Walsimöt hat geschrieben:
Iwanowski, ich habe viele Beiträge von Dir gelesen, fast immer fundiert und bedacht, wenn ich mich nicht irre. Bist Du nicht Gewerkschafter? Wenn ja, hast Du – oder Deine KollegInnen – nicht am iGZ-TV mitgewirkt? Bist nicht also auch Du bzw. Deine KollegInnen (als AN-Vertreter eher mehr als ein AG-Vertreter) für den iGZ-MTV § 3.2.3. verantwortlich? Warum geißelst Du ihn dann hier als Gesetzesverstoß? Ich habe heute in zwei unserer Geschäftsstellen auf Zoom aufmerksam gemacht mit dem Hinweis, dass man hier ´ne Menge lernen kann (ernst gemeint) und als Zeitarbeitgeber mal wieder auf den Boden der Tatsachen geholt wird ...
PS: Bin mal gespannt, ob auch Ihr mal in der Lage seid, den hier begangenen Fehler einzugestehen!
Hallo Walsimöt,
ja ich bin Hauptamtlich bei der IGM und im Bezirk NRW für Leiharbeit zuständig.
2003 als diese Texte erstmalig geschaffen wurden habe ich mich schon sehr gewundert.
Meine Rechtseinschätzung zu dieser Zeitkontenregelung hat sich seit dem nicht geändert.
Als Pragmatiker kenne ich aber auch wie das früher lief mit den Urlaubszetteln usw.
Daher sage ich auch wenn es bei den 2 Tagen bleibt kann ich damit leben auch wenn es ein Rechtsverstoß ist. IGZ ist, was das angeht also Weisenknabe im Vergelich zu BZA uder AMP.
Die Juristen haben übrigens schon damals (2003) gesagt das das so nicht geht aber Verhandlungen haben so ihr eigenleben.
Ich kenne aber auch genügend IGZ Firmen die mehr als 2 Tage verwenden.
Auch die Buchungspraxis der Zeitkonten in Geld statt in Zeit habe ich mehrfach kritisiert, die Flugblätter sollten im Netz zu finden sein bzw. der IGZ hat sie auch bekommen.
Eine Problmatik die mit der Tariferhöhung (wenn denn der Abschluß kommt) wieder akut wird.
Kurz zu provozieren usw.:
Ich persönlich finde es gut, das sich hier im Forum auch Disponenten und Arbeitgeber mit zu Wort melden und bedanke mich ausdrücklich für deren Beiträge.
Auch wenn ich sie inhaltlich nicht unbedingt teile finde ich es wichtig auch diese Sicht der Dinge kennen zu lernen.
Daher würde ich mir wünschen das man auch bei Streitpunkten einigermaßen Sachlich bleibt. Emotionen sind OK und verständlich sollten aber nicht beleidigend sein.