ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos
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Einmal Zeitarbeit und zurück in die Arbeitslosigkeit
http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?f=15&t=5270
Seite 1 von 1

Autor:  Hans_der_Kaempfer [ 04.02.2015, 11:00 ]
Betreff des Beitrags:  Einmal Zeitarbeit und zurück in die Arbeitslosigkeit

In der Welt steht:

„"Leiharbeit ist keine Brücke in dauerhafte Beschäftigung, sondern eine Drehtür zurück in die Arbeitslosigkeit", kritisiert die grüne Arbeitsmarktpolitikerin Brigitte Pothmer. "Wenn über 30 Prozent der Arbeitslosen in einen Wirtschaftszweig vermittelt werden, in dem lediglich 2,5 Prozent der abhängig Beschäftigten arbeiten, dann zeugt das von einem eklatanten Missverhältnis."

Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/p ... rueck.html

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dann ist es eine Lüge, lediglich 2,5 % der Lohnabhängigen befinden sich in den Fängen der Leihbuden. Zählt man die Leiharbeiter mit, die gerade bei der Arbeitsagentur geparkt werden, dann dürfte der Anteil der Leihsklaven an der Gesamtbeschäftigten deutlich höher sein.

Auch die Aussage

„Jeder dritte Arbeitslose wird in eine Leih-Beschäftigung vermittelt.“

ist höchst fraglich. Auf der Jobbörse der Arbeitsagentur findet man fast nur Stellenanzeigen von Leihbuden. Echte Arbeitgeber schalten ihre Anzeigen nicht auf der Jobbörse. Insoweit ist es der Arbeitsagentur nicht möglich, in echte Arbeit zu vermitteln.
Wenn jeder Dritte in Leiharbeit vermittelt wird, dann stellt sich die Frage, wie viele Arbeitslose die Arbeitsagentur überhaupt vermittelt. Sollten 60% der Arbeitslosen durch die Arbeitsagentur überhaupt nicht vermittelt werden, dann würden nur 7% in echte Arbeit landen.

Autor:  LF1 [ 04.03.2015, 15:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Einmal Zeitarbeit und zurück in die Arbeitslosigkeit

Hans_der_Kaempfer hat geschrieben:
In der Welt steht:

„"Leiharbeit ist keine Brücke in dauerhafte Beschäftigung, sondern eine Drehtür zurück in die Arbeitslosigkeit", kritisiert die grüne Arbeitsmarktpolitikerin Brigitte Pothmer. "Wenn über 30 Prozent der Arbeitslosen in einen Wirtschaftszweig vermittelt werden, in dem lediglich 2,5 Prozent der abhängig Beschäftigten arbeiten, dann zeugt das von einem eklatanten Missverhältnis."

Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/p ... rueck.html

Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dann ist es eine Lüge, lediglich 2,5 % der Lohnabhängigen befinden sich in den Fängen der Leihbuden. Zählt man die Leiharbeiter mit, die gerade bei der Arbeitsagentur geparkt werden, dann dürfte der Anteil der Leihsklaven an der Gesamtbeschäftigten deutlich höher sein.

Auch die Aussage

„Jeder dritte Arbeitslose wird in eine Leih-Beschäftigung vermittelt.“

ist höchst fraglich. Auf der Jobbörse der Arbeitsagentur findet man fast nur Stellenanzeigen von Leihbuden. Echte Arbeitgeber schalten ihre Anzeigen nicht auf der Jobbörse. Insoweit ist es der Arbeitsagentur nicht möglich, in echte Arbeit zu vermitteln.
Wenn jeder Dritte in Leiharbeit vermittelt wird, dann stellt sich die Frage, wie viele Arbeitslose die Arbeitsagentur überhaupt vermittelt. Sollten 60% der Arbeitslosen durch die Arbeitsagentur überhaupt nicht vermittelt werden, dann würden nur 7% in echte Arbeit landen.


Die ziemlich oft nur zur Poolbildung dienen....


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