Hamburg

AK MiZ im November 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

Hier die EINLADUNG zum Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg
zum Weiterleiten, Ausdrucken, Kopieren, Aushängen und Weiterverbreiten! pdf
 
Wir treffen uns am Montag, 14. November 2016 um 17.00 Uhr
in der Geschäftsstelle der IG Metall (Großer Sitzungsraum, Raum 12.48)
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof) - Aufzugsebene 12

Terminhinweis: Die zweite Verhandlungsrunde der DGB Tarifgemeinschaft zur Leiharbeit mit den Arbeitgeberverbänden iGZ und BAP findet in Hamburg statt:

11. November im Marriot Hotel in der ABC-Straße 52
Vorbesprechung um 10 Uhr, Start der Verhandlungsrunde ist um 11 Uhr

die nächsten Termine in 2016

Um gegen Ungerechtigkeiten und gegen die Spaltung von Belegschaften anzugehen hat sich bei der Hamburger IG Metall der Arbeitskreis Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) gegründet. Einmal im Monat treffen sich Leiharbeitskräfte und Stammbeschäftigte zum Informationsaustausch und zur Vorbereitung von Aktivitäten. Mitglieder des Arbeitskreises sind IG Metaller aus Zeitarbeitsunternehmen und Festangestellte, Vertrauensleute und Betriebsräte aus Verleih- und Entleihbetrieben – und auch noch-nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen!

Hier die Termine der nächsten geplanten Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall, Region Hamburg:

Montag, 14. November um 17 Uhr

Montag, 12. Dezember um 17 Uhr

Im Gewerkschaftshaus Hamburg, Besenbinderhof 60, in der Geschäftsstelle der IG Metall, Aufzugsebene 12, (Großer Sitzungsraum, Raum 12.48)

Ansprechpartner in der Geschäftsstelle der IG Metall ist der Kollege Martin Geissler, Telefon: 040 2858-531

Email-Kontakt zum AK MiZ: akmiz-hamburg[at]igmetall-zoom.de

Die Forderungen der Tarifgemeinschaft des DGB

Die Tarifrunde für die Beschäftigten in der Leiharbeitsbranche startet am 7. Oktober in Hannover. Die Gewerkschaften fordern eine Entgelterhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 70 Cent pro Stunde, was insbesondere den unteren Entgeltgruppen zugute kommen würde. Dazu kommt die Forderung nach Ost-West-Angleichung aller Entgeltgruppen. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Derzeit gilt in der Leiharbeitsbranche ein Branchenmindestlohn von neun Euro brutto die Stunde im Westen und 8,50 Euro im Osten. Zum 31. Dezember laufen die aktuell geltenden Tarifverträge aus.

http://www.dgb.de/tarifrunde-leiharbeit

AK MiZ im Oktober 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen.

Hier die EINLADUNG zum nächsten Treffen des Arbeitskreises Menschen in Zeitarbeit (AK MiZ) bei der IG Metall Region Hamburg zum Weiterleiten, Ausdrucken, Kopieren, Aushängen und Weiterverbreiten! pdf

ACHTUNG!!! Unser nächstes Treffen findet an einem MITTWOCH statt und ist ein gemeinsames Treffen mit den Kolleginnen und Kollegen vom „Ratschlag Zeitarbeit“, dem Branchentreffen von ver.di.

Mittwoch, 05. Oktober 2016 um 17.00 Uhr
Gewerkschaftshaus Hamburg - Ebene 9 - Raum St. Georg
Besenbinderhof 60 - 20097 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof)

Tagesordnung:
•    Begrüßung
•    Neues aus den Betrieben
•    Neues zu den Tarifverhandlungen
•    Informationen rechtlicher Art
•    Verschiedenes

Tarifrunde Leiharbeit 2016/17

Missbrauch per Gesetz regulieren?

oder: Per Tarifvertrag zu equal pay und equal treatment?

oder: Leiharbeitstarifverträge ersatzlos kündigen?

Art23

Unsere IG Metall und auch die anderen DGB-Gewerkschaften wollen die derzeitig geltenden Tarifverträge der DGB-Tarifgemeinschaft mit den Arbeitgeberverbänden der Verleihbranche nicht ersatzlos kündigen, schon gar nicht den Manteltarifvertrag.

Für oder gegen Tarifverträge in der Leiharbeit gibt es viele, mehr oder weniger gut begründete Positionen. Das Gesetz ist auf den ersten Blick eindeutig. Sowohl das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) als auch die europäische Leiharbeitsrichtlinie geben equal pay und equal treatment vor. Und auf den zweiten Blick relativierend: Ausnahmen kann ein Tarifvertrag regeln.

Brauchen wir Tarifverträge, die schlechter sind als geltendes Recht? Verhandeln die DGB-Gewerkschaften bei Tarifverhandlungen für die Stammbeschäftigten über eine Anzahl von Urlaubstagen, die unterhalb der gesetzlich geregelten vier Wochen liegen? NEIN. Das tun sie nicht und das ist auch gut so! Tarifverträge machen nur dann Sinn, wenn sie die Vorgaben aus der Gesetzgebung verbessern.

Wenn man akzeptiert, dass Menschen verliehen werden können wie eine Hubarbeitsbühne, dann muss man über die Regeln reden, über Gesetze und (Tarif-)Verträge. Wenn man dies nicht akzeptiert, dann muss man politisch für ein Verbot der Leiharbeit kämpfen. Dazwischen gibt es nicht viel mehr als dem Warten auf bessere Zeiten.

Für die Leiharbeit könnte ein Tarifvertrag heißen: Gleiches Geld für gleiche Arbeit gilt ab dem ersten Einsatztag im Entleihbetrieb. Betriebliche Vereinbarungen für Stammbeschäftigte des Entleihbetriebes gelten auch für Leiharbeitskräfte während der gesamten Einsatzdauer. Als Ausgleich für die Unsicherheit und den psychischen Druck, die eine Anstellung bei einer Verleihfirma bedeuten, gibt es Ausgleichs- oder Risikozuschläge, Regelungen für einsatzfreie Zeiten und vieles mehr.