überholt zu werden. In wenigen Wochen will die Bundesregierung die Einführung einer maximalen Überlassungsdauer beschließen - und dann wäre die Geschichte tot gewesen. Wir hätten natürlich auch darauf hingewiesen, dass das Vorhaben, Zeitarbeitseinsätze zukünftig auf 18 Monate zu begrenzen, ein schwerer Schlag gegen die Arbeitsflexibilität im Lande ist. Krankheits- und Elternzeitvertretungen, Projektarbeiten und andere Einsätze, die logischerweise länger als 18 Monate dauern, sind bei einer starren Regelung über Zeitarbeit nicht mehr möglich.


Mit dem was er oben von sich gegeben hat zerstört er hier doch sein eigenes Argument. Wenn sowieso nur 20% der Zeitarbeitseinsätze länger als 18 Monate dauern wird er das ja wohl verschmerzen können. Wäre dann ja nur jeder Fünfte, der dann zwangsübernommen wird.

Es macht mich immer wieder traurig dass ich für Geld arbeiten muss während die Dumpfbacken in die größten Ämter kommen. Was mach ich nur falsch?


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 13.10.2015, 12:06 
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Zitat:
Mag ja sein dass es wenig Zeitarbeiter mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit gibt. Aber vielleicht sollte der feine Herr seine Branche mal ein wenig besser kennen lernen. Leute mit 10 Jahren Zeitarbeitserfahrung gibt es sehr wohl. Nach denen muss man heut zu Tage nicht mehr suchen.


Die Frage ist, ist das gut oder schlecht?? Kenne Menschen die sich in sowas einrichten...

Zitat:
Es macht mich immer wieder traurig dass ich für Geld arbeiten muss während die Dumpfbacken in die größten Ämter kommen. Was mach ich nur falsch?


Tja wärste mal beim Verleiher beglieben und hättest dich tapfer bis zum BAP Vorstand hochgeschla.... äh hochgedient :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 14.10.2015, 06:19 
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Cid hat geschrieben:
Tja wärste mal beim Verleiher beglieben und hättest dich tapfer bis zum BAP Vorstand hochgeschla.... äh hochgedient :-D



Nein Danke, für kein Geld der Welt :mrgreen:

Aber interessantes Thema. Ists bei dem hohen Frauenanteil in der Branche für Männer leichter sich hochzuschlafen? Landen deshalb die Dumpfbacken ganz oben?
Aber müssten Sie dann nicht wenigstens gut aussehen?

Und apropos hoher Frauenanteil. Ich hab da jetzt keine Zahlen dazu, aber gefühlt ist ja nur jeder zehnte Personaldisponent männlich. Kanns wirklich sein dass die Frauen üblere Drücker sind als die Männer?

Wo bleibt der Mutti-Instinkt? :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 14.10.2015, 09:33 
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Zitat:
Und apropos hoher Frauenanteil. Ich hab da jetzt keine Zahlen dazu, aber gefühlt ist ja nur jeder zehnte Personaldisponent männlich. Kanns wirklich sein dass die Frauen üblere Drücker sind als die Männer?


Stimmt in meiner NL sit der Frauenanteil exorbitant, aber wenn man sich die Spitze der einschlägigen und großen LAF´s anschaut sowie die Verbände, sind dort trotzdem mehr Männer. vlt ist das eine perfide Strategie, dass die ausgebeuteten und geknechteten Leiharbeiter sich von grazilen Damen in verglasten Büros der innenstädte leichter bezirzen lassen.. :roll:

Zitat:
Ists bei dem hohen Frauenanteil in der Branche für Männer leichter sich hochzuschlafen?


Puuhh, also Dispo- und NL Damen sind per se der Feind mit denen schläft man(n) nicht. Never ever!!!

:twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 14.10.2015, 10:16 
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Cid hat geschrieben:
Puuhh, also Dispo- und NL Damen sind per se der Feind mit denen schläft man(n) nicht. Never ever!!!

:twisted:


Dazu ne kleine Anekdote von der Manneskraft GmbH.
Hatte in einer anderen Niederlassung ne Kollegin, also Disponentin, die wurde schwanger von einem ihrer Zeitarbeiter :mrgreen:

Leider hielt das Arbeitsverhältnis dann doch länger als die private Beziehung :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 14.10.2015, 11:31 
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Zitat:
Hatte in einer anderen Niederlassung ne Kollegin, also Disponentin, die wurde schwanger von einem ihrer Zeitarbeiter :mrgreen:


Wäre für mich ein No Go.. :roll:

Der gute Kollge ist im wahrsten Sinne des wortes durch die ZA 2 mal gef....t ohne worte... :roll:

Sollte er seiner Disponentin seine QualiFICKationen einmal darlegen? :twisted: :twisted: :twisted:

Hey gibt es seitdem als Begrüßungsgeschenk für neue LAN bei der Manneskraft GmbH neben dem obligatorischen Krimskrams auch Schutzausrüstung (= Gummis? :D )
Gibt es eine separate Scherheits-Unterweisung vor Arbeitsbeginn (riskante Stellungen im Büro :D :D ) und vor allem: Wie gedenkt die TaKo das tariflich zu honierieren??? (ab 2 Kinder pro NL/ 400,-€ Aufschlag ab dem 18. monat aber nur im produzierenden Gewerbe :twisted: :twisted: :twisted: )

Zitat:
Leider hielt das Arbeitsverhältnis dann doch länger als die private Beziehung :mrgreen:


Ernsthaft, Beziehnung??? Wenn ich so etwas lese/höre, habe ich im Kopf die frustrierte und vernachlässigte35 jährige Mittelstandsgöre im Businessblazer, nach 26 erfolglosen Semestern Magister in Kulturantroposophie (2. Fach Englische Literatur) darf den Gang zum LA-Dispo antreten, da ihr pensionierter Vater ihr jegliche Unterstützung mangels Erfolglosigkeit strich, sie ist enttäuscht und frustriert von ihren letzten Beziehungen/ONS und Freundschaft + Kontakten und überhaupt, steht geschminkt im verglasten Büro es ist weit nach 17 uhr und darf nun einen ihrer LAN verarzten, Produktionmitarbeiter auf E1, wird ab morgen der Einsatz entzogen.... Der LAN kommt, ähh erscheint also im Öl verschmierten Dress und plötzlich macht es ...

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- :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 14.10.2015, 11:36 
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Sarbelius hat geschrieben:
Und apropos hoher Frauenanteil. Ich hab da jetzt keine Zahlen dazu, aber gefühlt ist ja nur jeder zehnte Personaldisponent männlich.

Kann ich nicht bestätigen, eher sogar umgekehrt.

Sarbelius hat geschrieben:
Kanns wirklich sein dass die Frauen üblere Drücker sind als die Männer?

Grundsätzlich auf jeden Fall.
Frauen sind und bleiben Giftmörder, der ehrliche Nahkampf Auge in Auge widerspricht ihrer Natur.

So gesehen sind Frauen ihrem Wesen nach eigentlich hervorragend für die Arbeit als Disponentin qualifiziert, aber dennoch hatte ich es mit weit mehr Männern als Frauen zu tun.

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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 14.10.2015, 15:48 
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Cid hat geschrieben:
Zitat:
Ernsthaft, Beziehnung??? Wenn ich so etwas lese/höre, habe ich im Kopf die frustrierte und vernachlässigte35 jährige Mittelstandsgöre im Businessblazer, nach 26 erfolglosen Semestern Magister in Kulturantroposophie (2. Fach Englische Literatur) darf den Gang zum LA-Dispo antreten, da ihr pensionierter Vater ihr jegliche Unterstützung mangels Erfolglosigkeit strich, sie ist enttäuscht und frustriert von ihren letzten Beziehungen/ONS und Freundschaft + Kontakten und überhaupt, steht geschminkt im verglasten Büro es ist weit nach 17 uhr und darf nun einen ihrer LAN verarzten, Produktionmitarbeiter auf E1, wird ab morgen der Einsatz entzogen.... Der LAN kommt, ähh erscheint also im Öl verschmierten Dress und plötzlich macht es ...

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- :twisted:



Du könntest Drehbücher für gewisse Filme schreiben..... In Zeitarbeit natürlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 14.10.2015, 16:01 
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Manneskraft Gesexchaft mit besamten Höschen - Die Rohrverleger im Einsatz

Manneskraft Aviation - Zwei Pimmelhunde auf dem Weg zum Arbeitsgericht

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BeitragVerfasst: 15.10.2015, 11:00 
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Zitat:
Du könntest Drehbücher für gewisse Filme schreiben..... In Zeitarbeit natürlich.


Wer sagt, dass ich das nicht tue? >-]

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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 15.10.2015, 16:58 
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Cid hat geschrieben:
Zitat:
Du könntest Drehbücher für gewisse Filme schreiben..... In Zeitarbeit natürlich.



Er schreibt doch schon Geschichte! Seiner Nichtzulassungsbeschwerde wird stattgegeben, er geht zum BAG und kommt mit einem Urteil raus, welches dem DGB und der Leiharbeitsbranche nen fetten Arschtritt verpasst. :twisted:

Cid rockt!


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oder noch besser:

Cid tritt der CDU bei. Mutti wird die Grenzen demnächst schließen, das Volk wird sie dafür lieben und ihr 2017 die absolute Mehrheit schenken. Cid wird dann Arbeitsminister und schafft Leiharbeit komplett ab! Dann telefoniert er mit Wolfgang Clement und fragt ihn, ob er nicht Lust hätte, sein Büro zu putzen (zum Mindestlohn). Clement benötigt dringend einen Job, da Adecco insolvenz anmelden musste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 16.10.2015, 09:17 
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Registriert: 26.05.2013, 22:34
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Zitat:
Er schreibt doch schon Geschichte! Seiner Nichtzulassungsbeschwerde wird stattgegeben, er geht zum BAG und kommt mit einem Urteil raus, welches dem DGB und der Leiharbeitsbranche nen fetten Arschtritt verpasst. :twisted:


:twisted: :twisted: :twisted: ...Exakt so habe ich das auch vor, ja... :twisted: :twisted: :twisted:

An der Mitarbeit und Berufung in die ver.di TaKo arbeite ich bereits, zudem wurde ich vom DGB meines Heimatortes ab November 2015 zum ehrenamtlichen Richter am Arbeitsgericht Frankfurt berufen! :twisted: :twisted: :twisted: Die LAF Branche - sie wird von mir auf allen Ebenen gefightet!

Als ich meiner Disponentin die Berufungsurkunde des Landes Hessen zuschickte mit einem hämischen unter-Ton, das zukünftige Klagen meinerseits nun auf dem kurzen Dienstweg eingeleitet werden, haben die glaube ich gekotzt!! :D :D

Zitat:
Cid rockt!


Danke für die Blumen, Autogrammwüsnche richtet ihr bitte per PN an mich >-]

Zitat:
Cid tritt der CDU bei. Mutti wird die Grenzen demnächst schließen, das Volk wird sie dafür lieben und ihr 2017 die absolute Mehrheit schenken. Cid wird dann Arbeitsminister und schafft Leiharbeit komplett ab! Dann telefoniert er mit Wolfgang Clement und fragt ihn, ob er nicht Lust hätte, sein Büro zu putzen (zum Mindestlohn). Clement benötigt dringend einen Job, da Adecco insolvenz anmelden musste.


Ok, hat was! Aber welche Rolle hat dann Doc. Biss€ls? Er könnte nichts mehr in seinen Schmierenblog schreiben und wäre von Arbetislosigkeit bedroht und stünde vor dem Ende seiner Existenz... :shock: Furchtbar....

_________________
...Staatshaushalt - Ein Haushalt in dem alle essen, aber niemand spülen will!

http://www.youtube.com/watch?v=ziDDgZdunF0


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 16.10.2015, 09:33 
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Beiträge: 720
Cid hat geschrieben:
Zitat:

Ok, hat was! Aber welche Rolle hat dann Doc. Biss€ls? Er könnte nichts mehr in seinen Schmierenblog schreiben und wäre von Arbetislosigkeit bedroht und stünde vor dem Ende seiner Existenz... :shock: Furchtbar....


Bi$$€l$ wird eine Biografie schreiben. Titel: "ich habe versagt"


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 19.10.2015, 21:20 
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Registriert: 24.07.2013, 19:10
Beiträge: 720
Werner Stolz:

"Auf dem heutigen iGZ-Landeskongress Süd in Ulm habe ich für ein "Bündnis der Integration in Arbeit" plädiert, in dem Bundesregierung und Sozialpartner konkrete Maßnahmen vereinbaren, wie die großen (Flüchtlings-)Aufgaben gemeinsam bewältigt werden können. Dazu gehört auch, dass die Zeitarbeitsunternehmen nicht mit zusätzlichen AÜG-Regelungen belastet werden"

https://www.facebook.com/groups/161808802479/

Jo. Die Flüchtlingskrise kommt der Branche genau richtig. Ist natürlich ein Grund für Nahles, die AÜG-Änderungen zu "verschieben". Ich kann dieses Rumgeheule von diesem Schmierlappen echt nicht mehr ertragen. Wenn Leiharbeiter aufgrund der Flüchtlingskrise leer ausgehen, dann wirds ungemütlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 04.12.2015, 10:30 
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Registriert: 16.01.2011, 08:24
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Premutos1982 hat geschrieben:
Man stelle sich vor, dass Frau Nahles den Mindestlohn so ändert, dass Asylsuchende nicht den Mindestlohn bekommen müssen. Zuzutrauen ist dem BMAS doch alles. Eine neue Welle mit Dumpinglöhnen würde über uns hinweg rollen!


Der Mindestlohn schütz nicht.

Ein Großteil der Flüchtlinge wird erst nach einer Langzeitarbeitslosigkeit in Arbeit kommen. Für Langzeitarbeitslose gilt der Mindestlohn von 8,50 € nicht.

Der Mindestlohn schütz Fachkräfte nicht davor, dass ihre Lohne auf 8,50 € gesenkt werden. Auf einer Jobbörse für Flüchtlinge werden Webentwickler (m/w) für 8,50 € mit folgender Qualifikation gesucht:
„Du hast eine abgeschlossene IT-Ausbildung oder –Studium und mindestens 2-3 Jahre Berufserfahrung im Bereich Webentwicklung“
Quelle: http://www.workeer.de/job/15444/

Herr Stolz muss sich warm anziehen, denn seine Bande kann eine solche Fachkraft, die wohl in EG 4 einzugruppieren ist, nur deutlich teurer anbieten. Da stellen die Entleiher die Leute lieber direkt ein.

_________________
Der letzte Kampfaufruf http://www.youtube.com/watch?v=88Hh_DqJA5k
Der letzte Arbeitskampf http://www.youtube.com/watch?v=tGdVo6a0Ats


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 06.12.2015, 14:38 
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Registriert: 16.01.2011, 08:24
Beiträge: 519
Leute, seit doch dankbar für die hohen Löhne, die Herr Stolz euch zubilligt. Andere Arbeitgeber suchen: z.B..:

„Service Techniker im Bereich Elektrotechnik (m/w) [...] Ihre Aufgaben Sie sind für die selbstständige Durchführung von Inbetriebnahme, technische Reparaturen bei den Kunden in Ihrer Region verantwortlich, sowie die Überprüfung der neuen Anlagen und weitere Stromversorgungssysteme bei den Kunden
Sie sind in der Lage, technische Störungen zu erkennen und entsprechende Lösungen zu bringen bzw. passende Entscheidungen zu treffen.
Sie führen Schulungen bei den Anwendern durch
Sie erstellen die Service Berichte sowie Kundenspezifische technische Reports
[...]Vergütung 8,5 €/Stunde

Quelle: http://www.workeer.de/job/15488/

Herr Stolz würde solche Hungerlöhne nicht zahlen Herr Stolz würde sich für einen Stundenlohn von 11,61 € einsetzen. Wie lange Herr Stolz solche Löhne noch garantieren kann, liegt nicht in seinen Händen.

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Der letzte Kampfaufruf http://www.youtube.com/watch?v=88Hh_DqJA5k
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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 06.12.2015, 16:06 
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Registriert: 24.07.2013, 19:10
Beiträge: 720
Hallo Hans, ich denke nicht, dass dort nur 8,5 vergütet werden. Unten steht noch: "attraktive Vergütung" oder sowas. Vermutlich ein Versehen. Kann sonst nicht sein


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 Betreff des Beitrags: Re: Werner Stolz und der iGZ
BeitragVerfasst: 06.12.2015, 20:32 
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Registriert: 28.05.2015, 20:20
Beiträge: 40
dieser Tendenz stimme ich voll zu:

Fachkräfte für Arbeitssicherheit (mind. Meisterausbildung) werden für 10-13 € gesucht.

Zusätzlich muss sich die Fachkraft kontinuierlich weiterbilden (ArbSchG). Dies findet oft nicht statt. Ich absolviere das zB in der Freizeit und auf eigene Kosten (80€ für alles).
Aber es fragt auch kein End-Kunde nach, wie aktuell meine Qualifikation ist.
Zumindest beim Gehalt habe ich grosses Glück.


Auch habe ich schon Stellenanzeigen für Umweltbeauftragte gefunden für 8,50 (ebenso kontinuierliche Weiterbildung, Seminar kostet ca. 1600€, Qualifikation bin ich mir nicht ganz sicher aber sollte lt. Gesetz auch Meister/Techniker sein). Besonders heikel dabei: festangestellte Umweltbeauftragte haben per Gesetz einen besonderen Kündigungsschutz.


Es ist schon erschreckend, wo Zeitarbeit überall einzig hält.
Wenigstens heißen die Leiharbeiter LAK, was eigentlich nur LeistungsArbeitsKraft heißen kann. :roll:


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