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BeitragVerfasst: 18.03.2007, 23:04 
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Hallo Niedriglöhner,

1. die unterschiedlichen monatlichen VMA-Beträge können daher rühren, dass du nicht immer im Einsatz warst oder Urlaubstage anfielen oder Feiertage waren. VMA wird nur bei Einsatz bezahlt.

2. Das andere ist per Ferndiagnose ohne Abrechnung schwieriger zu erklären. Wird z. B. in deiner Abrechnung dein Stundenlohn entsprechend deiner Entgeltgruppe nach Tarif verrechnet?
Also Entgeltgr. 1 mit 7,38 oder Entgeltgr. 2 mit 7,81 oder Entgeltgr. 3 mit 9,37 , und bringen dann den VMA mal mit plus und mal mit Minus in Anschlag. (Damit spart man in den ersten 3 Monaten die SV-Beiträge und dein Lohn wird netto höher, aber deine Rentenansprüche sinken weil dafür keine Beiträge eingezahlt wurden.
Der echte Gewinner ist Randstad, weil sie den Arbeitgeberanteil für deine Rente kassieren.

Oder verrechnen sie bei den Einsatzstunden weniger und verrechnen dir dafür die fehlende Differenz als VMA?

Grüße
Karl


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 00:08 
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Hallo Niedriglöhner,

die Lohnabrechnungen bei Randstad stimmen (fast) immer. Du kannst z.B. versuchen, die Beiträge hier durchzulesen. Wenn dann immer noch Unklarheiten bestehen, dann melde Dich einfach per PN.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 15:56 
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Ich werde nach E1 bezahlt. Also ich kann dieses §8.6 nicht so ganz kapieren.
Mal hier ein Beispie für Februar:

Normalstunden = 123,89 Faktor 7,38
sonst. bez.Stunden = 2,00 Faktor 7,38 an dem Tag habe ich nur 2 Stunden gearbeitet.
Urlaubslohn 21,00 Faktor 7,38 da hatte ich drei Tage Urlaub nehmen müssen. Weil keine Einsätze waren.
Verr. Zu/Abgang ZK 4,78 Faktor 7,38 verstehe ich hierbei nicht was das heissen soll.

Zwischensumme 151,67 Faktor 7,38 = 1.119,33.- Brutto
Verflegungsmehraufwand = 66.00.- EUR
Verr.gem. $8.6 BTV = -66.00 .- EUR

Zwischensumme II = 1.053,33.- in der selben Zeile 1.119,33.-

ab hier werden die Steuern abgerechnet:

Brutto 1.053,33 1.119,33 1.119,33
Lohnsteuer -21.33.-
Kirchensteuer -1,91.-
Krankenversicherung -91,78.-
Rentenversicherung -111.37.-
Arbeitslosenversicherung -23.51.-
Pflegeversicherung -12.31.-

Gesetzliches Netto = 857,12.-

Ist zwar quatsch die Abrechnungen hier rein zu posten, aber vielleicht hilft das euch das weiter das nachzuvollziehen.
Ich habe Lohnsteuer Klasse 1 bin 32 Jahre alt, im Februar waren die Anfahrtswege zur Arbeit mit dem Fahrrad 7 Kilometer eine Strecke, in der ersten Woche, danach für einen Tag mit dem Zug 15 Kilometer einfache Strecke, dann 3 Tage Urlaub, ab der nächsten Woche bis Ende Februar mit dem Auto (eigenen PKW) 20 Kilometer zum Arbeitsplatz ein Weg. Man das liest sich aber hier echt bescheuert! Ich hoffe ich habe mich nicht zu viel verraten! Ich hoffe die Infos reichen erstmal für euch.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 18:55 
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151,67 Stunden kriegst Du jeden Monat bezahlt.

Du hast 123,89+2,00+21,00=146,89 - es fehlen diesen Monat also 4,78Stunden (werden aus dem Zeitkonto genommen (Zu/Abgang)).

66,00VMA heißt, Du hast diesen Monat 11 Tage gearbeitet, wo Anspruch auf VMA bestand (stimmt das, oder nicht???).

VMA hat nichts mit Fahrtkosten zu tun.

R. substituiert, d.h. volle Sozialabgaben zahlst Du nur auf 1053,33 Euro. Die Abrechnung stimmt, Du musst nur überprüfen, ob die 11 Tage korrekt sind.

Wenn Du wissen willst, wieviel Du durch die Substitution "gespart" hast, dann gib hier: http://www.n-heydorn.de/gehaltsrechner.html Deine genauen Daten ein (die kann ich nicht wissen (Krankenkasse, Bundesland)) - 1.119,33 Euro beim Bruttoverdienst.

Gib mal bitte Bescheid, wieviel Cent Du durch die Gutmenschen von R. mehr verdient hast, interessiert mich brennend! Wenn Du nicht zurecht kommst - PN.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 19:00 
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Ach so, wenn Du dann durchgeblickt hast, kannst Du Deinen Beitrag editieren, d.h. die konkreten Summen und Abzüge unkenntlich machen. Muss ja nicht jeder sehen... :D


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 20:00 
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Gut erklärt, Alfred, aber:

(ich schreibe jetzt keine konkreten Zahlen, falls Niederlöhner editieren will)

Zitat:
R. substituiert, d.h. volle Sozialabgaben zahlst Du nur auf ... Euro.


Kleiner (Tipp?)fehler: Der linke Bruttobetrag ist lohnsteuerpflichtig, der rechte ist sozialversicherungspflichtig. Der substituierte Betrag wurde also voll sozialversichert.

Linker Betrag bei Lohnsteuerklsse I: passt!

Rechter Betrag bei
- 19,9% Rentenversicherung (AN die Hälfte): passt!
- 4,2% Arbeitslosenversicherung (AN die Hälfte): passt!

Jetzt rechnen wir aber noch aus was die Krankenversicherung kostet:

KV-Beitrag / SV-Brutto = 8,2%. Davon 0,9% Zusatzbeitrag (AN allein), bleiben 7,3% AN-Anteil zum Grundbeitrag => die KV kostet 14,6% Grundbeitrag plus 0,9% Zusatzbeitrag (ziemlich teuer, finde ich).

Jetzt prüfen wir noch, ob Niedriglöhner Kinder hat:

PV-Beitrag / SV-Brutto = 1,1 %. Also ich tippe mal er wohnt nicht in Sachsen und hat bisher keine Kinder, Alter hat er ja verraten. Dann passt es nämlich: 1,7 % Grundbeitrag (AN die Hälfte) plus 0,25 % für mangelhafte Vermehrung macht 1,1 %.

Die Abrechnung scheint korrekt zu sein. Aber Bürger 4711 wird es sich bestimmt nicht nehmen lassen, noch einmal die Wasserwaage dranzuhalten... :D

Viele Grüße

D.F.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 20:14 
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Also mir ging es eigentlich darum ob mir die VMA eigentlich komplett zusteht oder nicht und nicht um Steuerabzügen. Und nein ich habe keine Kindern und will auch keine haben als Niedriglöhner, wenn ich schon Eltern sehe die Kinder aufziehen müssen, die mit so einem Lohn wie ich den letzen Rest aus dem Kühlschrank kratzen müssen da krieg ich ein Horror und kommt mir nicht in den Sinn ein Kind zu haben. Soll das Kind ja auch noch darunter leiden? Nee lass mal. Papa kauf mir dies, Papa kauf mir das... nee die Zeiten sind vorbei. Durch die Teurowährung sind die Preise teurer geworden, siehe Beispiel Spritpreise! Mehr arbeiten, für das selbe Lohn und mehr bezahlen...die restliche Kommentare spare ich mir jetzt.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 20:44 
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Hallo Niedriglöhner,

zusätzlich zum Lohn steht dir der VMA im Nahbereich meiner Meinung nach nicht zu (es gibt dazu hier aber auch andere Meinungen). Es gibt keine gesetzliche Grundlage, es gibt keine tarifliche Grundlage, woher sollte der Anspruch kommen? Soweit zu deiner Frage.

Der Arbeitgeber kann natürlich freiwillig zusätzlich zahlen. Ansonsten kann er nach dieser komischen BZA-Klausel zahlen und mit dem Lohn verrechnen. Da wird es dann interessant, wie es steuerlich und vor allem sozialversicherungsmäßig behandelt wird. Das wird wohl sehr unterschiedlich gehandhabt.

Viele Grüße

D.F.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 20:49 
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D.F. hat geschrieben:
Hallo Niedriglöhner,

zusätzlich zum Lohn steht dir der VMA im Nahbereich meiner Meinung nach nicht zu (es gibt dazu hier aber auch andere Meinungen). Es gibt keine gesetzliche Grundlage, es gibt keine tarifliche Grundlage, woher sollte der Anspruch kommen? Soweit zu deiner Frage.

Der Arbeitgeber kann natürlich freiwillig zusätzlich zahlen. Ansonsten kann er nach dieser komischen BZA-Klausel zahlen und mit dem Lohn verrechnen. Da wird es dann interessant, wie es steuerlich und vor allem sozialversicherungsmäßig behandelt wird. Das wird wohl sehr unterschiedlich gehandhabt.

Viele Grüße

D.F.


Ja die Meinung von einem Personaldisponenten oder Ex-Dispo was hier so wimmelt? Nee ich will die Meinung von einem Juristen hören, wo ich bald hingehen werde. Wenns mit nicht zusteht warum steht überhaupt in der Abrechnung drin und dann wieder komplett abgezogen, dann braucht das ja GAR nicht drin stehen das hat mir noch keiner Plausibel erklärt. Also lass ich mal hier ofen.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 21:05 
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Zitat:
Ja die Meinung von einem Personaldisponenten oder Ex-Dispo was hier so wimmelt?


Jetzt muss ich doch ein bisschen schmunzeln...

Nur mal so: Ich arbeite als Monteur im Kundendienst. Hüpfe morgens in meine Arbeitskleidung, hole ich mir meine Aufträge und arbeite die ganz einfach ab. Also nix Dispo oder so. Büro vielleicht mal zwei Stunden, um Dokumentationen zu erstellen, das war's.

Viele Grüße

D.F.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 21:05 
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Der VMA steht Dir seit 01.07.2006 NICHT mehr zu. Gegen die Randstad-Regelung kannst Du nichts machen, sie ist tarifvertraglich gedeckt:

Du kannst nur widersprechen und darauf verzichten - dann hast Du weniger Nettolohn, aber höhere Renten- u. Arbeitslosenbeiträge!


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 21:10 
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D.F. hat geschrieben:
Zitat:
Ja die Meinung von einem Personaldisponenten oder Ex-Dispo was hier so wimmelt?


Jetzt muss ich doch ein bisschen schmunzeln...

Nur mal so: Ich arbeite als Monteur im Kundendienst. Hüpfe morgens in meine Arbeitskleidung, hole ich mir meine Aufträge und arbeite die ganz einfach ab. Also nix Dispo oder so. Büro vielleicht mal zwei Stunden, um Dokumentationen zu erstellen, das war's.

Viele Grüße

D.F.


Ja sorry dann hat mich dein Username getäuscht, D.F. wie Disponentenfranz oder so, hätt ja sein können.


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BeitragVerfasst: 19.03.2007, 23:02 
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Hallo Niedriglöhner,

Zitat:
Wenns mit nicht zusteht warum steht überhaupt in der Abrechnung drin und dann wieder komplett abgezogen, dann braucht das ja GAR nicht drin stehen das hat mir noch keiner Plausibel erklärt.


Unter Umständen hast du schon Anspruch darauf. Nämlich dann wenn es in deinem Arbeitsvertrag vertraglich geregelt ist.

Den ZAF (BZA) geht es vor allem um ihren steuer - und sozialversicherungs-Vorteil.

Zu deiner Rechnung:
Alfred kommt bei dir auf 11 Einsatztage für die du Anspruch auf VMA hast.
Du hast nach deinen Angaben 123,89 Normalstunden (also Einsatzstd.).
Wenn du am Tag 7 Stunden arbeitest musst du eigentlich etwa 17 Einsatztage gehabt haben. (Für mich unklar).

Du schreibst weiter:
sonst. bez.Stunden = 2,00 Faktor 7,38 an dem Tag habe ich nur 2 Stunden gearbeitet.
Urlaubslohn 21,00 Faktor 7,38 da hatte ich drei Tage Urlaub nehmen müssen. Weil keine Einsätze waren.
Verr. Zu/Abgang ZK 4,78 Faktor 7,38 verstehe ich hierbei nicht was das heissen soll.


Wenn man die 2 Std. aus der ersten Zeile (wo du nur zwei Std. gearbeitet hast mit den 4,78 Std. aus der dritten Zeile addiert kommt man auf knapp 7 Stunden. (Vermute, dass dir die 4,78 Std. als Minus aufs Zeitkonto verbucht wurden. Da hast du ja nicht gearbeitet).

Urlaubslohn 21,00 Faktor 7,38 da hatte ich drei Tage Urlaub nehmen müssen. Weil keine Einsätze waren.

Das ist nur zulässig wenn man solche "Urlaubsanträge" unterschreibt. Genaugenommen muss dir die ZAF dafür den Garantielohn bezahlen also 7,38 Euro. ( § 11.4 AÜG und § 615 BGB, Betriebsrisiko des Leiharbeitunternehmens).

Falls du zu einem Anwalt gehst lass dich mal darüber aufklären, falls du Rechtsschutz hast. Wenn du Gewerkschaftsmitglied bist kannst du bei denen dich beraten lassen.

Karl


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BeitragVerfasst: 20.03.2007, 20:22 
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Karl, in den letzten fünf Jahren gibt es definitiv keinen Randstad-AV, in dem einem Mitarbeiter ein Anspruch auf VMA zugesichert wurde.

@Niedriglöhner Es wäre schon interessant zu wissen, was es mit den 11 Arbeitstagen mit VMA-Anspruch auf sich hat. Wie viele Tage hast Du den jetzt wirklich gearbeitet?


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BeitragVerfasst: 21.03.2007, 12:42 
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alfred hat geschrieben:
151,67 Stunden kriegst Du jeden Monat bezahlt.

66,00VMA heißt, Du hast diesen Monat 11 Tage gearbeitet, wo Anspruch auf VMA bestand (stimmt das, oder nicht???).



Verstehe immer noch nicht woher du diese Phantasie herholst? Ich habe 17 Tage gearbeitet!!!!

Also ihr seid mir alle ein bisschen dämlich, der eine sagt mir steht es zu der andere Klugscheisser sagt das Gegenteil! Ihr habt alle keine Ahnung. Ich glaub ich hack das Thema hier mal ab, mir bringt das hier nicht weiter.


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BeitragVerfasst: 21.03.2007, 13:24 
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Erstens sind wir nicht dämlich und zweitens wollten wir Dir nur helfen (ein Thema hakt man ab, abhacken kannst Du vielleicht Deine Hände - soweit zum Thema Dämlichkeit!).

Wenn Du 17 Tage gearbeitet hast (nicht länger als 3 Monate, genug Stunden am Tag), dann standen Dir 102 Euro VMA zu.

Wenn man Dir helfen soll, musst Du schon die entsprechenden Infos rausrücken, aber manche verdienen eben keine Hilfe!

Dann lebe weiter in Unwissenheit, Tschüß


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BeitragVerfasst: 21.03.2007, 15:13 
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alfred hat geschrieben:
Wenn man Dir helfen soll, musst Du schon die entsprechenden Infos rausrücken, aber manche verdienen eben keine Hilfe!
Dann lebe weiter in Unwissenheit, Tschüß


Ach du armer Alfred, jetzt tust du mir aber leid! Aber wie du auf die Märchen mit "66.- EUR VMA heisst 11 Tagen gearbeitet" kommst, kannst du mir immer noch nicht erklären was? Nein danke also Hilfe von Schwachköppen kann ich nicht gebrauchen.


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BeitragVerfasst: 21.03.2007, 17:39 
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Hallo Niedriglöhner,

die Unterschiede bei den Einsatztagen bei Alfred und mir kommen daher, dass wir beide davon ausgingen, dass du pro Tag 6 Euro VMA bezahlt bekommst. (das ist der übliche Satz).

Alfred hat deine Angabe von 66 Euro durch 6 Euro/Tag geteilt und erhielt richtig 11 Tage.

Ich habe deine ca.124 Std durch 7 Std/Tag geteilt und kam auf die 17 Tage.

Ich vermute jetzt der Fehler liegt daran, dass du gar nicht 6 Euro VMA/Tag erhältst sondern weniger.

Könnte es sein dass du im Arbeitsvertrag nur ca. 3,90 Euro VMA/Tag vereinbart hast?

Es ist halt nicht so einfach per Ferndiagnose eine eventuelle falsche Abrechnung zu verstehen.

Karl


Zuletzt geändert von karla am 21.03.2007, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.03.2007, 18:22 
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Randstad verrechnet 6,00 Euro VMA pro Arbeitstag, nicht mehr und nicht weniger. Im Arbeitsvertrag stehen keine anderen Vereinbarungen.

Niedriglöhner:

1. Deine erste Anlaufstelle wäre Dein Dispo in der Niederlassung (da solltest Du aber anders auftreten als hier) - sowas zu erklären ist sein Job.
2. Was soll ein Anwalt dazu sagen können?
3. Es haben ALLE Mitarbeiter ein Schreiben bekommen, in dem das Thema erklärt wurde (sogar eine Musterabrechnung)
4. Was mit den 6 Arbeitstagen ist, an denen Du keine VMA bekommen hast, hast Du immer noch nicht erklärt.
5. Du solltest Deine Beiträge erst mit "Word" schreiben (Rechtschreib-/Grammatikprogramm) und dann hier rein setzen - wer andere beschimpft sollte wenigstens korrekt schreiben können.


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BeitragVerfasst: 21.03.2007, 23:10 
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Niedriglöhner hat geschrieben:
alfred hat geschrieben:
Wenn man Dir helfen soll, musst Du schon die entsprechenden Infos rausrücken, aber manche verdienen eben keine Hilfe!
Dann lebe weiter in Unwissenheit, Tschüß


Ach du armer Alfred, jetzt tust du mir aber leid! Aber wie du auf die Märchen mit "66.- EUR VMA heisst 11 Tagen gearbeitet" kommst, kannst du mir immer noch nicht erklären was? Nein danke also Hilfe von Schwachköppen kann ich nicht gebrauchen.


Du disqualifizierst Dich hier gerade selbst und solltest Dich nicht unbedingt wundern, wenn Dir hier keiner mehr so richtig helfen mag...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.04.2007, 10:20 
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Hallo zusammen,

werden VMA nicht nur dann gezahlt, wenn die Arbeitsstunden und der Arbeitsweg pro Tag ein gewisses Stundenkontingent überschreiten?
Das würde doch die 11 Tage erklären. Für die anderen Arbeitstage war der Stundenaufwand nicht hoch genug???

Bin (glücklicherweise!!!) schon ein wenig raus aus dem Sklavenhalterdschungel und kann die feinen Techniken der Lohnabrechnungserklärung der immer netten Disponenten nur bestätigen.

Wenigstens konnte ich helfen einen BR bei Manpower zu installieren...

Nun sieht es (unglücklicherweise) mangels anderer Arbeitgeber leider so aus als ob ich mich wieder verkaufen müsste, aber der Dschungel scheint ja noch ungemütlicher geworden zu sein.

Aber "eine Übernahme wird angestrebt" steht inzwischen (?) hinter fast jedem Angebot...


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BeitragVerfasst: 23.04.2007, 11:49 
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Um überhaupt VMA zu bekommen, musst du mindestens 8 Stunden außer Haus sein.

Grüße, Ziggy


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 Betreff des Beitrags: § 8.6 (Nägel mit Köpfen)
BeitragVerfasst: 25.04.2007, 14:39 
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Hallo,

nachdem die Diskussion zurm § 8.6 BZA/MTV sich auf Nebenkriegsschauplätze verlagert hat, werde ich dem § 8.6 seinen gebührenden Platz
wieder zuweisen.

Dazu zwei Punkte:

1.
Auf die SV-Pflichtigkeit des VMA wurde in den bisherigen Beiträgen z.B. von Christian am 10.02. ( Rundschreiben
der Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger vom 10./11.04.2002 ) hingewiesen.

Am 08.03 wies ich mit dem Link: http://www.berater-der-zeitarbeit.de/druckrahmen.php?art=aktuelles&id=319 auf eine weiterführende
Info der SV-Träger hin.
In dem Bericht wird verwiesen auf die"Fachzeitschrift „Der Betrieb – Heft 22 vom 03.06.2005" der sich ganz offensichtlich
auf ein Rundschreiben der SV-Spitzenverbände aus dem Jahr 2005 bezieht.

Dieses Schreiben habe ich jetzt im Internet gefunden. Unter:

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_9486/SharedDocs/de/Inhalt/Zielgruppen/02__arbeitgeber__steuerberater/03__publikationen/Besprechungsergebnisse/Beitragseinzug/2005/2005__03__17.htm

beim Punkt 5 mit dem Titel: 5. Beitragsrechtliche Behandlung von Reisekostenvergütung, ist es komplett abgedruckt. (2 DIN A 4-Seiten)

Wenn Biggi, D.F., Jürgen1 etc. sich hier in die Diskussion wieder einklinken würden wäre mir das sehr recht. Will sagen,
lest euch mal das genau durch.
Denn meiner Meinung nach gibt das Papier nicht her, dass die BZA-ZAF wie Bürger4711 meint korrekt verfahren.
(Auch in dem Link bei ES wird das bezweifelt).

2.
Damit das alles aber nicht nur fruchtlose theoretische Vermutungen bleiben ist mir noch was anderes eingefallen.
Die Gewerkschaften sind ja in den Sozialversicherungsträgern
vertreten. Damit komme ich zu den "Nägeln mit Köpfen".

Ich war gestern bei meinem 1. Bevollmächtigten der IGM Augsburg und heute beim Kreisvorsitzenden des DGB-Augsburg.
Er ist der Vetreter des DGB bei der AOK-Augsburg. Ihm habe ich die Problematik des VMA in Verbindung mit dem § 8.6 dargelegt.

Das Besprechungspapier der Versicherungsträger vom 18.03.2005, das offizielle Papier von Randstad vom Okt. letzten Jahres zum angeblich
SV-freien VMAsowie eine Abrechnung eines LAN innerhalb der 3-Monatsfrist habe ich ihm übergeben und damit geht er zum
Zuständigen bei der AOK-Augsburg um sich schlau zu machen. Das wird sicher nicht von heute auf morgen gehen.
Die Mühlen Gottes und die der Gewerkschaften mahlen bekanntlich langsam.

Eines ist aber klar meinen "Freunden, Tarifpartnern" und den Totengräbern der Sozialversicherungssysteme beim BZA
werde ich auch weiterhin solange in die Suppe spucken bis der
§ 8.6 gefallen ist. (unabhängig ob SV-plichtig oder nicht).

Ein gut erholter und bestens gelaunter

Karl


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BeitragVerfasst: 25.04.2007, 15:55 
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Hallo Karl, welcome back ...

Zitat:
Die Mühlen Gottes und die der Gewerkschaften mahlen bekanntlich langsam.

Hauptsache, sie mahlen überhaupt!

Grüße, Ziggy


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BeitragVerfasst: 25.04.2007, 19:22 
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Hallo Karl, Hallo zoomies,

ebenfalls auch von mir welcome back...,

ich hatte kürzlich eine Diskussion mit meiner Niederlassungsleiterin zum 8.6er. Nach ihrer Auffassung ist das Bestehen des §8.6 MTV nur noch eine Frage der Zeit. Wohl noch bis Ende 2007? Wenn über einen neuen TV verhandelt werden muss?

_________________
Gruß

Jobber

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

- Mahatma Gandhi (indischer Politiker (1869-1948))


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BeitragVerfasst: 25.04.2007, 21:31 
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Beiträge: 45
Hi @all,

Na wenn ich mir das hier so alles durchlesse bin ich ja fast froh das meine ZAF den 8.6er noch nicht gesehen oder kapiert haben :-) Wird wohl auch nur eine Frage der Zeit sein bis die den anwenden.


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BeitragVerfasst: 29.04.2007, 22:29 
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Hallo Karl,

schön, dass du wieder da bist und dich gut erholt hast. Entzugserscheinungen gab es während des Urlaubs keine? *duck* :lol:

Aber zur Sache. Das Besprechungsergebnis der "Spitzenverbände" ist eine reine Meinungsäußerung. Irgendwelche verbindliche Bestimmungen können die Damen und Herren nicht erlassen. Auch wenn das Ergebnis gerne zitiert wird, bekommt es dadurch keine Verbindlichkeit.

Beim für beide Seiten steuerfreien VMA (also 6 Euro für 8-14 Stunden Abwesenheit) kann ich die Meinung anhand der Arbeitsentgeltverordnung nachvollziehen. Dort fehlt aus meiner Sicht die Zusätzlichkeit.

Abenteuerlich ist aber die Argumentation bei pauschalversteuerten Beträgen (deswegen weiter oben meine spaßhafte Anspielung auf Drogenkonsum).

Zitat:
Nach Ansicht der Besprechungsteilnehmer fehlt es bei der aus laufendem Arbeitsentgelt umgewandelten Reisekostenvergütung an der in § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB IV geforderten Zusätzlichkeit; daran ändert auch die nach § 40 Abs. 2 EStG zulässige Pauschalbesteuerung nichts.

Auf gut Deutsch heißt das: Die "Besprechungsteilnehmer" sprechen der Bundesregierung ganz einfach mal das Recht ab, die Arbeitsentgeltverordnung so zu erlassen. Starker Tobak!

Aber prüfen wir doch mal den Einwand (Anmerkungen in eckigen Klammern von mir).

Zitat:
Danach wird die Bundesregierung unter anderem ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates zu bestimmen,

"1. dass [a1] einmalige Einnahmen oder laufende Zulagen, Zuschläge, Zuschüsse oder ähnliche Einnahmen, die zusätzlich zu Löhnen oder Gehältern gewährt werden, und [b1] steuerfreie Einnahmen ganz oder teilweise nicht als Arbeitsentgelt gelten."


Nach [b1] dürfen alle steuerfreien Einnahmen ausgenommen sowie nach [a1] auch zusätzlich zum Lohn gezahlte Einnahmen. Von dieser Ermächtigung hat die Regierung teilweise in der Arbeitsentgeltverordnung Gebrauch gemacht.

Nun handelt es sich bei pauschalversteuertem VMA für den Arbeitnehmer eindeutig um eine steuerfreie Einnahme.

Aus meiner Sicht ist die Regierung eindeutig ermächtigt, mit Zustimmung des Bundesrates die Arbeitsentgeltverordnung so zu erlassen. Wenn die Pauschalversteuerung zulässig ist, so greift wohl auch die SV-Freiheit, egal was irgendwelche "Besprechungsteilnehmer" so zu Papier bringen.

Zu § 8.6 und Substitution allgemein:

Was man hier so liest, wird der 8.6 wohl hauptsächlich als Instrument zur Senkung von Personalkosten angesehen. Deshalb halte ich deine Fordeung nach Streichung für absolut gerechtfertigt und begrüße auch deine Initiative.

Zur Vollständigkeit möchte ich mal anmerken, dass Substitution durchaus zum reinen Vorteil des Arbeitnehmers durchgeführt werden kann (bei übertariflicher Bezahlung oder ohne Tarifbindung ist das kein Problem). Ein Beispiel von meinem nicht tarifgebundenen AG:

Eine eigentlich anstehende Lohnerhöhung wird um 20 Cent/Stunde reduziert, dafür gibt es monatlich einen (steuerfreien) Tankgutschein im Wert von maximal 44 Euro. Das rechnet sich so:

AG: - spart 174 * 0,20 = 34,80 Lohn, macht mit etwa 24% SV/BG-Beitrag 43,15 Euro im Monat. Reicht also genau für den Gutschein.

AN (Zahlen für unterste Gesellengruppe, Steuerklasse I): 34,80 Euro Bruttolohn fehlen, macht netto ein Minus von 17,81 Euro. Dem steht der Tankgutschein von 44 Euro entgegen.

Hm Karl, also wenn du dem Kollegen erzählst, "die Sozialversicherung und die Staatskasse braucht deine gut 26 Euro", wird er dich nicht besonders freundlich anschauen... :lol:

Viele Grüße

D.F.


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 Betreff des Beitrags: § 8.6
BeitragVerfasst: 09.05.2007, 11:11 
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Hallo D. F.,

Zitat:
..Aber zur Sache. Das Besprechungsergebnis der "Spitzenverbände" ist eine reine Meinungsäußerung....


Hinter dieser Meinungsäußerung steht aber eine direkt betroffene Partei die Sozialversicherungsträger.

Mir kommt es darauf an diese dazu zu bringen für Klarheit zu sorgen. Sie haben die Interessen der Verbände
und ihrer Sozialversicherten Mitglieder zu vertreten.
Der Verzicht auf Einnahmen gehört wohl nicht dazu.

Ob sie mit ihren Meinungen richtig oder falsch liegen muss geklärt werden.
Die Gewerkschaften sitzen in den Selbstverwaltungsorganen drin. Wozu wohl?

Zitat:
Hm Karl, also wenn du dem Kollegen erzählst, "die Sozialversicherung und die Staatskasse
braucht deine gut 26 Euro", wird er dich nicht besonders freundlich anschauen...


Ich rede hier nur von den Sozialversicherungsbeiträgen nicht von der Staatskasse. Wenn ich ihm erzähle ,
dass er aufgrund der Mindereinnahmen - von denen die BZA-ZAF die Hälfte abkassieren -
er sich bei den Sozialversicherungsträgern privat versichern soll,
warum soll er mich dann unfreundlich anschauen?

Grüße
Karl


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BeitragVerfasst: 09.05.2007, 22:08 
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Hi Karl,

wie schon gesagt: Deine Initiative unterstütze ich zu 100%. Wenn ich hier ein paar Bedenken äußere, dann geht es nur um Vorbereitung auf den Gegner (der natürlich wie beim Fußbll immer auf dem Platz steht).

Also gut, dann zu den Bedenken:

Zitat:
Hinter dieser Meinungsäußerung steht aber eine direkt betroffene Partei die Sozialversicherungsträger.


Das Problem ist halt, dass du und einige Kollegen die Stellungnahme als etwas "amtliches" ansehen. Aus dem Bauch raus reagiert wohl jeder brave Bürger so (ich eigentlich auch).

Nun muss man sehen, dass in allen Behörden, die Beitragsbescheide versenden können, reihenweise unfähiges Personal sitzt. Mein Arbeitgeber hatte vor ein paar Jahren so einen Fall. Die Handwerkskammer hat einen Beitragsbescheid geschickt (geht in Ordnung). Ein übereifriger Mitarbeiter der IHK hat uns aber als Handelsbetrieb eingestuft, einen Beitragsbescheid erlassen, dem Chef untersagt seine Arbeiter als "Gesellen" zu bezeichnen (weil keine Handwerker) usw. Wenn also dein Kühlschrank streikt: Ist der Arbeiter der es repariert jetzt Handwerker oder Beauftragter von einem Händler? Die Handwerkskammer sagt Handwerk, die IHK sagt Handel...

Beide Institutionen waren nur hinter einem her: Dem Beitrag. Die ganze Angelegenheit hat sich vor Gericht zwar schnell aufgeklärt, aber mein Glaube an irgendwelche Behörden ist seitdem auf dem Nullpunkt.

Leider sitzen wohl in vielen staatlichen Institutionen (die Sozialkassen zähle ich dazu) zahllose Deppen, die vor 20 oder 30 Jahren mal eine Lehre abgeschlossen haben (oder auch nicht?) und sich seitdem ausschließlich durch die Lektüre der BILD weitergebildet haben.

Zitat:
Wenn ich ihm erzähle , dass er aufgrund der Mindereinnahmen - von denen die BZA-ZAF die Hälfte abkassieren - er sich bei den Sozialversicherungsträgern privat versichern soll, warum soll er mich dann unfreundlich anschauen?


Mein Beispiel bezieht sich auf den Extremfall, dass der Arbeitgeber alle Vorteile an den Arbeitnehmer weitergibt. Dann wird aus einem Nettolohnverlust von knapp 18 Euro halt ein Tankgutschein von 44 Euro. Das Geld lässt sich mit Sicherheit profitabler anlegen als bei der staatlichen Sozialversicherung. Wobei mir natürlich klar ist, dass die allgemeine Flucht aus der Sozialversicherung ein großes Problem ist.

Viele Grüße

D.F.


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BeitragVerfasst: 16.06.2007, 09:07 
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Registriert: 16.04.2007, 12:50
Beiträge: 181
Mal eine Frage,

ich habe hier gelesen das die VMA nach 3 Monaten voll versteuert wird, nur wird bei mir das schon die letzten Monate immer voll versteuert, obwohl ich ja in der Zeit die Einsatzstelle öfters gewechselt habe. Auch bei mehrmaligen Nachfragen in der ZAF wurde mir gesagt das nach 3 Monaten voll versteuert wird, gestern hatte ich die nochmals darauf angesprochen, aber wurde mir vielleicht schon zum 4.mal wieder anders erklärt. Kann das leider nicht so wiedergeben wie sies gesagt hat, weil das für mich unlogisch klang und nicht nachvollziehbar, der Teil der bei mir voll versteuert ist auf der Lohnabrechnung auch nicht mit VMA gekennzeichnet sondern als Fahrgeld, aber eben von den 25 % genommen werden (laut BZA § 8.6) es sind ja auch fast nie die 25% (sondern en bisschen mehr was ich dazu bekomme) weil ich je nach Einsatz unterschiedlich Fahrgeld bekomme und ne Tarifl. Sonderzahlung oder so ähnlich. Kann ich denn darauf bestehen das das nicht voll versteuert wird, weil ich ja nicht volle 3 Monate beim selben Entleiher war, oder trifft die Regelung hier dann gar nicht zu, weil es als Fahrgeld gekennzeichnet wird.


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