ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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BeitragVerfasst: 02.09.2017, 21:38 
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Registriert: 02.09.2017, 13:52
Beiträge: 1
Gibt es eine Mindestfrist, mit der eine Zeitarbeitsfirma dem verliehenen Arbeitnehmer einen Wechsel des Einsatzortes ankündigen muss? Speziell vor dem Hintergrund, dass der neue Einsatzort 200 bis 300 Kilometer entfernt liegt und deshalb dort eine Unterkunft (unter der Woche) bewohnt werden muss, während vorher ein tägliches Pendeln von der eigenen Wohnung aus möglich war.

Vielleicht noch der Hinweis, dass der Vertrag befristet ist.


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BeitragVerfasst: 02.09.2017, 22:21 
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Registriert: 19.01.2017, 19:52
Beiträge: 52
Wohnort: Köln
Als Gewerkschaftsmitglied könntest du hier nach deinem Ortverband suchen und dann dort deine Frage stellen.
http://besondere-dienste.verdi.de/branc ... leiharbeit
Wenn viele von und Mitglied und aktiv wären sähen die Tarifverträge auch anders aus.
Wenn du in NRW wohnst kannst du auch hier fragen
http://www.zeitarbeit.nrw.de/za/

_________________
Wer hat uns verraten?
Gewerkschaftsbürokraten!


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BeitragVerfasst: 09.09.2017, 13:29 
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Registriert: 13.12.2009, 15:00
Beiträge: 442
Wohnort: Niedersachsen
Für einen befristeten AV würde ich (Elektriker im Handwerk mit E4 im Großraum HH) niemals so weit fahren,
wenn nicht wenigstens die Fahrt- und Übernachtungskosten vor Arbeitsbeginn und vor allem schriftlich geregelt sind.

In dieser speziellen Situation würde ich am Montag morgen vor Arbeitsbeginn bei der ZAF anrufen,
kurz mitteilen, dass mein KFZ kaputt ist und ich deswegen die Fahrt nicht antreten kann.
Danach meine Arbeitskraft anbieten und solche oder ähnliche Fahrten erst antreten,
nachdem der AG eine gültige Bahn-Fahrkarte auf seine Kosten zur Verfügung gestellt hat.

Alternativ dazu könnte man auch gleich am frühen Montag morgen ebenfalls vor Arbeitsbeginn bei der ZAF anrufen,
um sich AU zu melden, jedenfalls wenn das Arbeitsverhältnis schon länger als vier Wochen geht.

Rückfragen dazu gerne, rw


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BeitragVerfasst: 28.01.2018, 00:00 
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Registriert: 13.11.2008, 18:35
Beiträge: 632
Wohnort: Rheinland
red_wing hat geschrieben:
Alternativ dazu könnte man auch gleich am frühen Montag morgen ebenfalls vor Arbeitsbeginn bei der ZAF anrufen,
um sich AU zu melden, jedenfalls wenn das Arbeitsverhältnis schon länger als vier Wochen geht.

Das geht selbstverständlich auch in den ersten vier Wochen ...

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„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. [...]” (Napoleon)


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BeitragVerfasst: 30.01.2018, 09:52 
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Registriert: 24.02.2012, 10:18
Beiträge: 137
Schimmelreiter hat geschrieben:
red_wing hat geschrieben:
Alternativ dazu könnte man auch gleich am frühen Montag morgen ebenfalls vor Arbeitsbeginn bei der ZAF anrufen,
um sich AU zu melden, jedenfalls wenn das Arbeitsverhältnis schon länger als vier Wochen geht.

Das geht selbstverständlich auch in den ersten vier Wochen ...


Dann gibt es aber nur Krankengeld, was die meisten nicht wissen, sondern sich dann im Folgemonat wundern, warum sie nur 2,50€ ausbezahlt bekommen.


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BeitragVerfasst: 30.01.2018, 18:38 
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Registriert: 13.11.2008, 18:35
Beiträge: 632
Wohnort: Rheinland
theodor hat geschrieben:
Schimmelreiter hat geschrieben:
Das geht selbstverständlich auch in den ersten vier Wochen ...

Dann gibt es aber nur Krankengeld, was die meisten nicht wissen, sondern sich dann im Folgemonat wundern, warum sie nur 2,50€ ausbezahlt bekommen.

Die Entgeltfortzahlung während der ersten 28 Tage des Beschäftigungsverhältnisses übernimmt die Krankenkasse.

Im Extremfall sähe das so bei AU erkrankt ab dem erstem Arbeitstag so aus:
- Entgeltfortzahlung durch die Krankenkasse für 28 Tage
- Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber für 6 Wochen
- Krankengeld durch die Krankenkasse für (bis achtundsiebzig Wochen insgesamt für dieselbe Krankheit)

optional parallel zum Krankengeld:
- Aufstockung des Krankengeldes auf die Höhe des normalen Entgeltes für eine per Tarifvertrag (theoretisch auch arbeitsvertraglich regelbar) festgelegte Zeit, in "meinem" Tarifvertrag längstens bis zum Ende der 39. Woche.

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