ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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BeitragVerfasst: 25.10.2019, 16:44 
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Der DGB reagiert hier nicht auf eine Nachricht von aussen, er liefert passend zur laufenden Tarifrunde eine Studie, der zweite Termin in der laufenden Runde ist am Di. 29.10.19 Einige Zeitungen zitieren bereits brav.
In der Schlussfolgerung auf diese Studie werden die eigenen Forderungen positiv dargestellt und nicht erwähnt das die EG1 derzeit 9,96 Euro beträgt, plus 8,5% wären 10,80 Euro, damit weit unter den 12,60 die der DGB als notwendigen Mindestlohn fordert. Dass der Tarifvertrag Equal Pay nach AÜG verhindert wird ebenfalls vergessen zu erwähnen. Weil im DGB bekannt ist daß viele Journalisten dies nicht wissen. Und an dieser Stelle auch nicht nachfragen, recherchieren.
Zitat:
24.10.2019
DGB-Index Gute Arbeit
Risiko Leiharbeit
Wie die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen bewerten

Sie machen doppelt so oft Schicht- und Nachtdienst wie andere, müssen körperlich härter arbeiten und verdienen trotzdem deutlich weniger: Beschäftigte in der Leiharbeit arbeiten unter erschwerten Bedingungen. Auch bei den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten schneiden sie schlechter ab.

Die Zahl der LeiharbeitnehmerInnen in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre stark angestiegen. Vor allem die Deregulierung dieser Beschäftigungsform durch die Hartz-Gesetze ab dem Jahr 2003 hat zu einer deutlichen Expansion geführt. Im Jahr 2018 gab es in Deutschland bereits über eine Million Beschäftigte in Leiharbeit. Damit hat sich die Zahl der LeiharbeitnehmerInnen seit 1994 verzehnfacht.

Wie sehen die betroffenen ArbeitnehmerInnen ihre Arbeitssituation? Die Ergebnisse der repräsentativen Beschäftigtenbefragung zum DGB-Index Gute Arbeit zeigen deutliche Unterschiede bei den Arbeitsbedingungen gegenüber nicht-entliehenen Beschäftigten. Beschäftigte in Leiharbeit bewerten ihre beruflichen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten deutlich negativer. Auch bei der Lage der Arbeitszeiten und den Einkommen schneiden LeiharbeitnehmerInnen schlechter ab. Die Daten zeigen ein erhöhtes Prekaritätsrisiko für Beschäftigte in Leiharbeit.
Die zentralen Ergebnisse

• Beschäftigte in Leiharbeit machen sich deutlich häufiger Sorgen um ihre berufliche Zukunft als Nicht-LeiharbeitnehmerInnen
• LeiharbeitnehmerInnen haben weniger Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeit
• Schichtdienst und Nachtarbeit sind bei Leiharbeit mehr als doppelt so häufig der Fall
• Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung sind für Beschäftigte in Leiharbeit seltener vorhanden
• Körperliche Belastungen treten bei Leiharbeit häufiger auf, die Arbeitsintensität ist etwas geringer
• LeiharbeitnehmerInnen verfügen über ein deutlich geringeres Einkommen

https://www.dgb.de/++co++8b192f06-f63a- ... 540088cada

_________________
Wer hat uns verraten?
Gewerkschaftsbürokraten!


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