ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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BeitragVerfasst: 08.06.2005, 21:00 
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08. Juni 2005

Betriebe finden zunehmend Gefallen an der Möglichkeit Leiharbeiter einzusetzen. Der Trend ist so eindeutig, dass Forscher jetzt Alarm schlagen.


Hamburg - Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, über die die "Financial Times Deutschland" berichtet. Auf der anderen Seite hätten im untersuchten Zeitraum von 1998 bis 2003 zwei Drittel der entleihenden Betriebe die Nutzung von Zeitarbeit wieder eingestellt oder reduziert. "Die Arbeitsmarktwirkung der Zeitarbeit ist nicht eindeutig positiv", sagte der Autor der Studie, Markus Promberger, der Zeitung.

Der lange Zeitraum der Befragungen in den Betrieben stelle sicher, dass sowohl konjunkturelle Aufschwung- als auch Abschwungphasen erfasst würden, zitiert das Blatt aus der Studie. Danach wechselten Unternehmen vor allem dann normal Beschäftigte gegen Zeitarbeiter aus, wenn die Konjunktur schlecht läuft. "So lässt sich 2003 in jedem dritten Nutzerbetrieb die Verdrängung regulärer Beschäftigung nachweisen", schreibt die Zeitung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,359662,00.html


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 Betreff des Beitrags: ausführlicher Text
BeitragVerfasst: 09.06.2005, 08:36 
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Hallo,

hier ist ein Link mit ausführlicherem Text:

http://de.biz.yahoo.com/050608/345/4koz1.html

Viele Grüße
Selena


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 Betreff des Beitrags: Volltext bei ZOOM
BeitragVerfasst: 09.06.2005, 09:50 
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Den Kurzbericht dieser Studie findet man (natürlich!) bei ZOOM:

http://www.igmetall-zoom.de/8505/IAB-Leiharbeit2004.pdf

Gruß
Christoph


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BeitragVerfasst: 07.07.2005, 13:13 
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Hallo ,

noch ein aktueller Link zum Thema:

unter

http://stimme.de/nachrichten/heilbronn/ ... 096e243d45

Gruß
karl


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 Betreff des Beitrags: Leiharbeit schafft Arbeitsplätze?
BeitragVerfasst: 06.10.2005, 11:42 
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Hallo,

lt. Aussagen des (VDMA) Verband Deutscher Maschinen-und Anlagenbau
wird dieses Jahr ein Rekordergebnis erwartet.

Umsatzwachstum voraussichtlich 4% (!).

Arbeitsplatzentwicklung in dieser Branche in den letzten 12 Monaten:
7000 Stammarbeitsplätze abgebaut u. 22000 Leiharbeitsplätze aufgebaut.

Nachzulesen unter:

http://www.personalorder.de vom 06.10.2005

Anmerkung:

Man könnte ja meinen die Leihbranche habe also 3 mal soviele Arbeits-
plätze geschaffen wie verloren gingen.

Aber haben die 22000 LAN auch tatsächlich volle 12 Monate durchge-
arbeitet bei Entleiher und Verleiher (Nichteinsatzzeiten), oder wieviele
Monate haben diese 22000 LAN nicht gearbeitet weil sie vom Entleiher
abgemeldet und vom Verleiher wieder entlassen wurden.(In der Probezeit
kein Problem).

Wäre schön wenn die Propagandisten der Leiharbeitsbranche (Leiharbeit
schafft Arbeitsplätze) hier mal fundierte Fakten auf den Tisch legen könnten.

Gruß
Karl


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.10.2005, 15:01 
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Hallo Karl,

da musst du wohl den VDMA direkt ansprechen - ich denke, dass die Zeitarbeit diese Zahlen so nicht legitimieren kann.

Statistisch stelle ich mir das auch schwierig vor, solche Zahlen ermitteln zu können - kann lediglich auf Umfragen unter den Machinenbauern basieren, die jeweiligen Direktionen der Arbeitsämter können diese Zahlen nicht schlüsseln.

Bin froh früher im Studium mal Statistik und Stochastik gehabt zu haben - so bin ich in der Lage den Wert solcher Erhebungen zu schätzen....

Wilhelm Kalmund


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.10.2005, 17:27 
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Hallo Karl,

es ist klar, das durch Zeitarbeit auch gutverdienende Stammarbeiter durch schlecht bezahlte LAN ersetzt werden, da dadurch die Gewinne maximiert werden können.

60 % der LAN wurden max. 3 Monate beschäftigt (siehe Seite 33, 10. AÜG-Bericht).

Zitat:
"Die Dauer der einzelnen Überlassungsfälle erfasst die Bundesagentur für Arbeit nicht statistisch. Allerdings kann von den Zahlen über die Dauer der Leiharbeitsverhältnisse bis zu einem gewissen Grad auf die Dauer der Überlassungsfälle zurückgeschlossen werden. Wenn 60 Prozent
aller Leiharbeitsverhältnisse kürzer als drei Monate dauerten, kann daraus geschlossen werden, dass auch der überwiegende Anteil der Überlassungsfälle nur von kurzer Dauer ist.

Allerdings wird von den Verleihunternehmen geltend gemacht, dass in bestimmten Bereichen, insbesondere dort, wo hochqualifizierte Arbeitnehmer für Projektarbeit oder zur Vertretung von
Stammarbeitnehmern überlassen werden sollen, längere Überlassungszeiten den Markterfordernissen entsprechen...

Im Regelfall endete der Einsatz beim
Kundenbetrieb nach wie vor spätestens nach zwölf Monaten..."

Da 60 % der LAN kürzer als 3 Monate beschäftigt sind, ist die unbefristete Einstellung von LAN mit Hoffnung auf einen Dauerarbeitsplatz nur eine Illusion und dient den deutschen ZAF zur Begründung der Ablehnung des "equal treatments" innerhalb des Entwurfs der EU-RL Zeitarbeit (unbefristete Einstellung = Ausnahme zur Gewährung des "equal treatment").

Deutsche ZAF können (wie in allen anderen EU-Ländern mit Zeitarbeit) die LAN befristet und synchron zu den Einsätzen einstellen, da das deutsche AÜG daraufhin geändert wurde (die LAN diese Schutzrechte verloren haben) und das Teilzeit- Befristungsgesetz mehrere folgende Befristungen ermöglicht (mit TV`s kann die Anzahl der Befristungen im 2 Jahreszeitraum beliebig erhöht werden).

Wenn Zeitarbeit in Deutschland generell zur kurzfristigen Vermeidung eines Personlmangels genutzt wird ( Zitat des BZA: "..Auslöser für die Nachfrage nach der Dienstleistung Zeitarbeit ist immer ein Personalengpass in einem Betrieb. Dieser entsteht z.B. bei Krankheit, Urlaub, Schwangerschaft, Erziehungsurlaub der Stammbelegschaft oder zusätzlichen Aufträgen, die mit eigenem Personal nicht termingerecht erledigt werden können...), dann müsste eine kurzfristige befristete und synchrone Einstellung von LAN mit Gewährung des "equal pay" oder "equal treatment" (Agenturprinzip) auch in Deutschland zum Standard der Zeitarbeit gehören, wie in der Mehrzahl der EU-Länder!

Durch die Illusion einer unbefristeten Einstellung (Dauerarbeitsplatz), wollen sich deutsche ZAF und deren Vertreter aus der Verantwortung zur Gewährung des "equal treatments" stehlen, was die EU-Politiker offensichtlich noch nicht begriffen haben.

In Deutschland ist eine illusorische unbefristete Einstellung und eine befristete synchrone Einstellung (Agenturprinzip) von LAN möglich.

Da die EU-RL Zeitarbeit auf Eis gelegt werden soll, habe ich micht jetzt an die EU-Kommission gewandt, was die Gewerkschaften auch tun könnten.

Gruß

Jürgen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.10.2005, 21:55 
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Hier mal ein anderer Aspekt, warum Stammarbeitnehmer durch ZAN ersetzt werden, der ganz sicher auch hier und da zum Tragen kommt.

Es sind nicht nur die Kosten, sondern auch die Produktivität. Es gibt in der Praxis durchaus öfter mal Fälle, wo ZAN erheblich produktiver sind, als die Stammbelegschaft.

Natürlich würden die GW'ler sowas nie zugeben und es ist sicher nicht die Regel, aber es kommt durchaus (und nicht nur in Einzelfällen) vor.

Auch gibt es keine offiziellen Zahlen, aber ganz sicher diverse entleiherinterne Statistiken, die belegen, dass ZAN nicht selten besser motiviert, weniger krank, wesentlich flexibler (Schichtwechsel, Samstagsarbeit, etc.) sind und unterm Strich eine messbar bessere Leistung bringen, als diverse Stammarbeitnehmer.

Viele (besonders langjährige) Stammarbeitnehmer sind irgendwo 'satt', teilweise verwöhnt (VW) und ein gutes Stück weit 'betriebsblind', denke ich.

Auch dazu das Beispiel VW, ein Stamm-MA (z.B. 5 Jahre dabei) ist von daher verwöhnt, dass er vergleichsweise eine 'Mörderkohle' verdient (20 Prozent über IGM-Tarif). Er ist Facharbeiter, macht aber in der Praxis immer dieselben 5 Handbewegungen am Fliessband, bedient immer dieselbe Maschine, beherrscht letztlich ein paar wenige spezielle 'VW-Tätigkeiten' bis zur Perfektion und hält sich deshalb für einen tollen Hecht/gut qualifizierten Facharbeiter.

Schickst Du den in irgendeine andere Firma, andere Maschine, andere Kollegen, neue Herausforderungen, etc., ist die Chance sehr gross, dass er gnadenlos untergeht.

Ein Facharbeiter in der Zeitarbeit hat nach 5 Jahren sehr wahrscheinlich in etwa 5-10 verschiedenen Betrieben gearbeitet, alle möglichen Maschinen bedient, sehr viele verschiedene 'Handbewegungen' gemacht, sich oft auf neue Kollegen, neue Teams/komplett neue Arbeitsbedingungen eingestellt.

Ich denke, die Diskussion 'Stammarbeitnehmer vs. Zeitarbeitnehmer/Abbau von Stammarbeitsplätzen durch Zeitarbeit' bringt niemanden, bzw. auch die GW nicht weiter.

Stammarbeitsplätze werden so oder so abgebaut, sei es durch Zeitarbeit, Produktionsverlagerung ins Ausland, Outsourcing, Dienstverträge, Unternehmensverkäufe/Zerschlagungen (z.B. Verkauf Siemens-Handysparte an BenQ), Fusionen (z.B. Edeka/Spar), oder oder oder...

Die etablierten GW wären meiner Meinung nach gut beraten, wenn sie sich endlich mal um 'das Schmuddelkind' Zeitarbeit kümmern würden, indem sie diese Arbeitsform zunächst mal grundsätzlich akzeptieren und im zweiten Schritt massiv dazu beitragen, dass sich die Bedingungen (TV) für Zeitarbeitnehmer verbessern.

In der Branche gibt es ganz sicher genug zu tun für die GW, es gibt kaum Mitglieder dort, fast keine Betriebsräte und auch noch die 'Christen-GW', letztlich ist die Branche ein Paradies für neo-liberale Kleinunternehmer, die nach Gutsherrenart ohne nennenswerten Widerstand agieren können (und das auch tun)...

Leider fühlen sich die GW aber immer noch hauptsächlich den Stammarbeitern verpflichtet, 'kriegen die Kurve nicht' und führen weiterhin viele nutzlose Kämpfe, die seit geraumer Zeit eigentlich nur noch verloren werden, ich habe jedenfalls schon lange keine Erfolgsmeldung von Gewerkschaften gelesen.

Es wird mittlerweile ja schon als Erfolg verkauft, wenn z.B. bei Unternehmensübernahme eine Arbeitsplatzgarantie für 2 Jahre errungen wird.
Ganz toll, pünktlich nach 2 Jahren gehen dann die Kündigungen raus und die Bude wird dichtgemacht und verlagert (war ohnehin alles von vornherein bei der Übernahme mit einkalkuliert).

Meiner Meinung nach ist die Zeitarbeitsbranche eines der letzten Felder, wo sich die GW noch etablieren und auch Erfolge erzielen könnten, wenn sie sich denn einig wären, aber davon sind sie leider wohl sehr sehr weit entfernt...


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 Betreff des Beitrags: Leiharbeit schafft Arbeitsplätze?
BeitragVerfasst: 06.10.2005, 23:15 
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Hallo Hr. Kalmund, Hallo Jürgen1,

@Hr.Kalmund
Zitat:
da musst du wohl den VDMA direkt ansprechen - ich denke, dass die Zeitarbeit diese Zahlen so nicht legitimieren kann.


Ich werde den VDMA nicht direkt ansprechen. Solche veröffentlichten Zahlen und "Informationen" sind public relation und eine Kritik daran, das geht denen am ....... vorbei. Dass unsereiner solche Infos
benutzt und mit Vergnügen ausschlachtet juckt sie genau so wenig.
Bei den ZAF mag das z.Zt. noch ein ganz klein wenig anders aussehen.
(Aber die werden auch noch normal).

@Jürgen1
Zu Deinem Zitat des BZA;
Zitat:
( Zitat des BZA: "..Auslöser für die Nachfrage nach der Dienstleistung Zeitarbeit ist immer ein Personalengpass in einem Betrieb. Dieser entsteht z.B. bei Krankheit, Urlaub, Schwangerschaft, Erziehungsurlaub der Stammbelegschaft oder zusätzlichen Aufträgen, die mit eigenem Personal nicht termingerecht erledigt werden können...), dann müsste eine kurzfristige befristete und synchrone Einstellung von LAN mit Gewährung des "equal pay" oder "equal treatment" (Agenturprinzip) auch in Deutschland zum Standard der Zeitarbeit gehören, wie in der Mehrzahl der EU-Länder!


Ja, ja die immer wiederkehrenden "Personalengpässe" sind ganz im Ernst keine falsche Personalpolitik sondern gewollte Personalpolitik.

Würde sich die Branche ZAF reduzieren lassen auf "z.B. bei Krankheit, Urlaub, Schwangerschaft, Erziehungsurlaub der Stammbelegschaft oder zusätzlichen Aufträgen hätte man als Gewerkschafter ein Argument-
ationsproblem.

Aber die Branche Zeitarbeit (Verleiher und Entleiher) nimmt unsereinem das Problem ab.

VDMA-Präsident Brucklacher: "Das Plus reicht nicht aus um Beschäftigung in größerem Umfang zu schaffen."

Nebenbei wird auch noch vom Verband erwähnt, dass bei 80% der Firmen Arbeitszeitkonten nahezu voll sind.

Sämtliche Argumente der ZAF-Branche (Verleiher und Entleiher) haben mit der Realität wenig zu tun, sondern sie sind Propaganda (allerdings
ganz und gar nicht unwirksam).


Dein Hinweis. dann müsste eine kurzfristige befristete und synchrone
Einstellung von LAN mit Gewährung d."equal-pay oder "equal-treatment"
(Agenturprinzip) auch in Deutschland zum Standard der Zeitarbeit gehören
wie in der Mehrzahl der EU-Länder!


Das ist logisch richtig, aber das interessiert die ZAF-Branche (Verleiher-
und Entleiher) einen ........

Mal ganz ehrlich gesagt.
Mein Problem sind nicht die Verleiher und Entleiher, sondern die LAN.

Solange die LAN sich Auswege suchen (Übernahmehoffnung,
alternativ einen ganz anderen normalen Job finden, anders ausgedrückt solange sich LAN der Situation nicht stellen solange wird sich wesentlich
nur eines ändern:

Ihre Situation wird zur Normalität werden

Gruß
Karl


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BeitragVerfasst: 07.10.2005, 07:36 
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Moin,moin Karl,

eigentlich wollte ich mich ganz bewußt aus diesem Thema raushalten.
Nun, Dein letzter Beitrag macht es mir leider unmöglich. Ich darf Dich mal kurz zitieren:

[quote]Mal ganz ehrlich gesagt.
Mein Problem sind nicht die Verleiher und Entleiher, sondern die LAN.
[/quote]

Hallloooooo, höre und sehe ich da richtig? :( :evil: :( :evil: :?:

Wieso hast Du ein Problem mit uns? Und welches speziell? Und welcher Situation sollen wir uns bitte wie stellen?

Du meinst doch wohl hoffentlich nicht, das alle LAN aus der "Erkenntnis" heraus, gewerkschaftlich Böses zu tun, nun die Arbeit verweigern sollen um dann auf der Strasse zu sitzen - ohne Job und auch ohne Geld (wg. Arbeitsverweigerung)?

Habe ich jetzt irgend etwas nicht mitbekommen, falsch verstanden oder was?

Klär mich bitte auf.

MfG

shorty


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BeitragVerfasst: 07.10.2005, 13:04 
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Moin zusammen,

ich denke mal, dass Karl da auch die Realitäten verdrängt - es wird in Zukunft kaum noch "Lebensarbeitsverhältnisse" mehr geben.

Dies nicht nur bei den LAN, sondern auch in anderen Berufsgruppen - "Papa war schon bei Opel oder beim Daimler, ich nunmehr auch." - diese Aussprüche wird es immer seltener geben.

Selbst auf Führungsebenen ist immer mehr Projektmanagement angesagt und nicht Lebensarbeitszeit!

Und dies ist nicht allein die Macht des Kapitalismus (um Erwiderungen von Karl vorzugreifen) - NEIN - auch die Bedürfnisse und Anforderungen der arbeitenden Bevölkerung haben sich geändert.

Denkt mal drüber nach - in zwanzig Jahren werden mich meine Enkel fragen wer denn Karl Marx, Karl Liebknecht oder die IG-Metall war!

Ironische Grüße
Wilhelm Kalmund


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BeitragVerfasst: 07.10.2005, 17:11 
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Hallo Karl,

das Zitat des BZA, das veränderte deutsche AÜG (ohne Synchronisationsverbot und Wiedereinstellungsverbot) und die Angabe von 60 % der LAN mit Leiharbeitsverhältnissen unter 3 Monate, habe ich in Bezug auf die Ausnahmen zum "equal treatment" im Entwurf der EU-RL Zeitarbeit genannt, da auch in Deutschland das Agenturprinzip angewendet werden kann und das EU-Politikern auch gesagt werden sollte, damit deutsche Politiker nicht mehr den Entwurf ablehnen.

"Nebenbei wird auch noch vom Verband erwähnt, dass bei 80% der Firmen Arbeitszeitkonten nahezu voll sind. "

Das Arbeitszeitkonten in der heutigen Art bis zu 1 Mio. neue zusätzliche Arbeitsplätze verhindern, hat selbst die Bundesagentur für Arbet geschrieben und dürfte wohl jedem klar sein.
Die Gewerkschaten haben dazu selbst beitragen, wie jeder z.B. im BZA-TV
(Stichwort Minusstunden) nachlesen kann!

Wäre ich Minister, würde ich alle Arbeitszeitkonten auf max. 20 Überstunden pro Arbeitnehmer gesetzlich begrenzen lassen. Ziele:
- bis zu 1 Mio. neue zusätzliche Arbeitsplätze
- Erhöhung der Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge
- Erhöhung der Binnenkaufkraft um ca. 16 Mrd. Euro/a (ca. 1,6 Mrd. Überstunden * durchschnittlich 10 Euro/Std.)
- dadurch Erhöhung der Umsätze von Unternehmen mit Binnenabsatz und somit Sogwirkung für weitere neue zusätzliche Arbeitsplätze durch den erhöhten Produktabsatz

"..sondern sie sind Propaganda (allerdings
ganz und gar nicht unwirksam)..."

Das ist vielen klar, INSM läßt grüßen!

"Das ist logisch richtig, aber das interessiert die ZAF-Branche (Verleiher-
und Entleiher) einen ........ "

Richtig, aber vielleicht interessiert es den deutschen Ministern, die den Entwurf der EU-RL Zeitarbeit bisher mit einem kuriosen Argument (Schonfrist 6 Monate für das "equal treatment"!) ablehnen.

"..solange sich LAN der Situation nicht stellen solange wird sich wesentlich
nur eines ändern.."

Ich würde mich freuen, wenn sich mehr LAN durch Klagen (nach dem Beschäftigungsende) wehren würden, jedoch gehört dazu erst einmal die Aufklärung der LAN über ihre Rechte und Pflichten, wofür die Gewerkschaften in den Entleihbetrieben viel tun könnten.
Die Unwissenheit der LAN über ihre Rechte bemängelt ja selbst die Bundesregierung im 10. AÜG-Bericht!

Natürlich wäre es auch gut, wenn mehr LAN in Gewerkschaften wären, jedoch sind nun einmal 60 % der LAN nicht länger als 3 Monate beschäftigt, die Beiträge sind in Bezug auf die sehr niedrigen Löhne viel zu hoch und die bisherigen TV`s belegen nun einmal keine wirkliche Interessenvertretung für LAN.
Auch rechne ich nicht damit, das LAN durch den gewerkschaftlichen Rechtsschutz eine Unterstützung zu Klagen gegen den eigenen TV bekommen, oder?

Kommt der BZA, IGZ, usw. mit der Forderung zur Abschaffung des Gleichbehandlungsgrundsatzes bzw. des gesamten AÜG durch (was bei einer großen Koalition möglich ist), haben sich die TV`s in der ZA-Branche eh erledigt, da die meisten ZAF nicht tarifgebunden sind!

Dann wird die ZA-Branche wieder sicherlich eine tariflose Zone werden, wie vor der Einführung des Gleichbehandlungsgrundsatzes.

Gruß

Jürgen(1)


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BeitragVerfasst: 07.10.2005, 18:58 
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Hallo Bürger4711, shorty, Hr.Kalmund

@Bürger4711
Zitat:
Es sind nicht nur die Kosten, sondern auch die Produktivität. Es gibt in der Praxis durchaus öfter mal Fälle, wo ZAN erheblich produktiver sind, als die Stammbelegschaft.

Zitat:
Natürlich würden die GW'ler sowas nie zugeben


Wie kommst Du darauf?

Warum sollten LAN , wenn sie gut eingearbeitet sind, nicht genauso produktiv und in vielen Fällen auch produktiver sein als Normalos?

Dein Lob der LAN mit deren Motivation läßt die Gründe der Motivation
völlig außer acht.

Warum sind die wohl weniger krankgeschrieben?

Ihre schwache rechtliche Stellung im Vergleich mit den Normalos hälst Du
noch nicht mal der Erwähnung wert.

@shorty
Zitat:
Habe ich jetzt irgend etwas nicht mitbekommen, falsch verstanden oder was?


Ja! Totsicher!

Dass LAN praktische Anstrengungen machen zwecks Übernahme oder
sich um andere Jobs bemühen ist natürlich ok.
Sich nur um individuelle Lösungen kümmern und nicht parallel dazu Anstrengungen um kollektive Lösungen anzugehen, damit stehen sie sich selbst im Wege.
(Im Übrigen, wenn ich von "den LAN" schreibe, dann sind die wenigen
"aktiven Exoten" davon ausgenommen).

@Hr.Kalmund
Zitat:
- "Papa war schon bei Opel oder beim Daimler, ich nunmehr auch." - diese Aussprüche wird es immer seltener geben


Zum Zitat:
Dieser Spruch ist eine Schablone, die so in der Realität noch nie gestimmt hat.
In meinen 45 jahren in der Arbeitswelt (überwiegend Großbetriebe) war ich insgesamt in 8 verschiedenen Unternehmen tätig, an 4 verschiedenen
Orten (hoher Norden bis tiefer Süden).Bei den 7 Wechseln war eine betriebsbedigte Kündigung dabei (Mitte der 70er Arbeitsmangel). Die Arbeitslosigkeit lag bei 600 000. Alle anderen Wechsel waren freiwillig
es gab ja auch Angebote auf dem Arbeitsmarkt. Ihr Daimlerspruch entbehrt jeglicher Realität.

Was gibts denn heute für Angebote? Ach ja, wechseln sie doch in die Leiharbeit.
Die Flexibilität der Arbeitnehmer in den 60er und 70er Jahren war nicht in dem Maße erzwungen wie heute.

Wie argumentieren Sie?

Zitat:
.. - NEIN - auch die Bedürfnisse und Anforderungen der arbeitenden Bevölkerung haben sich geändert.


Der Zwang der Rahmenbedingungen (Rationalisierung, Liberalisierung des freien Kapitalverkehrs etc.) wird von Ihnen umgedichtet in ein
Bedürfnis der arbeitenden Bevölkerung.

Ihre Argumentation entbehrt jeglicher Ironie. Sie ist nur zynisch.

Gruß
Karl


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 Betreff des Beitrags: @karla:
BeitragVerfasst: 08.10.2005, 00:04 
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Beiträge: 1070
Du triffst die Problematik so ziemlich punktgenau und hast völlig recht, ein Großteil des Problems sind die ZAN selbst, wobei ich zunächst mal von der 'breiten Masse' der Hilfskräfte ausgehe, die sicher 50 Prozent aller ZAN ausmacht.

Zunächst nochmal zu meinem letzten Posting, die teilweise höhere Produktivität der ZAN wird natürlich von den GW/Kundenbetriebsräten ganz bewusst nicht zugegeben/veröffentlicht, weil das natürlich zu extrem viel Unruhe in den Betrieben führen würde, einen 'Kampf' der Internen gegen die ZAN herausfordern würde, der natürlich nicht gewollt ist.

Da wiegt man die Stamm-MA lieber schön in Sicherheit und 'entsorgt sie ganz langsam hintenrum' und erhöht die ZAN-Anzahl, wobei man die ZAN oftmals durch trügerische Übernahmeversprechen bei der Stange/auf Kurs hält...

Die Gründe für die teils bessere Motivation der ZAN (auch die rechtlich schlechtere Stellung) sind mir schon klar, allerdings gibt es mittlerweile auch schon viele ZAN, denen nichts versprochen wird (keine Übernahme und dergleichen), die aber trotzdem sehr motiviert sind (vorausgesetzt, sie werden von der ZAF anständig behandelt).

Es gibt sogar einige ZAN, die sich ganz bewusst NICHT von Kunden übernehmen lassen, weil sie sehr zufrieden mit ihrer ZAF sind.

Platt ausgedrückt leben sehr viele Stamm-MA noch 'auf Wolke 7', sind in Watte gehüllt, während 99 Prozent der Zeitarbeitnehmer schon lange in der Realität angekommen sind.

Bleibt die Frage, wie man als GW die ZAN erreichen/organisieren kann...

Ich denke, das geht nur in vielen kleinen Schritten, ein erster Schritt wäre (wie schon oft erwähnt) dafür zu sorgen, dass sich in möglichst vielen ZAF Betriebsräte etablieren.

Kunden-BR müssen verstärkt für das Thema Zeitarbeit sensibilisiert und geschult werden, man muss einen Weg finden, an die 'breite Masse' der ZAN ranzukommen.

Vor allem aber muss man/die GW endlich mal mit den ZAN REDEN, sich mit den vielen Hilfskräften ernsthaft beschäftigen, präsent sein in der Praxis.

Es handelt sich dabei (bei der 'breiten Helfermasse' der Branche) zu einem guten Teil um Menschen OHNE Schulabschluss, OHNE Ausbildung, OHNE Internetzugang und dergl., 'einfach gestrickte Malocher', die einfache Tätigkeiten ausführen.

Um an die ranzukommen, brauchst Du keine intellektuellen Schlipsträger, sondern Kollegen (z.B. Kunden-BR), die den gleichen Alltag teilen oder zumindest Leute, die bei Alltagsproblemen helfen.

Das sind in der Praxis oftmals die Disponenten der ZAF und auch ich kann Dir aus der Praxis sagen, dass es gar nicht so schwer ist, an die ZAN ranzukommen.

Was meinst Du, warum so viele unseriöse ZAF mit extrem miesen Bedingungen immer noch locker Leute finden ?

Es ist oft so eine Art 'familiäres Verhältnis', die Disponenten helfen bei kleinen Alltagsproblemen, es gibt Freitags ein Bierchen in der Niederlassung, man fährt die Leute zur Arbeit und holt sie wieder ab, usw. und sofort, es ist recht leicht, eine Art Bindung herzustellen...

Die GW/Betriebsräte sind da völlig aussen vor, ein 'Häuptling' einer kleinen ZAF mit entsprechenden Disponenten schafft es mit ganz kleinen Mitteln, seine Helfer an sich zu binden.

Der schlechte Lohn geht oftmals unter, was hängenbleibt sind Dinge wie 'der Chef hat mich persönlich zur Arbeit gefahren' oder 'der Chef hat mir nach Feierabend ein Bier ausgegeben', etc...

Um als GW an diese Klientel ranzukommen, geht der Weg wohl nur über die Entleiher/Kunden-BR, die am ehesten noch als 'Kollege' an die entsprechenden ZAN rantreten könnten...

Gruß Bürger


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BeitragVerfasst: 11.07.2006, 17:47 
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Registriert: 25.03.2006, 07:15
Beiträge: 195
@Bürger4711

Zitat:
Du triffst die Problematik so ziemlich punktgenau und hast völlig recht, ein Großteil des Problems sind die ZAN selbst, [...]


Zitat:
Die Gründe für die teils bessere Motivation der ZAN (auch die rechtlich schlechtere Stellung) sind mir schon klar, [...]


Mir fällt Deine Salamitaktik auf. Erst Unsinn verbreiten bez. der ach so tollen Motivation, und wenn dann jemand (hier karla) die Sache, wie Du so schön schreibst, auf den Punkt bringt, dann kommt die Einsicht. Es ist ein bekanntes Stilmittel vieler Politiker: nicht lügen, aber auch nicht die Wahrheit sagen.

Zitat:
Es gibt sogar einige ZAN, die sich ganz bewusst NICHT von Kunden übernehmen lassen, weil sie sehr zufrieden mit ihrer ZAF sind.


"Es gibt sogar einige ZAN ..." - das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wieviele gibt es denn, die diese Aussage rechtfertigen? 100? 1000? Ich weiß es nicht, Du weißt es nicht. Also purer Populismus ohne inhaltliche Aussage. Analog: es gibt sogar einige, die stürzen sich ganz bewußt von einer Brücke, weil sie so sehr zufrieden mit der Höhe dieser Brücke sind. Na gut, ein etwas krasses Beispiel, aber es ist Fakt, daß die allermeisten LAN lieber heute als morgen in eine Festanstellung wechseln würden.

Zitat:
Platt ausgedrückt leben sehr viele Stamm-MA noch 'auf Wolke 7', sind in Watte gehüllt, während 99 Prozent der Zeitarbeitnehmer schon lange in der Realität angekommen sind.


Für mich klingt das so, als seien die absolut miesen Bedingungen der LAN eine naturgegebene Sache, die man eben hinzunehmen habe. Leider ist die Prekarisierung von der Regierung gewollt, ebenso wie der damit verbundene Druck auf die Löhne und auf die Arbeitnehmerrechte. Schließlich will man Deutschland in einer globalisierten Welt konkurrenzfähig halten und opfert dabei den Binnenmarkt, nur um sich weiterhin das Etiket des "Exportweltmeisters" anheften zu können. Das dabei hunderttausende Arbeitsplätze zugrunde gehen und dem Binnenmarkt Kaufkraft in Höhe einiger Milliarden Euro entzogen wird, interessiert dabei niemanden. Das ist die Realität. Wir sind auf dem Weg zurück ins Mittelalter, und die ZAF haben einen nicht unerheblichen Anteil daran. Aber all das ist eben nicht "Gott"gegeben, man muß nur an den entsprechenden Stellen einige Köpfe abschlagen. Um's mal metaphorisch zu sagen. Es ist einfach die Folge einer falschen Politik, die in parasitärer Weise von den ZAF auf dem Rücken der LAN ausgenutzt wird. Mir kommt das Bild der blutsaugenden Zecken ... Was ist das Überlebensprinzip eines Parasiten? Antwort: sauge den Wirt aus, bis es nicht mehr geht, aber töte ihn nicht.

Zitat:
Es ist oft so eine Art 'familiäres Verhältnis', die Disponenten helfen bei kleinen Alltagsproblemen, es gibt Freitags ein Bierchen in der Niederlassung, man fährt die Leute zur Arbeit und holt sie wieder ab, usw. und sofort, es ist recht leicht, eine Art Bindung herzustellen...


In der Tat nutzen viele ZAF das Deiner Meinung nach einfach gestrickte Gemüt vieler LAN auf diese Weise aus. Letztlich dient das nur der Manipulation.

Zitat:
Der schlechte Lohn geht oftmals unter, was hängenbleibt sind Dinge wie 'der Chef hat mich persönlich zur Arbeit gefahren' oder 'der Chef hat mir nach Feierabend ein Bier ausgegeben', etc...


Was für eine verquere Sicht! "Ich verdiene zwar kaum genug zum Leben, aber der Chef hat mich zur Arbeit gefahren." Toll. Aber Du magst sogar recht haben, es mag LAN geben, die anschließend zu Tränen gerührt sind. Aber auch hier steckt wieder nur Berechnung dahinter, um die Zeitsklaven gefügig zu machen. Kein Wunder, daß einem Dispo sofort das sebstgefällige Lächeln einfriert, wenn man durchblicken lässt, dass man sich mit der Materie bereits ein wenig beschäftigt hat.


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BeitragVerfasst: 11.07.2006, 21:38 
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Beiträge: 70
Hat zwar nichts mit der eigentlichen Sache zu tun, aber...
Zitat:
Kein Wunder, daß einem Dispo sofort das sebstgefällige Lächeln einfriert, wenn man durchblicken lässt, dass man sich mit der Materie bereits ein wenig beschäftigt hat.


Warum sollte mir mein "selbstgefälliges Lachen" einfrieren, wenn so ein Superschlauer - wie Du - vor mir sitzt? Junge von deiner Sorte hab ich schon mehr kommen und gehen sehen, glaub es mir.

Einige von deiner Sorte haben im letzten Jahr schon vor mir gesessen und sind hochnäsig gegangen, aber in diesem Jaher waren die selben Leute schon zweimal - kleinlaut - wieder da um nach Arbeit nach zufragen.

Nimm das kleine Messer, echt..

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Einen schönen Tag noch...


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BeitragVerfasst: 12.07.2006, 16:24 
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Zitat:
Warum sollte mir mein "selbstgefälliges Lachen" einfrieren, wenn so ein Superschlauer - wie Du - vor mir sitzt?


Ich kann mich nicht erinnern, Dich angesprochen zu haben. Aber gut, wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an.

Auf den Rest möchte ich gar nicht weiter eingehen. Ist ja doch nur blabla. Aber eins noch:

Zitat:
Nimm das kleine Messer, echt..


Ich denke, in diesem Fall reicht 'ne Nagelfeile.


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