ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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 Betreff des Beitrags: randstad
BeitragVerfasst: 05.05.2009, 21:17 
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Hallo
ich habe mal eine Frage:
Wie wird jetzt eigentlich bei randstad verfahren
bezüglich Fahrkosten erstattung.
Früher war das ja mit dem VMA "geregelt" .
Aber jetzt habe ich erfahren das besagte Firma
gar kein Fahrgeld mehr bezahlt.

Eigentlich müssten sie doch aber nach § 670 BGB,oder?

Viele Grüße Micha


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.05.2009, 23:06 
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Hallo Micha,

dazu gibt es ja bereits 2 rechtskräftige Urteile des LAG Köln:

1. LAG Köln, Urteil vom 15.11.2002, 4 Sa 692/02

http://www.lexrex.de/rechtsprechung/inn ... /1861.html

"..Leitsatz:

Ein Leiharbeitnehmer hat mangels anderweitiger vertraglicher Regelung einen Anspruch auf Erstattung der ihm tatsächlich entstandenen Fahrtkosten, soweit die Reisekosten zu dem Arbeitsort, den der Verleiher ihm zuweist, die für die Reise von der Wohnung zur Geschäftsstelle des Verleihers übersteigen..."

2. LAG Köln, Urteil vom 24.10.2006, 13 Sa 881/06

http://www.ra-kotz.de/leiharbeiter_fahrtkosten.htm

Siehe dazu detailliert:
http://www.igmetall-zoom.de/Forum/viewtopic.php?t=1714

Zur Erstattung der Fahrtzeiten als Arbeitszeit heißt es darin:

"„..Mit dem Arbeitsgericht ist davon auszugehen, dass die Fahrtzeit des Klägers als Arbeitszeit anzusehen ist, in der dieser für die Beklagte eine "Dienstleistung" (Arbeit) erbracht hat. Für die Frage, ob eine Dienstleistung vorliegt, kommt es nicht darauf an, ob die betreffende Tätigkeit "Arbeitszeit" im Sinne von § 2 Abs. 1 Arbeitszeitgesetz ist. Arbeit iSv § 612 BGB ist vielmehr jede Tätigkeit, die der Befriedigung eines fremden Bedürfnisses dient (BAG, 11.10.2000 - 5 AZR 122/99 - AP Nr. 20 zu § 611 BGB Arbeitszeit).

Demnach ist die Zeit, die ein Arbeitnehmer über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus im Interesse des Arbeitgebers aufwendet, Arbeitszeit (BAG, 03.09.1997 a.a.O.; MüArbR-Blomeyer, a.a.O. Rn. 108, 109 m.w.N.).

Auch die Fahrtzeit eines Leiharbeitnehmers, der zur Erfüllung seiner geschuldeten Haupttätigkeit außerhalb der Betriebsstätte seines Arbeitgebers zu den jeweiligen Einsatzorten fährt, ist demzufolge Arbeitszeit.

Dabei kann es, da allein auf die Fremdnützigkeit der Tätigkeit abzustellen ist, nicht darauf ankommen, ob der Kläger diese Fahrtzeit mit seinem Pkw zurücklegt, diesen selbst steuert oder andere Verkehrsmittel benutzt.

Dies betrifft grundsätzlich nur die Zeit für die Anfahrt von der Betriebsstätte zum Einsatzort, da die Zeit für die Fahrt vom Wohnort zur Betriebsstätte nach allgemeiner Auffassung dem privaten Lebensbereich zuzuordnen ist (vgl. etwa MünchArbR-Blomeyer, 2.Aufl. § 48 Rn. 108).

Die Fahrtzeit von der Wohnung zur Betriebsstätte gilt jedoch dann als Arbeitszeit, wenn diese auf Anweisung des Arbeitgebers nur deshalb erfolgt, um andere Mitarbeiter zum Einsatzort mitzunehmen...“

Gruß

Juergen1


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.05.2009, 23:19 
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Hallo Jürgen
Danke für Deine schnelle und ausgiebige Antwort. :D

Bliebe dann nur die Frage offen,was hat Randstad für eine
Reisekostenrichtlinie?

Viele Grüße Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: randstad
BeitragVerfasst: 05.05.2009, 23:26 
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Registriert: 11.03.2005, 22:30
Beiträge: 1070
schlossermicha hat geschrieben:
Hallo
ich habe mal eine Frage:
Wie wird jetzt eigentlich bei randstad verfahren
bezüglich Fahrkosten erstattung.
Früher war das ja mit dem VMA "geregelt" .
Aber jetzt habe ich erfahren das besagte Firma
gar kein Fahrgeld mehr bezahlt.

Eigentlich müssten sie doch aber nach § 670 BGB,oder?

Viele Grüße Micha


Meines Wissens nach ist die aktuelle Regelung folgendermassen :

Es gibt die Entfernung Wohnung-Niederlassung und die Entfernung Wohnung-Einsatzstelle.

Ist die Entfernung Wohnung-Einsatzstelle grösser als die Entfernung Wohnung-Niederlassung, muss die Differenz erstattet werden.

Sind es z.B. von zuhause zur R.-Niederlassung 10 km (direkter/kürzester Weg), zum Kunden/Einsatz 20 km, stehen 10 km zur Erstattung an.

Um diese Erstattung zu bekommen, müssen die tatsächlich entstandenen Mehrkosten nachgewiesen werden.

Beispiel Monatskarte:

Es gibt ja in vielen Städten verschiedene Tarifzonen, kommst Du z.B. zur Niederlassung mit Zone A (z.B. 40 EUR Monatskarte), brauchst für den Weg zum Kunden aber Zone B (45 EUR Monatskarte), müssen Dir die 5 EUR Differenz erstattet werden.

Unterm Strich musst Du konkret nachweisen, was Du an Mehrkosten beim Weg zum Kunden/Entleihunternehmen im Vergleich zu den Kosten beim direkten Weg in die Niederlassung der ZAF hast (und auch belegen, dass die Kosten tatsächlich entstanden sind und Du nicht z.B. bei irgendwem mitgefahren bist), die nachgewiesenen Mehrkosten müssen dann erstattet werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: randstad
BeitragVerfasst: 07.08.2009, 18:48 
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Bürger4711 hat geschrieben:
schlossermicha hat geschrieben:
Hallo
ich habe mal eine Frage:
Wie wird jetzt eigentlich bei randstad verfahren
bezüglich Fahrkosten erstattung.
Früher war das ja mit dem VMA "geregelt" .
Aber jetzt habe ich erfahren das besagte Firma
gar kein Fahrgeld mehr bezahlt.

Eigentlich müssten sie doch aber nach § 670 BGB,oder?

Viele Grüße Micha


Meines Wissens nach ist die aktuelle Regelung folgendermassen :

Es gibt die Entfernung Wohnung-Niederlassung und die Entfernung Wohnung-Einsatzstelle.

Ist die Entfernung Wohnung-Einsatzstelle grösser als die Entfernung Wohnung-Niederlassung, muss die Differenz erstattet werden.

Sind es z.B. von zuhause zur R.-Niederlassung 10 km (direkter/kürzester Weg), zum Kunden/Einsatz 20 km, stehen 10 km zur Erstattung an.

Um diese Erstattung zu bekommen, müssen die tatsächlich entstandenen Mehrkosten nachgewiesen werden.

Beispiel Monatskarte:

Es gibt ja in vielen Städten verschiedene Tarifzonen, kommst Du z.B. zur Niederlassung mit Zone A (z.B. 40 EUR Monatskarte), brauchst für den Weg zum Kunden aber Zone B (45 EUR Monatskarte), müssen Dir die 5 EUR Differenz erstattet werden.

Unterm Strich musst Du konkret nachweisen, was Du an Mehrkosten beim Weg zum Kunden/Entleihunternehmen im Vergleich zu den Kosten beim direkten Weg in die Niederlassung der ZAF hast (und auch belegen, dass die Kosten tatsächlich entstanden sind und Du nicht z.B. bei irgendwem mitgefahren bist), die nachgewiesenen Mehrkosten müssen dann erstattet werden.


Hallo Herr bürger 4711,

Fahrgelderstattung kein Problem? :roll: :o

von wegen. Wie kann es dann sein das eine Fahrkostenerstattung aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt wird ob wohl bestätigt wird dass man darauf Anspruch hat.

Fall liegt genauso wie du ihn schilderst. Kollege hat vor ca 1 Monat bei R angefangen. Entfernung Wohnort - NL sind wenige hundert Meter. Wohnort - Arbeitsort ca 20 km. Der Kollege nutzt Bus und Bahn, benötigt 2 Preistufen um zum Arbeitsort zu kommen. Preisdefferenz zwischen 2 Preisstufen etwa 27,00 € für das Monatsticket. Das Monatsticket kostet dem Kollegen immerhin fast 92,00 €. Auf meinen Rat hin hat der Kollege sich um Erstattung bemüht. Ich habe Ihm dann noch die Info aus der BR- Zeitung zur Verfügung gestellt. Nach einigem Hin und Her bekam der Kollege dann eine mündliche Ablehnug. Die Erstattung der Fahrtkosten könne aus wirtschaftlichen Gründen nicht gewährt werden, obwohl ein Anspruch besteht. Andernfalls müsse er den Kollegen wieder entlassen. Der Kollege ist jetzt natürlich eingeschüchtert und will nichts weiter unternehmen weil er nicht wieder den Job verlieren möchte.
Warum stellt Ihr euch um so ein paar Euros so an.
Befürchtet Iht gar dass dann noch mehr Leute Fahrgeld beanspruchen könnten?

Gehts es Randstad schon so schlecht das Mitarbeitern Ansprüche verwehrt werden, oder geht das an die Provision des Dispos.
Die sind da in der Niederlassung nur noch zu dritt einschließlich NL- Leitung. vor einem Jahr saßen da 6 Dispos im Büro.
Ich hätte von Randstad mehr Entgegenkommen erwartet. :evil:

_________________
Gruß

Jobber

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

- Mahatma Gandhi (indischer Politiker (1869-1948))


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 Betreff des Beitrags: Re: randstad
BeitragVerfasst: 10.08.2009, 13:00 
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jobber hat geschrieben:
[
Hallo Herr bürger 4711,

Fahrgelderstattung kein Problem? :roll: :o

von wegen. Wie kann es dann sein das eine Fahrkostenerstattung aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt wird ob wohl bestätigt wird dass man darauf Anspruch hat.


Bürger hat die offizielle Aussage von Randstad wieder gegeben.
Sie wird in den meisten Fällen auch so eingehalten. Es gibt allerdings Niederlassungen bzw. einzelne Disponenten die das wohl anders sehen.

Betriebsrat einschalten, Beschwerde bei den übergeordneten stellen führen meist schnell zu einer Lösung.

Nur hört auf mit den Leuten vor Ort lange Diskussionen zu führen.
Problem einmal, zweimal ansprechen, wenn das nichts hilft schriftliche Forderung stellen mit Fristsetzung und den BR einschalten.

_________________
Mit freundlichen Grüßen

Christian Iwanowski

Düsseldorf


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BeitragVerfasst: 27.01.2010, 13:24 
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Hattte das Thema ja letztens schon aber weil ich das gerade lese...Randstad zahlt bei uns keine Fahrkosten. Beschwerde an Betriebsrat hat nix gebracht. Meinte es gibt neues Urteil wo ZAF nicht mehr für Kosten aufkommen muß.
Anscheind muß jeder sein REcht selber einklagen heutzutage..aber was bringt das Monate zu warten und dann eh gekündigt zu werden deswegen.


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BeitragVerfasst: 27.01.2010, 21:43 
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Tracid81 hat geschrieben:
Hattte das Thema ja letztens schon aber weil ich das gerade lese...Randstad zahlt bei uns keine Fahrkosten. Beschwerde an Betriebsrat hat nix gebracht. Meinte es gibt neues Urteil wo ZAF nicht mehr für Kosten aufkommen muß.
Anscheind muß jeder sein REcht selber einklagen heutzutage..aber was bringt das Monate zu warten und dann eh gekündigt zu werden deswegen.


Hm, ich würde sagen dranbleiben. Lass Dir vom BR schriftlich geben, was das für ein Urteil ist, dann kannst Du das von GW oder Anwalt oder wie auch immer überprüfen lassen.


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BeitragVerfasst: 28.01.2010, 09:16 
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Das Urteil ist bei zoom bereits vorgestellt und Kommentiert worden.

Der LAN hatte seinen Aufwand nicht nachgewiesen und beziffert. Deshalb hat er die Klage verloren.

Nicht hinhalten lassen.

Schriftlich Einfordern wegen der Geltendmachungsfristen sonst ist das Geld futsch.

_________________
Mit freundlichen Grüßen

Christian Iwanowski

Düsseldorf


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BeitragVerfasst: 29.01.2010, 14:00 
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Habe gestern meine Forderung laut § 670 BGB oder wie der war schriftlich abgegeben bei meiner Niederlassung. Ich war sogar so nett und habe geschrieben das ich auf eine Pauschale von 20cent pro km verzichte sondern nur die tatsächlichen Fahrkosten anrechne so um die 150€ im Monat. :roll: Habe auch gleich mit einer Klage gedroht. Ich habe es aber alles ganz nett geschrieben und darauf aufmerksam gemacht, das ich von der Agentur für Arbeit dazu gewungen wurde. Stimmt sogar irgendwie.

Disponentin wolle dies jetzt der Abteilung weiter geben die sich darum kümmern.

Na ja jedenfalls habe ich aber auch die Kündigung am gleichen Tag erhalten zwecks Auftragslage wobei es diesmal nicht mit auf der Kündigung steht. Meinten nur die müssen vorsorgen da es schlecht aus sieht. :lol:

PS: nur mal so nebenbei. Auf dem Betriebsgelände wo wir arbeiten müssen wir Parkplätze anmieten und selber zahlen. Es gibt zwar ein paar freie Plätze draußen vorm Gelände, allerdings gehen da täglich die Politessen lang. Heißt wer früh um 6 wie ich anfängt wird noch glück haben...die 1h später anfangen haben pech. drumherum ist dann nur die Autobahn.

Frage mich ob man diese Kosten nicht auch noch einklagen sollte?! Frag mich sowieso, warum man als Arbeiter in diesen Unternehmen dann noch dafür zahlen soll das man parken darf. Betrifft aber auch die internen Mitarbeiter.


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BeitragVerfasst: 31.01.2010, 15:47 
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PS: Habe gerade gelesen, das bevor, wegen betriebsbedingte Kündigung der Betriebsrat angehört wird, ein Gespräch mit den AN statt finden muß wegen anderer zumutbarer arbeit und so. komisch...gab es bei mir nicht, das Gespräch stand erst jetzt an wo ich die Kündigung schon bekommen haben.


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BeitragVerfasst: 31.01.2010, 16:32 
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Kündigungsschutzklage.


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BeitragVerfasst: 31.01.2010, 18:07 
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na hab auch schon gelesen im juraforum das die das angeblich dürfen wenn die absehen können das in ein monat schlecht aus sieht. wie macht man das denn mit der kündigungsschutzklage. hab ja eigentlich gar keine zeit tagsüber und abends ist da zu :) kann man das schriftlich machen..kostet das was..oder wie funktioniert das.


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BeitragVerfasst: 31.01.2010, 21:00 
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Einsatzfreie Zeiten sind das Risiko der ZAF. Wenn die denken, der nächste Monat wird schlecht, können sie dich nicht einfach kicken.

Kündigungsschutzklage kannst du selbst stellen, ein paar Zeilen genügen, binnen 3 Wochen muß sie am Arbeitsgericht eingegangen sein. Solltest dich aber schon mal nach Rechtsbeistand umsehen, den wirst du dann wohl brauchen.

Als Gewerkschaftsmitglied hast du Anspruch auf Rechtsberatung ab Beitrittsdatum, nach 3 Monaten Rechtsschutz.


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BeitragVerfasst: 31.01.2010, 21:23 
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HalloTracid81,

Zitat:
Habe gerade gelesen, das bevor, wegen betriebsbedingte Kündigung der Betriebsrat angehört wird, ein Gespräch mit den AN statt finden muß wegen anderer zumutbarer arbeit und so. komisch...gab es bei mir nicht, das Gespräch stand erst jetzt an wo ich die Kündigung schon bekommen haben.


wenn das so gelaufen ist, ist die Kündigung ungültig. Schalte doch den BR ein. Die Kündigung muss bei dem doch über den Tisch gegangen sein.

Also nachfragen.

Karl


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 10:12 
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Also kostet das auch nix wenn ich erstmal die Klage einreiche.

Na ja verdiene ja eh so wenig das ich zur Not diesen Rechtsschutzbeistand (oder wie man das nennt) beantragen kann für 10€ wenn man das alles zahlen muß.

Betriebsrat ist komischer weiße wieder keiner da der für mich zuständig ist. Na ja mal sehen wann endlich einer Zeit hat und warum die der Kündigung zugesprochen haben. Dann versteh ich aber nicht warum es ein Betriebsrat gibt, wenn das so nicht ok wie wie die es gemacht haben bei mir.

PS: gerad mal auf dem arbeitsgericht angerufen..rät mir davon ab die Klage selber zu schreiben, denn wenn man nicht genau weiß wie man die zu verfassen hat, wird man eh eingeladen. Also kann ich auch gleich direkt rum kommen. Na ja warte noch auf den BR ab.


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 11:58 
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so BR gesprochen....super..Randstad hat den nix von betriebsbedingte kündigung erzählt, wollten mich los werden. angeblich habe ich mich nicht ordentlich krank gemeldet, nur per email oder freundin früh angerufen wo ich beim arzt noch war. ja und??? dann angeblich verspätet gemeldet...totaler schwachsinn usw. Bekomme Anschiss warum ich mich schon früh um 6 krank melde woher ich das schon weiß aber dann den Betriebsrat sagen das ich mich zu spät gemeldet habe. Zum Glück habe ich noch die ganzen E-Mails und Anrufe auf den AB als Beweiß.

eindeutige Sache das man mich los werden will nach meiner Beschwerde damals wegen Fahrkosten und Arbeitsbedingungen. BR steht zwischen 2 Aussagen und hat sich deshalb raus gehalten, meint aber auch soll Kündigungsschutzklage einreichen.

Da die mich eh nie wieder nehmen werden, genauso von meiner Seite her, werde ich heute echt noch zum Arbeitsgericht gehen und noch alles raus schlagen was geht.

PS: zählt das eigentlich hier alles zum Datenschutz..falls die sich hier rum treiben und das lesen und gegen mich nutzen?! Dann sollte ich eventuell wieder alles löschen..anderseits ist ja alles anonym hier und wurde keine direkte Person angesprochen. mh.


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 12:17 
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Keine Namen ist schon mal gut. Bis die Geschichte vorbei ist, ein wenig zurückhalten. Hab ich auch so gemacht. Und auf keinen Fall beleidigende Äußerungen.


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 12:58 
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ach du hast das auch schon durch?! und was kam raus bei dir :D

hab mir auch gerade mal durch den kopf gehen lassen..erzählen BR hab mich zu spät richtig krank gemeldet..also nur krank gemeldet aber erst 1 Tag später angeblich gesagt wie lang ich wirklich krank bin..mal davon abgesehen das es nicht so war...müsste ich ja dann wenigstens ne Abmahnung bekommen wenn die mir das jetzt als Grund vor schieben wollen mich deshalb sofort zu kündigen.

na ja...nicht aufregen..find langsam Gefallen daran hier jeden scheiss einzuklagen egal ob Fahrgeld oder das...hauptsache nicht untätig rumsitzen und ausnutzen lassen.


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 14:26 
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Tracid81 hat geschrieben:
....
eindeutige Sache das man mich los werden will nach meiner Beschwerde damals wegen Fahrkosten und Arbeitsbedingungen. BR steht zwischen 2 Aussagen und hat sich deshalb raus gehalten, meint aber auch soll Kündigungsschutzklage einreichen.


Wie raushalten?
Das geht nicht.
Entweder ich stimmer der Kündigung zu oder ich widrspreche ihr.
Als BR bin ich Anwalt der Beschäftigten steht schon so im Gesetz. Im Zweifel also für den Beschäftigten.

Nur so hat der Mitarbeiter später die Möglichkeit sein Recht über eine Klage zu bekommen.

_________________
Mit freundlichen Grüßen

Christian Iwanowski

Düsseldorf


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 15:55 
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BR hat gesagt das sie keine Äußerung gemacht haben zu der Anhörung. Versteh ich ja ebend nicht..warum gibt es die dann. Denk da immer sind eh alle bezahlt von Rand....anderseits rät er mir ja zur Klage.
Na ja abwarten jetzt....ging heut alles raus.


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 18:33 
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Tracid81 hat geschrieben:
ach du hast das auch schon durch?! und was kam raus bei dir :D


Kurz und knapp:

Bin krank geworden (Bandscheibe kaputt), da wollten sie mich loswerden, ich mich gewehrt, das ging so 4 Monate hin und her, sie mich gekündigt, BR hat widersprochen, Nervenkrieg ... irgendwann hab ich mich hnreißen lassen und den Dispo A*loch genannt -> fristlose Kündigung, ich zur IGM, Rechtsberatung, Kündigungsschutzklage, fristlose Kündigung weggeklagt und in ordentliche umgewandelt, 700 EUR Abfindung bekommen und Zeitkonto auf Null gestellt. Kann ich mit leben.

Ich sach immer: Wenn ich gewusst hätte, daß ich für ein A*loch 700 EUR kriege, hätte ich ihm noch eine geknallt ... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 01.02.2010, 19:15 
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Wohnort: Berlin
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


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BeitragVerfasst: 04.02.2010, 12:42 
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700 euro abfindung ist ja mager, bist wohl noch nicht lange dabei.
kleiner tip an alle.
wenn ihr ärger mit dem dispo habt,anruf beim br bringt meist was.
sachlich bleiben den internen kollegen nicht beleidigen usw.

kündigungsschutzklage immer mit anwalt am besten den von der gewerkschaft.

müsst mitglied bei einer gewerkschft sein kostet 1% vom lohn und ihr seid geschützt.


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BeitragVerfasst: 04.02.2010, 12:44 
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Beiträge: 188
Wohnort: sachsen
die 700euro waren wohl der inhalt des zeitkontos


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BeitragVerfasst: 04.02.2010, 13:18 
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Beiträge: 395
Wohnort: Niedersachsen
@Katzo
..................................................
Zitat
"in meiner langen zeit als lan hab ich noch keinen br in den entleihbetriegen kennengelehnt der für uns ist.
im gegenteil immer drauf auf die zans,die sollen doch lieber h4 beantragen als uns die gut bezahlten jobs wegzunehmen.
Meinung der belegschaft und des br.
IN einer betriebsversammlung bei der wir auch teilnemen wurde die geschäftsführung von den br mitgliedern aufgefordet,gegen das zeitarbeitsgesetz zu vorstossen.
wir sind als zeitarbeiter in keinster weise den festangestellten gleichgestellt.
weder bei der auftrags vergabe noch bei anderen dingen.
wir werden massiv gemobbt.
kleines bespiel den zeitarbeitern werden fehler angerechnet die sie nicht begangen haben ,der festangestellte macht den gleichen fehler und nichts passiert.
für jeden fehler den der zan macht wird der zeitarbeitsfirma 2 euro in rechnug gestellt,die das natürlich wiederrechtlich den zan abzieht."
..............................................

Wo ich zuletzt war, hat der BR der Entleiher für uns gekämpft so das wir 11,31 Euro statt 7,38 bekommen hat.Wir waren immer herzlich eingeladen zum Betriebsversammlung und für die Zeit würde auch bezahlt.

Und falls es wirklich so ist wo du bist, warum machst du nicht was du andere vorschlägst
.......................................................
Zitat

" wenn ihr ärger mit dem dispo habt,anruf beim br bringt meist was.
sachlich bleiben den internen kollegen nicht beleidigen usw.

kündigungsschutzklage immer mit anwalt am besten den von der gewerkschaft.

müsst mitglied bei einer gewerkschft sein kostet 1% vom lohn und ihr seid geschützt."
..............................................................
Batman


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BeitragVerfasst: 04.02.2010, 13:46 
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katzo hat geschrieben:
700 euro abfindung ist ja mager, bist wohl noch nicht lange dabei.

Normal bekommst du gar nichts, und erst recht nicht, wenn du fristlos gekündigt wirst. Und auch sonst gibt es i.d.R. pro Jahr Betriebszugehörigkeit 1/2 Monatsgehalt. Ich war 1 jahr bei R. und bekam ein ganzes, und das mit dieser Vorgeschichte. Und ich bekam vorher praktisch 4 Monate bezahlt ohne nennenswerte Gegenleistung, und ohne mein Zeitkonto ins Minus zu fahren. Für ne Leihkeule nicht schlecht, würde ich sagen.


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BeitragVerfasst: 04.02.2010, 13:47 
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Beiträge: 335
katzo hat geschrieben:
die 700euro waren wohl der inhalt des zeitkontos

Kannst du auch lesen? Oder nur blöde quatschen.


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BeitragVerfasst: 15.03.2010, 17:06 
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Beiträge: 83
Wohnort: Deuschland
Hallo Ihr alle,

war auch mal ca. einige Jahre bei R. Ich kann Euch nur sagen, daß der BR
bei R. den Begriff Opportunismus (lt.Duden "Prinzipienlosigkeit") voll mit Leben erfüllt. Ob Kündigung,Reisekosten,Einstufungen in EG,Arbeitsbedingungen allgemein und speziell oder andere Probleme der LAN - der BR, speziell einige führende Mitglieder - sind immer dagegen oder dafür , wie es R. gefällt.
R. wollte mich loswerden und hat dafür fast 20.000,- € auf den Tisch blättern müssen.
Ich war nur einfacher LAN, aber ich habe mich zu wehren gewußt. Einen
LAN in Deutschland ordentlich zu kündigen , ist fast unmöglich.


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BeitragVerfasst: 16.03.2010, 13:09 
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Beiträge: 188
Wohnort: sachsen
aber man versucht es immer wieder mit irgendwelchen trix die lahns zu aufhebungsverträgen zu übereden,
ich hab es unseren leuten gesagt niemals unterschreiben lasst euch auf nichts ein die versuchen es mit allen mitteln wenn sie dich loswerden wollen.
mal nen kleiner tip für dich schau mal in den br tread rein


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