ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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BeitragVerfasst: 12.10.2010, 09:16 
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Arbeit und Soziales/Antwort - 11.10.2010
Berlin: (hib/DIX/MPI) Der Bundesregierung zufolge ist der Arbeitgeber nach der Rechtsordnung frei in seiner Entscheidung, ob er bei einem Streik den Betrieb möglichst uneingeschränkt aufrecht erhalten will oder nicht. Dazu könne er entweder selbst auf Ersatzarbeitskräfte zurückgreifen oder aber auch Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter einsetzen, wie aus einer Antwort der Regierung (17/3091) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/2937) hervorgeht. Laut Fragesteller beklagen Gewerkschaften seit einigen Jahren den strategischen Einsatz von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern mit dem Ziel des Streikbruchs. Mehrere Fälle seien in der Presse bekannt geworden.

Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter seien nicht verpflichtet, bei einem Entleiher tätig zu sein, soweit dieser durch einen Arbeitskampf unmittelbar betroffen ist. Dies sei gesetzlich geregelt und solle verhindern, dass Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter gegen ihren Willen im Entleihbetrieb als Streikbrecher eingesetzt werden. Auf dieses Verweigerungsrecht habe der Verleiher im Falle eines Arbeitskampfes hinzuweisen. Dazu sei dem Zeitarbeitnehmer ein Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit über den wesentlichen Inhalt des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes auszuhändigen. Die Zuverlässigkeit des Verleihunternehmens könne in Frage stehen, wenn der Verleiher dieser Hinweispflicht nicht nachkommt, heißt es in der Antwort weiter.


http://www.bundestag.de/presse/hib/2010 ... 27/03.html

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Gruß

Jobber

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

- Mahatma Gandhi (indischer Politiker (1869-1948))


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BeitragVerfasst: 12.10.2010, 13:38 
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jobber hat geschrieben:
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....
Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter seien nicht verpflichtet, bei einem Entleiher tätig zu sein, soweit dieser durch einen Arbeitskampf unmittelbar betroffen ist. Dies sei gesetzlich geregelt und solle verhindern, dass Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter gegen ihren Willen im Entleihbetrieb als Streikbrecher eingesetzt werden. Auf dieses Verweigerungsrecht habe der Verleiher im Falle eines Arbeitskampfes hinzuweisen. Dazu sei dem Zeitarbeitnehmer ein Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit über den wesentlichen Inhalt des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes auszuhändigen. Die Zuverlässigkeit des Verleihunternehmens könne in Frage stehen, wenn der Verleiher dieser Hinweispflicht nicht nachkommt, heißt es in der Antwort weiter.


http://www.bundestag.de/presse/hib/2010 ... 27/03.html


Das nenne ich Volksverdummung oder den Beweis das Politk die Realität nicht wahrnimmt.
Jetzt ist also der Leiharbeiter schuld wenn er als Streikbrecher eingesetzt wird? Wenn ich in der Probezeit tätig bin verweigere ich mit Sicherheit nicht die Arbeit.
Und was ist mit den Firmen mit DGB Tarif: "Ein Einsatz in bestreikten Betrieben findet nicht statt"
Liebe BA liebe Bunderegierung, schaut Euch doch einfach mal an welche Verleihfirmen beim Streik der Telekom oder im Einzelhandel weiter munter Leiharbeiter in die Betriebe geschickt haben.
Steht die Zuverlässigkeit in Frage? Entzieht ihr jetzt die Zulassung?
Nichts passiert denn die Durchführungsanweisung der BA ist eindeutig. Eine einmal erteilte Genehmigung darf nicht gefährdet werden.

_________________
Mit freundlichen Grüßen

Christian Iwanowski

Düsseldorf


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