ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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 Betreff des Beitrags: Sehr wenig positive Erfahrungen.....
BeitragVerfasst: 18.08.2012, 08:11 
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Hallo @ all,
nachdem ich hier längere Zeit mitgelesen habe, bin ich echt entsetzt, dass es so wenig positive Erfahrungen gibt, oder werden die hier dann nicht mehr weiter gegeben?
Ich bin nach über 20jähriger Betriebszugehörigkeit und Ü40 freiwillig in die Zeitarbeit gegangen.
Im Vorhinein habe ich lange über Vor-und Nachteile nachgedacht, habe mir Gedanken gemacht, ob das der richtige Weg wird, und ob es für ein paar Jahre finanziell überbrückbar ist, weil Single.
Ich bin nun ca 6 Monate in einem Betrieb, der ca 10% Leiharbeiter in der Produktion beschäftigt.
Es ist ein sehr freundliches, menschliches Miteinander, ich fühle mich keinesfalls als "Mensch 2ter Klasse", sondern gleichgestellt.
Dass der Lohn wesentlicher weniger ist, war mir vorher klar, und ich beschwere mich nicht darüber.
Die Arbeit macht Spass. Die Kollegen sind prima, und die Vorgesetzen immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird.
Nach Gesprächen mit anderen LAN erfuhr ich, dass es dort üblich ist, 2x im Jahr LAN zu übernehmen, und schon etliche im Betrieb eingestellt wurden.
Sicherlich gibt es dort auch LAN, die das "schlechte" Bild wider spiegeln, - Kein Bock, scheiss Arbeit, zu spät kommen, warum Stückzahl? - Bekomme ich eh nicht bezahlt,etc.
Ich bin der Meinung, wenn man sich in einem Betrieb wohl fühlt, sollte man sich auf die Hinterbeine stellen, um dann eingestellt zu werden.
Natürlich gibt es leider genug Firmen, die LAN als billige Arbeitskräfte ausnutzen, aber es gibt eben auch andere.
Und bis jetzt bin ich wirklich froh, diesen ungewissen Schritt gegangen zu sein, und habe noch keine Minute bereut.
Und ich sehe zur Zeit, dass fast alle LA ihre 3 Wochen Erholungsurlaub nehmen, und das ist überhaupt kein Problem.
Also kann man doch nicht alles so pauschalisieren.

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Gruss,
Santiano


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BeitragVerfasst: 18.08.2012, 11:01 
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Natürlich kann man nicht alle LAF über einen Kamm scheren. Nur sorry das ich wirklich an solchen Sätzen zu zweifeln beginne.
Wer geht nach 20 Jahren Festanstellung freiwillig als LAN in eine ungewisse Zukunft, verzichtet auf Sicherheit, angemessenen Lohn und findet das dann auch noch toll???????

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Lerne die Regeln gut, damit Du sie richtig brechen kannst. Dalai Lama


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BeitragVerfasst: 18.08.2012, 13:04 
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Hallo Niniane,
ich verstehe Deine Zweifel, und es gibt ganz bestimmt nicht viele, die diesen Weg wählen. - Schon klar.
Ich habe das unbeschreiblich miese Betriebsklima nicht mehr ertragen, und da stand dann irgendwann für mich fest:
Entweder bleibe ich und resigniere und werde mit Sicherheit krank, oder ich ändere was. Natürlich mit dem Wissen, in welches Risiko ich mich begebe und welche Einbussen ich in Sozialleistungen haben werde.
Aber: Geld ist nicht alles, ein lebenswertes Leben mit Spass an der Arbeit ist mir wichtiger
Und so ist dann nun meine Hoffnung irgendwann in eine Festanstellung zurück zu kommen.

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Gruss,
Santiano


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BeitragVerfasst: 20.08.2012, 14:35 
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Santiano hat geschrieben:
nachdem ich hier längere Zeit mitgelesen habe, bin ich echt entsetzt, dass es so wenig positive Erfahrungen gibt, oder werden die hier dann nicht mehr weiter gegeben?


Na, weil wohl nur sehr wenige positive Erfahrungen machen, bzw.gemacht haben.

3 Wochen (zusammenhängender) Urlaub, super Kundenbetrieb, wahrscheinliche Übernahme, respektvoller Umgang....Das hört sich gut an!

Da deine ZAF eine lobenswerte Ausnahme darstellt, kannst du uns vielleicht noch den Namen verrraten?
Denke, es gibt einige hier im Zoom-Forum, die möchten sich gern umorientieren und würden sich gern bei "deiner" ZAF bewerben.

Vielen Dank für deine Hilfe!

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Kurt Tucholsky


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BeitragVerfasst: 23.08.2012, 18:50 
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Hallo,
die ZAF werde ich hier nicht nennen, da sie bereits an anderer Stelle im Forum ziemlich zerrissen wird.
Sie ist in ganz Deutschland angesiedelt mit Niederlassungen.
Ich bin mir aber sicher, dass diese von mir geschriebenen Erfahrungen nicht massgeblich an der ZAF liegen, sondern besonders am Kunden, der damit zusammen arbeitet.

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Gruss,
Santiano

Danke Santiano

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Kurt Tucholsky


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BeitragVerfasst: 24.08.2012, 11:13 
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Meine Erfahrung, es kommt auch sehr auf die Niederlassungsleitung an. Was sich in einer Niederlassung als als echt grottenschlecht entpuppt kann in einer anderen Niederlassung des gleichen Konzerns ganz anders aussehen. ( Betrifft auch die Bezahlung)

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BeitragVerfasst: 24.08.2012, 13:08 
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Gude,

Es stimmt, dass die Eingruppierungen in die Entgeltgruppe, der respektvolle Umgang mit den Mitarbeitern und letzten Endes auch das Gehalt des LAN von Niederlassung zu Niederlassung schwanken. Es gibt keine einheitliche Compliance die das regelt, nur Mindeststandards die eingehalten werden müssen. Da die Niederlassungsleiter und die Disponenten an ein Bonussystem angeschlossen sind, wird man allerdings stets bemüht sein, „schädliche“ Kosten zu minimieren. Darunter leidet dann auch der Ton gegenüber dem Humankapital.

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Kurt Tucholsky


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 Betreff des Beitrags: So siehts aus
BeitragVerfasst: 03.09.2012, 11:53 
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Auch der nun so hochgelobte neue Tarifvertrag ist nicht das Papier wert auf dem er gedruckt wird.
Es wird sich für viele Leiharbeitnehmer nichts zum Guten wenden. Nein es wird für die meisten die Hölle auf Erden werden.

E 1 und 2 , 3 noch am Rande werden mit Sicherheit in keinem Entleiher länger als 4 Wochen beschäftigt. Somit ist dieser Branchenzuschlag in diesen Entgeltgruppen Makulatur.
Im Gegenteil, das Karussell Kündigung und Wiedereinstellung wird sich noch schneller drehen. Die Unsicherheit wird noch mehr wachsen und der psychische Druck auf die AN wird sich in einen Bereich begeben der schon an Körperverletzung grenzt.
Nach 4 Wochen wird bestenfalls der Entleiher gewechselt, damit die 6 Wochen nicht greifen, was natürlich auch zur Folge hat das sich auch die weiteren Stufen nicht durchsetzen lassen. Zumindest nicht in den unteren Entgeltgruppen.
Das Meistens in gerade diese Gruppen eingruppiert wird dürfte denke ich kein Geheimnis sein

Jeder der Leiharbeit, in heutiger Form als gut, oder eben zumindest als nicht schlecht tituliert hat keinerlei Ahnung davon was das mit den Menschen macht.
Der Mensch wird zur Ware gemacht, zu einem Ding das man beliebig verleihen und verkaufen kann.
Nur vergessen die Verleiher das gerade Dinge die verliehen werden einer besonderen Pflege und Aufmerksamkeit bedürfen. Von den Entleihern kann man einen pfleglichen Umgang mit der Ware Mensch kaum erwarten, denn die bezahlen ja für ein funktionierendes Material wenn es kaputt ist geht’s eben zurück und neues Material wird angefordert.

Wir gehen zurück, zurück in der Zeit hin zu Leibeigenschaft und Frohndienst, Hin zu Domestikentum und Tagelöhnerei.

Ich frage war alles was viele Menschen in vergangenen Jahren so wenig wert für die arbeitenden Mitglieder der Gesellschaft um es auf dem Altar von Sodom zu opfern, einem goldenen Kalb oder eben wie heute dem Stier???

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BeitragVerfasst: 13.09.2012, 18:32 
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Wohnort: Salzgitter
Mir wurde auch immer gesagt Übernahme BLA BLA BLA das resultat 8 Leihbuden und über die leihbuder war ich bei 138 Firmen mir könnte ne Leihbude 20€ die Stunde zahlen NEIN DANKE

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Ich stocke meine Hartz IV mit dem Lohn einer Leihbude auf


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BeitragVerfasst: 13.09.2012, 22:57 
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Registriert: 05.02.2007, 14:55
Beiträge: 547
aus salzgitter hat geschrieben:
138 Firmen

138!

Respekt.

Ich kam vielleicht auf 10-15, aber so genau will ich das auch gar nicht nachzählen...

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"Wir rekrutieren am Bodensatz des Arbeitsmarkts" (Thomas Bäumer, CEO TUJA & Adecco / Tarifverhandlungsführer VGZ / BDA (Die nehmen aber auch wirklich jeden!) usw.)


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BeitragVerfasst: 25.09.2012, 20:09 
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Beiträge: 33
Gegen die Leiharbeit ist ja nix einzuwenden. Nur Du musst Dich drauf gefasst machen nächste Woche vieleicht was ganz anderes zu tun. Der angestellte hat vermutlich Betriebsrente, Rabatte, Kündigungschutz, und den einen oderen anderen Eruro mehr, nur Du bist bei Krankheit vermutlich weg!
Die Frage ist doch warum gelernte Kräfte nicht zumidest fürt den Tariflohn verliehen werden ?

_________________
Wenn Entleiher wüssten was Disponenten sagen sobald das Gespräch beendet ist :D


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BeitragVerfasst: 26.09.2012, 15:55 
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Registriert: 17.06.2012, 15:26
Beiträge: 178
Murmel hat geschrieben:
Gegen die Leiharbeit ist ja nix einzuwenden. Nur Du musst Dich drauf gefasst machen nächste Woche vieleicht was ganz anderes zu tun. Der angestellte hat vermutlich Betriebsrente, Rabatte, Kündigungschutz, und den einen oderen anderen Eruro mehr, nur Du bist bei Krankheit vermutlich weg!
Die Frage ist doch warum gelernte Kräfte nicht zumidest fürt den Tariflohn verliehen werden ?


:roll:

In der Regel erhälst du die Kündigung von der ZAF, wenn der Einsatz beendet ist. Ging mir erst letzte Woche so. Und das war nicht das erste Mal!!!!


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BeitragVerfasst: 26.09.2012, 19:33 
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Registriert: 10.02.2008, 13:02
Beiträge: 423
Wohnort: Kreis Bayreuth
LF1 hat geschrieben:

In der Regel erhälst du die Kündigung von der ZAF, wenn der Einsatz beendet ist. Ging mir erst letzte Woche so. Und das war nicht das erste Mal!!!!


Das kann ich nur bestätigen, Einsatz zu Ende - Kündigung meist schon am nächsten Tag in der Post.

Hatte ich dieses Jahr bereits drei mal.
Und das zerrt wirklich enorm an den Nerven. Nach 20 Jahren Ruhe hab ich wegen dem Schei.. nun wieder mit psychosomatischen Erkrankungen zu kämpfen. Irgendwann sind eben alle Reseven verbraucht, die finanziellen wie die psychischen Kraftreserven sind leer

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BeitragVerfasst: 24.11.2012, 12:28 
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Registriert: 21.11.2012, 16:58
Beiträge: 9
Wen ich an das ursprungthema (positiver Erfahrungen bei der Zeitarbeit) denke und, ja es stimmt, die negativen überwiegen, aht das denke ich auch eine ganze Menge mit der Wahrnehmung der Leute zu tun. Sicherlich, die Schichten die ich manchmal fahre, sind großer Hammer, und Anerkennung oder einen fairen Lohn kann man auch nicht immer erwarten (so sind einige meiner Erfahrungen), aber das dieses Arbeitsmodell so sehr in den Dreck gezogen wird, hat auch viel mit den viel zu häufig anzutreffenden Mecker-Deutschen zu tun, dersich immer auf alles Negative stürzt, alles andere ausblendet und selbst natürlich niemals den Arsch hoch kriegt um was zu ändern.


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BeitragVerfasst: 24.11.2012, 13:52 
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Wohnort: Oldenburg
Hallo
reginama hat geschrieben:
aber das dieses Arbeitsmodell so sehr in den Dreck gezogen wird, hat auch viel mit den viel zu häufig anzutreffenden Mecker-Deutschen zu tun, dersich immer auf alles Negative stürzt, alles andere ausblendet und selbst natürlich niemals den Arsch hoch kriegt um was zu ändern.



da kann man nur die Vorteile der zeitarbei ausblenden, aber d agibt es für den Leihsklaven keine.
Es sei das du

schlechte Arbeitslöhne.
Mickrigen unfairen Lohn.
falsche vorsätzliche Eingruppierung in der Lohngruppe.
Unterschlagung zustehender Löhne.
nichtzahlung von zustehenden Fahrtkosten.
nichtgewährung von Urlaub.
Miesbehandlungen seitens der Dispos.
teils sehr schlechte behandlung beim Entleiher.
das man noch sehr oft mit ALG2 aufstocken muss und daher noch vom Mobcenter drangsaliert wird.
man keine Lebensplanung mehr führen kann weil man jeden tag mit der Kündigung rechnet.
kein Urlaubs oder Weihnachtsgeld bekommt.
Man quasi 24 Stunden bereit zu stehen hat.

wenn du das alles als Normal empfindest und wenn man dagegen vorgehen will als Meckerei deutest.
Ja dann Prost!
Denn du bist der geborene Sklave und verdienst es nicht anders

Das einzig positive wäre nur der Spruch ...man hat ja Arbeit

Es gibt eben nichts was von Arbeitnehmerseite positiv zu berichten wäre


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BeitragVerfasst: 14.01.2013, 09:27 
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In meiner Umgebung gibt es bestimmt 40 ZAF, eine zeitlang musste ich leider über diese beschäftigt werden und bin dabei viel rumgekommen. Das einzig positive war, dass man wirklich sofort bei irgendeiner einen Job bekommen hätte. Aber die Bedingungen alle mies, mit nur zwei Ausnahmen. Eine davon stellte nur Leute ein, die mindestens einen Gesellenbrief hatten und da war es wirklich darauf ausgerichtet Leute in Betriebe zu überführen und die andere behandeltet einen fair und die Bezahlung war dank Sonderzulagen in Ordnung. Also gehe ich ganz stark davon aus, dass hier wirklich die Ausnahme vorliegt und es wohl auch daran liegt, dass es dir in deinem Betrieb vom Arbeitsklima her nicht gefiel und du jetzt nette Leute um dich hast, aber das hängt nicht mit der Zeitarbeit zusammen.


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BeitragVerfasst: 16.01.2013, 13:37 
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Was sollen Chef und Kollegen auch sagen... die Wahrheit? Dass du Ihnen scheißegal bist und im Zweifelsfall eben von heute auf morgen weg bist ohne dass dir irgendeiner eine Träne nachweint?

In unserer Bude wurden letztes Jahr auch einige übernommen. Haben einen auf 1 Jahr befristeten Vertrag bekommen. Auswahl war vollkommen intransparent. Der Teamführer hat halt die Sklaven vorgeschlagen, die die Anlage bedient haben, damit die Maschinenführer Kaffee trinken und rauchen konnten. Bezahlt und eingestellt wurden sie natürlich nicht dementsprechend.

Jetzt im Frühjahr wurden die Schichten reduziert und alle Sklaven rausgehauen. Im August habe ich wieder in der Abteilung angefangen, weil die Schichtenreduzierung sich als Blödsinn rausgestellt hat.

Lustigerweise wurde kein befristeter Vertrag verlängert. Sind alle weg und können jetzt auch über die ZAF nicht mehr ins Unternehmen wegen der Sperrfrist. Glaub 1 Jahr lang. Echt toll!!

Ansonsten lasse ich mich nicht mehr verarschen. Vorstellungsgespräch oder Probearbeiten beim Kunden für einen 7€ Job ist nicht. Wenn die Eingruppierung stimmt ist das gar nicht nötig.


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BeitragVerfasst: 20.01.2013, 17:18 
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Beiträge: 6
Na ich bin eigentlich gern in der Zeitarbeit tätig.
Man kommt viel rum lernt neue Menschen kennen und die Arbeit ist auch jedes mal anders. Und wenn es irgend wo nicht gefällt, dann kann ich mit meiner Leihbude drüber reden und habe nächste Woche ne andere Stelle.
Meine Erfahrungen mit den Entleihern sind zu 95% positiv.
Aber die Arbeitsbedinungen die Bezahlung sowie die Reisekostenerstattung sind unter aller Sau. (o schreck, nun habe ich doch glatt die Säue beleidigt.) Ich bin auch nicht freiwillig Zeitarbeiter geworden. Aber harz 4 wollte ich auf keinen fall. Und so bin ich da mal reingeruscht.
Zeitarbeit direkt vor der haustür wird einfach zu schlecht bezahlt. Die weiter weg eigentlich auch aber man kann sich damit so wenigstens über Wasser halten. Natürlich wurde mir viel versprochen und wenig gehalten.

Ich arbeite durchschnittlich 50 Stunden und mehr die Woche und kann mir noch nicht mal ne Urlaubsreise leisten.
Durch das viele Auswärtsarbeiten ist mein soziales Umfeld zu Hause auch stark geschrumpft.
Auch solche Sachen wie Sportverein habe ich aufgeben müssen.
Zahnbehandlungen ziehen sich über Monate hin weil nur Samstag zum Zahnarzt kann.
Und was bekomme ich von der Zeitarbeitsfirma dafür na gerade soviel das ich nicht verhungere und meine Miete bezahlen kann.
Dann wunderst du dich das hier keiner über positive Erfahrungen mit Zeitarbeit berichtet. Na wenn der Verdienst zum leben nicht reicht und du von deinen Disponenten verarscht wirst. Die belügen dich nach Strich und Faden so lange es nicht schriftlich wird.
Gott sei dank das mit denen so gut wie nix zu tun habe.
Na das uns deine tolle Zeitarbeitsfirma nicht nennen willst ist mir schon klar. So was gibt es nicht in deutschland jedenfalls nicht.
Ich jedenfalls noch keinen Zeitarbeiter getroffen der mit seinen Arbeitsbedinungen oder Lohn zufrieden war.
gruss


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BeitragVerfasst: 20.01.2013, 17:27 
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Registriert: 03.03.2011, 19:39
Beiträge: 1006
Zitat:
Na ich bin eigentlich gern in der Zeitarbeit tätig.


Das lesen wir doch gerne hier. Und dann ist die Ansage so schön in sich stimmig mit den folgenden Passagen...

Zitat:
sind unter aller Sau. (o schreck, nun habe ich doch glatt die Säue beleidigt.)


Nein das hast Du nicht. Der Spruch hat überhaupt nichts mit Schweinen zu tun.


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