ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 20.01.2017, 20:14 
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Ja ist denn heut schon Weihnachten?? :roll:
Zitat:
Für Leiharbeitnehmer ist das Jahr 2017 gut gestartet: Das Ende 2016 erzielte Ergebnis bringt ihnen ein ordentliches Plus.


https://www.igmetall.de/neue-tarifvertr ... -24576.htm


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 20.01.2017, 23:01 
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War doch zu erwarten.

Mein Rat bleibt also gleich:

1. Versucht prekäre Leiharbeitsverhältnisse zu vermeiden

2. Wehrt euch durch Sonderurlaub auf Krankenschein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 21.01.2017, 12:17 
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Beiträge: 373

Der Tarifabschluß wird den Zeitarbeitsunternehmen, insbesondere
Randstad,wieder mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Sind es doch
deren willfährige Erfüllungsgehilfen in den Tarif- und/oder Verhand-
lungskommissionen welche die Tarifverträge auf Ramschniveau halten.

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Die Leiharbeit ist eine Maschinerie,
in der du als Schwein reingehst und
als Wurst rauskommst


Zuletzt geändert von challenger am 21.01.2017, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 21.01.2017, 12:38 
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Registriert: 24.02.2012, 10:18
Beiträge: 135
Ist schon traurig, dass deutsche Gewerkschaften TV abschließen,
die ihre Mitglieder schlechter stellen als ohne TV mit den gesetzlichen
Regelungen.

Aber dafür schön medienwirksam Amazon bestreiken lassen.
Sind ja auch soooolche Ausbeuter :roll: und dann noch jedes Jahr Aktien für ca. 1400€
für jeden Lagerhelfer. Diese Verbrecher! :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 21.01.2017, 15:14 
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Registriert: 26.05.2013, 22:34
Beiträge: 749
piet hat geschrieben:
Ich habe erwartet, das mindestens zwei der vier Mitglieder (zwei Hauptamtliche, zwei Ehrenamtliche) der TK vom Bezirk Küste für Nachverhandlungen waren. Wenn dem nicht so war, dann waren alle Diskussionen im AK MiZ Hamburg und auch seine Veröffentlichungen für die Katz - oder sogar heiße Luft.

Dass sich eine Mehrheit in der gesamten TK der IGM dem Egebnis vom 30.11. anschließen würde, hatte ich erwartet. Ich bin Pessimist und lasse mich gern positiv überraschen. Hat nicht geklappt.
Bei den Ehrenamtlichen ist der Anteil der BR-Mitglieder von Verleihfirmen, die aus der Ecke der Disponenten o.ä. kommen, groß. Genauso wie der Anteil von Ehrenamlichen, die aus BRs von Entleihfirmen kommen, und dort das Thema Leiharbeit beackern.
Direkt Betroffene, also KollegInnen in Leiharbeit, dürften eine ganz kleine Minderheit in der TK der IGM sein.
Das wollte ich nur mal in den Raum stellen.

Wie genau war denn das Abstimmungsergebnis?


Soweit mir zu Ohren gekommen ist, sitzen in der IGM TAKo neben LAN, auch BRs aus den Verleihbetrieben der Metall- und Elektroindustrie, auch Haauptamtliche Sekretäre der IGM.

Wessen Interessen die vertreten ist klar - die der Stammis. Mehr Verdienst, höhrer Beitrag straker Orgagrad. Die LAN bekommen die Brosamen ab, welche vom Tisch runterplumpsen. Ansonsten verhandeln sie über neue BZ, wie in der aktuellen metallzeitung nachzulesen war. Aber den Grund TV haben sie auch nicht stark angegangen. und der wäre wichtig gewesen..

Nicht falsch verstehen: Als LAN in der Metallindustrie ist man Premium-LAN - im Orgabereich von ver.di oder anderen GEWs dagegen .... :roll: :roll:

Das Motto der 1. Mai Veranstaltungen der DGB Gewerkschaften in 2017 heisst übrigens " Wir sind 1"

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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...Staatshaushalt - Ein Haushalt in dem alle essen, aber niemand spülen will!

http://www.youtube.com/watch?v=ziDDgZdunF0


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 21.01.2017, 19:39 
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Administrator

Registriert: 27.12.2004, 14:20
Beiträge: 2488
Wohnort: Augsburg
Hallo,

habe mir heute die Stellungnahme der IGM unter http://www.igmetall.de/neue-tarifvertra ... -24576.htm zum heutigen TK-Beschluß durchgelesen.

Mal die wesentlichen Punkte mit meinem Kommentar dazu:

1.
Zitat:
Leihbeschäftigte bekommen mehr Geld...Das Ende 2016 erzielte Ergebnis bringt ihnen ein ordentliches Plus.

Da auch in der Leiharbeit freiwillige Zulagen nicht unbekannt sind und regelmäßig angerechnet werden wird Mitgliedern das nicht entgehen. Sie werden sich ihren Teil denken und manche daraus handfeste Konsequenzen ziehen.

2.
Zitat:
Vor allem in den unteren Entgeltgruppen steigen die Löhne überproportional.

Den überproportionalen Anstieg in der E1 gibt es schon ab Januar aufgrund des gesetzlichen Mindestlohns. Man muss eine Tatsache nur so lange verdrehen bis sie jeder Depp glaubt.

3.
Zitat:
Bis zum Ende der Laufzeit der Tarifverträge erhöhen sich die Entgeltgruppen 1 und 2 um etwa 20 Prozent mehr als die höheren Gruppen. Damit wächst auch der Abstand zum Mindestlohn deutlich.

a) Wie hoch der Mindestlohn in drei, vier Jahren ist weiß heute noch niemand.
b) Begründung für den Mindestlohn war seine Anwendung in der verleihfreien Zeit. Faktisch hat das noch nie eine Rolle gespielt weil den LAN wenn sie bei Nichteinsatz zu teuer waren entweder ihre Arbeitszeitkonten in Beschlag genommen wurden und wenn sich einer das nicht gefallen lies einfach gekündigt wurde.

4.
Zitat:
Die Tarifverträge sehen außerdem vor, dass ab dem 1. April 2021 die West-Tariftabelle bundesweit gilt, also auch in Ostdeutschland. Damit konnten die Gewerkschaften durchsetzen, dass für die Leihbeschäftigten im Osten zusätzlich zu den zwölf Prozent Lohnerhöhungen bis 2019 auch der derzeit elfprozentige Lohnunterschied beseitigt wird.

Dazu habe ich mir meine alten Unterlagen durchgeschaut weil ich mich dunkel erinnern konnte, dass schon mal die Abschaffung des Ostabschlags zur Verhandlung anstand. Und siehe da: Das Angebot der ZA-Verbände damals war ein Stufenplan der mit dem Jahr 2021 enden sollte. Dieses Angebot wurde von Seiten der DGB-TG als unannehmbar abgelehnt. Das ist auch heute noch nachvollziehbar.
Nicht nachvollziehbar ist wenn man dasselbe Angebot von vor ca. vier Jahren heute als Erfolg verkauft den man "durchgesetzt" hat. Die ZA-Verbände haben einfach ihr Angebot wieder auf den Tisch gelegt. Das hat ein Gschmäckle wie man bei uns im Schwäbischen sagt.
Schon irre was man als Gewerkschafter sich so alles unter "durchsetzen" vorstellen soll.

Fazit: Man muss bei dieser TK-Sitzung gar nicht dabei gewesen sein um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen wie ernst dort das Für und Wider diskutiert wurde. Die Lektüre des gestrigen Statements auf der homepage der IGM reicht dafür aus. Noch nicht mal der Hauch einer hinterfragenden Reflektion des Verhandlungsergebnisses ist dem Papier zu entnehmen. Kritik, egal wie sachlich sie vorgebracht wird, interessiert nicht. Was zählt: Wir haben ein Ergebnis und wir können dieses auch schön formulieren.

Ach ja, Punkt 5 hätte ich fast vergessen:
Zitat:
Als Nächstes verhandelt die IG Metall die Tarifverträge über Branchenzuschläge in der Metall- und Elektrobranche, der Holz- und Kunststoff verarbeitenden sowie in der Textil- und Bekleidungsindustrie.

Es geht um eine sechste Zuschlagsgruppe bei den Branchenzuschlägen. Das wurde schon im September und Oktober in den Tarifkommissionen Metall in BBS, BW und Bayern als fix -und fertiger und nicht mehr veränderbarer Beschlußvorlage des Vorstands den verdutzten Tarifkommissionsmitgliedern untergejubelt.
Der Mehrheit der TK-Mitglieder in der TK Leiharbeit braucht man nichts unterjubeln. Die jubeln freiwillig.

Karl


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 22.01.2017, 13:42 
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Registriert: 08.11.2014, 11:21
Beiträge: 373
Stellungnahme der IG Metall zum Tarifabschluß :

Neue Tarifverträge in der Leiharbeit: Untere Entgeltgruppen steigen stärker
Leihbeschäftigte bekommen mehr Geld
20.01.2017 Ι Für Leiharbeitnehmer ist das Jahr 2017 gut gestartet: Das Ende 2016
erzielte Ergebnis bringt ihnen ein ordentliches Plus.Vor allem in den unteren Entgelt-
gruppen steigen die Löhne überproportional. Und bis 2021 gleichen sich die Ost-Ent-
gelte vollständig an das Westniveau an.Wie hoch jetzt die Stundenlöhne sind, zeigen
unsere neuen Tariftabellen.


Wer so etwas von sich gibt oder geben läßt, dokumentiert,daß er (oder sie) keinen
blassen Schimmer davon haben, über was er (oder sie) überhaupt reden, insbeson-
dere schreiben. Außerdem stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage dieser Opti -
mismuss überhaupt beruht, wonach ein "ordentliches Plus" an Prozenten auch ein
"ordentliches Plus" an "überproportionalen Löhnen" nach sich zieht ?

Zitat Karl :

Da auch in der Leiharbeit freiwillige Zulagen nicht unbekannt sind und regelmäßig
angerechnet werden wird Mitgliedern das nicht entgehen. Sie werden sich ihren Teil
denken und manche daraus handfeste Konsequenzen ziehen.


Hallo Karl,
freiwillige Zulagen in der Leiharbeit sind nicht nur nicht unbekannt, sondern werden
planmäßig als Regulativ für organisierte Lohndrückerei eingesetzt. Denn das Zeitar -
beitsfirmen die Leiharbeiter,von Ausnahmen abgesehen,in der Regel vorsätzlich falsch
eingruppieren, gehört zu deren Geschäftsgrundlage.Wie das ganze funktioniert, werde
ich noch am Beispiel von AnjaB zum Thema "Eingruppierung" vom 30.06.2016 im Forum :

"Bezahlung/Arbeitsbedingungen"

näher erläutern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 23.01.2017, 11:30 
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Registriert: 27.12.2004, 14:20
Beiträge: 2488
Wohnort: Augsburg
Hallo challenger,
Zitat:
Stellungnahme der IG Metall zum Tarifabschluß.....

Wer so etwas von sich gibt oder geben läßt, dokumentiert,daß er (oder sie) keinen
blassen Schimmer davon haben, über was er (oder sie) überhaupt reden, insbeson-
dere schreiben.

das mit keinen blassen Schimmer trifft nicht zu.


Dass eine Mehrheit der TK dem Verhandlungsergebnis zugestimmt hat war nicht überraschend. Dass es aber eine so überwältigende Mehrheit war schon.

Die fünf abweichenden Stimmen kamen nach meiner Kenntnis von Kollegen aus den Betrieben. Vor allem aus Betrieben in deren Verwaltungsstellen es aktive Arbeitskreise gibt in denen die Forderungen und das Verhandlungsergebnis sehr intensiv diskutiert wurde. Sämtliche sachlichen Kritikpunkte z.B. an vorderster Stelle die Behauptung man habe die Entgeltgruppe 1 (Ost) durch Verhandlungen um 4,8% erhöht wurden bei Nachfragen nie beantwortet. Man lies auch alle anderen sachlichen kritischen Nachfragen unbeantwortet. Vermutlich war es auch in der TK-Diskussion genau so. Hätte man sich auf die Kritikpunkte eingelassen wäre möglicherweise ein anderes Abstimmungsergebnis heraus gekommen. Dies wollte man vermeiden.
Fragt sich warum?
Ich hatte e-mails an die Mitglieder der TK verschickt mit den diversen Kritikpunkten. Von zweien bekam ich Rückmeldung. Kurz zusammengefasst etwa so: a) es ist ein Kompromiss, b) wir sitzen nicht allein in der DGB-TG, c) wir waren nicht mobilisierungsfähig.
In der e-mail hatte ich die Kollegen auch aufgefordert ihre Begründung hier im Forum einzubringen. Bis heute hat sich hier keiner gemeldet. Wird vermutlich auch so bleiben. Man könnte ja schlafende Hunde wecken.
So besehen war die einstimmige Zustimmung der Verdi-TK schon 24 Stunden nach dem Verhandlungsergebnis eine Vorentscheidung. Grundsätzlich bedeutet dies für mich: In der DGB-TG bestimmt das schwächste Glied was akzeptiert wird. Und ein Ausscheren riskiert keiner.


Ich habe mir den Fragebogen an die LAN wo die Fragen ja vorfomuliert waren nochmals angeschaut: Sie gingen so:
1. Gleiche Löhne in Ost und West? Sind mir: ganz wichtig weniger wichtig.

2. Stärkere Anhebung der unteren Lohngruppen: ganz wichtig, weniger wichtig

3. Unterste Lohngruppe sollte : ...deutlich über dem gesetzl. Mindestlohn liegen usw.

4. Ich finde am besten eine Laufzeit der TV von: 12 Monaten ....3-4 Jahren


Alle Fragen wurden umgesetzt allerdings immer am untersten Limit.
So kommen die veröffentlichten Dummheiten über die angeblich großartigen Ergebnisse zustande.

In der IGM sollte man sich nochmals ernsthaft Gedanken machen wie es mit ihrer Tarifpolitik in der Leiharbeit weitergehen soll. Einzig der TV BZ (Branchenzuschläge) liegt in der alleinigen Verantwortung der IGM.

Karl

PS:
Fällt mir gerade noch ein. Die Forderung von den Aktiven an der Basis nach Kündigung des MTV wurde strikt abgelehnt. Das hätte sonst die Verhandlungen für einen schnellen Abschluß entscheidend behindert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 23.01.2017, 14:04 
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Registriert: 11.05.2016, 22:58
Beiträge: 44
Ich kann Karla da nur beipflichten. Der Eindruck den die DGB-Gewerkschaften machen ist verheerend. Zumindest für die IGM kann ich sagen, dass ich trotz Recherche von keiner noch so dünnen Diskussionen über das Thema erfahren habe. Das Thema wurde (und wird) totgeschwiegen.
karla hat geschrieben:
Einzig der TV BZ (Branchenzuschläge) liegt in der alleinigen Verantwortung der IGM.

Und ich wette, dass die TV BZ auf die gleiche Art und Weise durchgewunken werden, obwohl sie massive Verschlechterungen für die LA gegenüber dem AÜG beinhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 24.01.2017, 12:59 
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Beiträge: 373
Zitat Karl : das mit keinen blassen Schimmer trifft nicht zu.

Hallo Karl,
irgendwie bin ich irritiert. Meine Aussage mit dem
BLASSEN SCHIMMER bezog sich auf die großspurige
Behauptung der IG Metall wonach zu Gunsten der LAN
durch ein "ordentliches Plus" die Löhne "überproporional"
ansteigen.
Jetzt kommst Du mit mit Deinem Vortrag um die Ecke :


Dass eine Mehrheit der TK dem Verhandlungsergebnis zugestimmt hat war
nicht überraschend.Dass es aber eine so überwältigende Mehrheit war schon.


und nimmst mit dem BLASSEN SCHIMMER Bezug auf
das Abstimmungsergebnis der Tarifkommission.Oder
habe ich irgendwas nicht verstanden ???

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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 24.01.2017, 14:15 
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Registriert: 27.12.2004, 14:20
Beiträge: 2488
Wohnort: Augsburg
Hallo challenger,

Zitat:
irgendwie bin ich irritiert. Meine Aussage mit dem
BLASSEN SCHIMMER bezog sich auf die großspurige
Behauptung der IG Metall wonach zu Gunsten der LAN
durch ein "ordentliches Plus" die Löhne "überproporional"
ansteigen.

Darauf bezog sich auch mein Dementi mit dem "blassen Schimmer". Die wissen schon, dass das Verhandlungsergebnis nicht so ist wie sie es ausmalen.

Stefan Körzell malt heute in seinem Interview bei der JW unter: https://www.jungewelt.de/2017/01-24/062.php weiter an seinem Sittengemälde "Überproportional".

U.a.. wiederholt er: Ohne Tarifvertrag wären Temporärbeschäftigte in verleihfreien Zeiten auf den Mindestlohn angewiesen.
Für solche Behauptungen sollte er mal belastbare Belege vorlegen. In der täglichen Praxis werden die Arbeitszeitkonten belastet und wenn das zu teuer wird bekommt der LAN die Kündigung. Diese Problematik diskutieren wir hier seit Jahren.
Und zum anderen sollte er sich weniger Gedanken machen über die Cent-Differenz zwischen gesetzlichem Mindestlohn und dem Branchenmindestlohn sondern mehr warum in der DGB-TG überhaupt nicht diskutiert wird warum es nicht einen zweistufigen Branchenmindestlohn gibt (für Helfer und Fachkräfte). Die EU-Richtlinie für Leiharbeit schreibt das vor. Kann man auch schon seit Jahren in Jürgen Ulbers Buch "Leiharbeit - Ratgeber Für BR und Beschäftigte" nachlesen. Jeder LAN bis rauf zum Dipl.Ing. - LAN kann ab dem 01.03.2017 bei Nichteinsatz mit seinem Billigheimer-Mindestlohn von 9 Euro 23 (West) abgespeist werden.

Karl


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 24.01.2017, 14:19 
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Registriert: 26.05.2013, 22:34
Beiträge: 749
Zitat:
Für solche Behauptungen sollte er mal belastbare Belege vorlegen. In der täglichen Praxis werden die Arbeitszeitkonten belastet und wenn das zu teuer wird bekommt der LAN die Kündigung. Diese Problematik diskutieren wir hier seit Jahren.
Und zum anderen sollte er sich weniger Gedanken machen über die Cent-Differenz zwischen


Exakt so isses...

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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 25.01.2017, 08:32 
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Registriert: 11.05.2016, 22:58
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Cid hat geschrieben:
Zitat:
Für solche Behauptungen sollte er mal belastbare Belege vorlegen. In der täglichen Praxis werden die Arbeitszeitkonten belastet und wenn das zu teuer wird bekommt der LAN die Kündigung. Diese Problematik diskutieren wir hier seit Jahren.
Und zum anderen sollte er sich weniger Gedanken machen über die Cent-Differenz zwischen

Exakt so isses...

Gibt es (wenn möglich belastbare) Zahlen / Statistiken, wie hoch der Anteil der verleihfreien Zeiten überhaupt ist? Wie alle vermuten und auch aus der Praxis kennen, wird dieser Anteil verschwindend gering sein.
Mit einer belastbaren Statistik könnte man der Argumentation von Hrn. Körzell ruckzuck den Wind aus den Segeln nehmen.
Also nochmal: kennt jemand verlässliche Erhebungen zu diesem Thema?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 25.01.2017, 13:12 
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Beiträge: 373
Zitat Schildhorster :
Gibt es (wenn möglich belastbare) Zahlen / Statistiken, wie hoch der Anteil der verleihfreien Zeiten überhaupt ist? Wie alle vermuten und auch aus der Praxis kennen, wird dieser Anteil verschwindend gering sein.
Mit einer belastbaren Statistik könnte man der Argumentation von Hrn. Körzell ruckzuck den Wind aus den Segeln nehmen.
Also nochmal: kennt jemand verlässliche Erhebungen zu diesem Thema?


Hallo Schildhorster,
verläßliche Zahlen könnten Dir Betriebsräte von Tuja
oder Randstad liefern. Dies natürlich nur auf deren
Unternehmen bezogen. Ob die Knalltüten von Rand -
stad dazu etwas beitragen, glaube ich eher nicht.
Aber glauben ist,wie es heißt, ja nicht wissen. Aber
vielleicht kannst Du Eugen von Tuja motivieren

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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 26.01.2017, 00:10 
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Hallo Schildhorster,
Zitat:
Mit einer belastbaren Statistik könnte man der Argumentation von Hrn. Körzell ruckzuck den Wind aus den Segeln nehmen.

Zur Begründung des Kollegen Körzell wie gut die 9 Euro 23 als neuer Branchenmindestlohn sei habe ich jetzt noch unter

http://www.boeckler.de/22700_22707.htm

interessantes aus dem Hause Boeckler-Stiftung gefunden. Die hatten ein Gutachten in Auftrag gegeben zum Thema mehrstufige Mindestlöhne und EU-Richtlinie.
Der link zum Gutachten selbst funktioniert leider nicht. Deshalb habe ich jetzt eine mail an die Boecklerstiftung geschrieben um an das Gutachten heranzukommen. Mal abwarten.
Selbst aus dem kurzen Beitrag geht schon hervor, dass die Lobhudelei über ihren neuen Branchenmindestlohn, bezogen auf die verleihfreie Zeit, ein Witz ist.

Karl


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 27.01.2017, 07:30 
Offline

Registriert: 26.05.2013, 22:34
Beiträge: 749
Schildhorster hat geschrieben:
Cid hat geschrieben:
Zitat:
Für solche Behauptungen sollte er mal belastbare Belege vorlegen. In der täglichen Praxis werden die Arbeitszeitkonten belastet und wenn das zu teuer wird bekommt der LAN die Kündigung. Diese Problematik diskutieren wir hier seit Jahren.
Und zum anderen sollte er sich weniger Gedanken machen über die Cent-Differenz zwischen

Exakt so isses...

Gibt es (wenn möglich belastbare) Zahlen / Statistiken, wie hoch der Anteil der verleihfreien Zeiten überhaupt ist? Wie alle vermuten und auch aus der Praxis kennen, wird dieser Anteil verschwindend gering sein.
Mit einer belastbaren Statistik könnte man der Argumentation von Hrn. Körzell ruckzuck den Wind aus den Segeln nehmen.
Also nochmal: kennt jemand verlässliche Erhebungen zu diesem Thema?


Hallo das ist statistisch schwer zu erfassen, da die LAN jaweiterhin im gleichen Betrieb sind und bezahlt werden.

Wenn du dir die Statistiken der BA anschaust, siehst du dass knapp 50% der LAN max 3 Monate bleiben. Beim Rest gibt es viele mit befristeten Vertraegen, welche fur den Einsatz getaktet sind. Ich war in 2 ZaF fuer knapp 4 Jahre und insgesamt 5 monste im Nichteinsatz. Bei beiden Firmen war es Usus das zeitkonto zu bedienen wenn sich LAN nach der Probezeit im kdg schutz befanden.

Ich denke ab der E3wird das praktiziert - also geschaetzt eine hohe 5 stellige Zahl bei denen das praktiziert wird. Aber ed ist ein innerbetriebliches Thema, schwer an genaue Zahlen zu kommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 28.01.2017, 12:38 
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Stellungnahme der IG Metall zum Tarifabschluß :

Neue Tarifverträge in der Leiharbeit: Untere Entgeltgruppen steigen stärker
Leihbeschäftigte bekommen mehr Geld
20.01.2017 Ι Für Leiharbeitnehmer ist das Jahr 2017 gut gestartet: Das Ende 2016
erzielte Ergebnis bringt ihnen ein ordentliches Plus.Vor allem in den unteren Entgelt-
gruppen steigen die Löhne überproportional. Und bis 2021 gleichen sich die Ost-Ent-
gelte vollständig an das Westniveau an.Wie hoch jetzt die Stundenlöhne sind, zeigen
unsere neuen Tariftabellen.

Donald Trampel würde sagen :
Alternative Fakten :roll: :roll: :roll:

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in der du als Schwein reingehst und
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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 29.01.2017, 00:15 
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Hallo,

zur Abwechslung mal der Kommentar der ZAF-Verbände zum Verhandlungsergebnis:
Zitat:
Thomas Bäumer, Vizepräsident des BAP und Verhandlungsführer der VGZ, erklärte:
„Es waren harte Verhandlungen. Um einen Tarifabschluss herbeizuführen, sind die
Arbeitgeber bis an die Belastungsgrenze der Unternehmen gegangen. Es ist zu befürchten,
dass die Abschlüsse vor allem in den neuen Bundesländern den Einsatz von
Zeitarbeitnehmern deutlich erschweren werde...

Zitat:
.. Positiv ist allerdings – wir haben Planungssicherheit bis Ende 2019.“

Nachzulesen unter: https://www.berater-der-zeitarbeit.de/i ... arbeit.pdf

Und weil es so schön war gleich nochmal die Wiederholung. Die aber aus dem Jahr 2013.
Zitat:
VGZ-Verhandlungsführer Thomas Bäumer sagte: „Die Entgelterhöhungen in Verbindung mit den modifizierten Eingruppierungsgrundsätzen des Entgeltrahmentarifvertrages für die Entgeltgruppen 1, 2 und 4 bedeuten einen Abschluss, der uns an unser absolutes Verhandlungslimit gebracht hat. Die Zeitarbeitgeber sind damit bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gegangen, und das gilt insbesondere für die neuen Länder...

Zitat:
.. wird die Laufzeit bis zum 31.12.2016 als positiv bewertet, da in diesem Zeitraum Planungssicherheit besteht.

Nachzulesen unter: http://www.personaldienstleister.de/pre ... hluss.html

Diese Geschichte ist endlos verlängerbar z.B ins Jahr 2010.
Zitat:
BZA-Tarifverhandlungsführer Thomas Bäumer zum Verhandlungsabschluss:.. ist es den Tarifvertragsparteien gelungen... die erforderliche Planungssicherheit herzustellen.

Nachzulesen unter: http://www.personalorder.de/index.php?l ... t_id=22153

Die Tarifverhandlungsergebnisse der DGB-TG verhelfen der ZAF-Branche also seit Jahren zu Planungssicherheit. (Anmerkung: 2010 gab es noch die Christen, heute sind die für die Planungssicherheit überflüssig).

Ein tolles Lob für die DGB-TG.

Karl

PS: Ab morgen ein neues Thema. "Tarifverhandlungen zu den Branchenzuschlägen"


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 30.01.2017, 09:47 
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Registriert: 21.03.2014, 22:53
Beiträge: 155
karla hat geschrieben:
Zur Begründung des Kollegen Körzell wie gut die 9 Euro 23 als neuer Branchenmindestlohn sei habe ich jetzt noch unter

http://www.boeckler.de/22700_22707.htm

interessantes aus dem Hause Boeckler-Stiftung gefunden. Die hatten ein Gutachten in Auftrag gegeben zum Thema mehrstufige Mindestlöhne und EU-Richtlinie.
Der link zum Gutachten selbst funktioniert leider nicht.

Vielleicht weil das Gutachten von 2010 ist?
Finden kann man das aber noch:
http://www.boeckler.de/11145.htm?projek ... 0F&chunk=1
http://www.boeckler.de/pdf_fof/96093.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 30.01.2017, 13:14 
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Beiträge: 2488
Wohnort: Augsburg
Hallo DDEnte,

danke das wollte ich. Von der Boecklerstiftung habe ich auf meine Anfrage noch keine Antwort erhalten.
Dass das Gutachten aus 2010 ist spielt keine Rolle. Es sagt ja aus, dass man nicht nur die unterste Entgeltgruppe als Mindestlohn sondern nach EU-Richtlinie auch z.B. den Facharbeiterecklohn etc. vereinbaren kann.

Karl


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 03.02.2017, 22:36 
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Registriert: 20.11.2015, 15:17
Beiträge: 72
challenger hat geschrieben:
Zitat Schildhorster :
Gibt es (wenn möglich belastbare) Zahlen / Statistiken, wie hoch der Anteil der verleihfreien Zeiten überhaupt ist? Wie alle vermuten und auch aus der Praxis kennen, wird dieser Anteil verschwindend gering sein.
Mit einer belastbaren Statistik könnte man der Argumentation von Hrn. Körzell ruckzuck den Wind aus den Segeln nehmen.
Also nochmal: kennt jemand verlässliche Erhebungen zu diesem Thema?


Hallo Schildhorster,
verläßliche Zahlen könnten Dir Betriebsräte von Tuja
oder Randstad liefern. Dies natürlich nur auf deren
Unternehmen bezogen. Ob die Knalltüten von Rand -
stad dazu etwas beitragen, glaube ich eher nicht.
Aber glauben ist,wie es heißt, ja nicht wissen. Aber
vielleicht kannst Du Eugen von Tuja motivieren


der Anteil der verleihfreien Zeiten beträgt etwa 1%


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 04.02.2017, 00:37 
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Danke Eugen,
genau DIESE Zahl habe ich gebraucht.
Da du ein "Wissender" bist und ich das genauso eingeschätzt hätte, werde ich die 1% mal als Maßstab nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 04.02.2017, 11:47 
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Registriert: 03.03.2011, 19:39
Beiträge: 1000
Eugen hat geschrieben:
challenger hat geschrieben:
Zitat Schildhorster :
Gibt es (wenn möglich belastbare) Zahlen / Statistiken, wie hoch der Anteil der verleihfreien Zeiten überhaupt ist? Wie alle vermuten und auch aus der Praxis kennen, wird dieser Anteil verschwindend gering sein.
Mit einer belastbaren Statistik könnte man der Argumentation von Hrn. Körzell ruckzuck den Wind aus den Segeln nehmen.
Also nochmal: kennt jemand verlässliche Erhebungen zu diesem Thema?


Hallo Schildhorster,
verläßliche Zahlen könnten Dir Betriebsräte von Tuja
oder Randstad liefern. Dies natürlich nur auf deren
Unternehmen bezogen. Ob die Knalltüten von Rand -
stad dazu etwas beitragen, glaube ich eher nicht.
Aber glauben ist,wie es heißt, ja nicht wissen. Aber
vielleicht kannst Du Eugen von Tuja motivieren


der Anteil der verleihfreien Zeiten beträgt etwa 1%


Quelle?

Und wenn die Zahl stimmt, wieviel davon werden durch das AZK beglichen und wieviel werden wirklich als Annahmeverzug, also ohne Belastung des AZK bezahlt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 04.02.2017, 19:04 
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Registriert: 28.12.2013, 01:21
Beiträge: 18
ich gehe mal davon aus nur diejenigen die dann auch vor Gericht gegangen sind


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 06.02.2017, 11:10 
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Registriert: 26.05.2013, 22:34
Beiträge: 749
Zitat:
der Anteil der verleihfreien Zeiten beträgt etwa 1%


Das kann Eugen, aber nur von seinem Betrieb bestätigen.

Ich schätze einmal, durch vermehrte befr. Verträge wird das Dilemma einfach umgangen.

_________________
...Staatshaushalt - Ein Haushalt in dem alle essen, aber niemand spülen will!

http://www.youtube.com/watch?v=ziDDgZdunF0


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarifverhandlungsergebnis
BeitragVerfasst: 25.02.2017, 10:29 
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Registriert: 16.01.2011, 08:24
Beiträge: 480
karla hat geschrieben:
Verhandlungsergebnis: Ostangleichung nach 51 Monaten.


Erwartungsgemäß wird eine wirkliche Angleichung erst in der nächsten Tarifrunde erkämpft. Im neuen IGZ-Tarifvertrag heißt es nämlich:

„Ab 01. April 2021 wird der Geltungsbereich
der Entgelttabelle
West auf das gesamte Bundesgebiet
erweitert. Damit entfällt die
bisherige Entgelttabelle Ost. Der
letzte Anpassungsschritt der Ost/
West-Angleichung erfolgt im Rahmen
der nächsten Entgelttarifverhandlungen
.“

_________________
Der letzte Kampfaufruf http://www.youtube.com/watch?v=88Hh_DqJA5k
Der letzte Arbeitskampf http://www.youtube.com/watch?v=tGdVo6a0Ats
Der letzte Arbeitskampf http://www.wdr.de/mediathek/html/region ... essung.xml


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